Monatsarchiv für Februar 2010

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11. Februar 2010 | 9:46

Wann Rhetorik gut ist

Traditionell verstehen ja viele Menschen unter „Rhetorik“ die Kunst, Menschen einzuseifen. Wie bringe ich mein Gegenüber mit geschickten Worten dazu, nach meiner Pfeife zu tanzen? Das in Verbindung mit einer abgezirkelten Körpersprache ergibt dann das, was ich „Gestik-Theater“ nenne. Das ist oft ein Wischiwaschi-Brei, der gerne am Thema vorbei geht. …
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7. Februar 2010 | 11:43

Warum bin ich Verbrecher?

Wir wissen aus einschlägigen Studien, dass sich viele Kollegen – sobald sie den „geschützten“ Raum der Revierwache verlassen – wie in Feindesland wähnen. Und sich auch so verhalten! Logisch. Das sagt Thomas Wüppesahl, Vorsitzender des Vereins Kritische Polizisten e.V., im Interview. Warum ist das so? Weil draußen die Gewalt steigt? Nicht nur. …
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2. Februar 2010 | 23:24

Magnetismus: Wärme statt Wind!

„Gute Leute machen keinen Wind, sondern Wärme.“ Lesebefehl: Stefan Frädrichs Blogbeitrag zum Magnetismus.

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2. Februar 2010 | 20:54

Whistleblowing: Was Wahrheit kostet

Raus mit der Sprache: Wer Klartext spricht, verrät auch das eine oder andere Geheimnis. Oft ist das wichtig, weil sich die Öffentlichkeit eine Meinung bilden kann, oder weil die Wahrheit über üble Machenschaften ans Licht kommt. „Whistleblowing“ (mit der Trillerpfeife pfeifen) nennt es sich, wenn man jemandem etwas steckt und damit Lärm erzeugt. …
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2. Februar 2010 | 17:56

abGEZogen

Nein, ehrlich, ich zahle gerne Runkfunkgebühren. Dann, wenn jemand damit ordentliches Fernsehen macht. Nicht dann, wenn mein Geld woanders hinfließt. Leider aber nimmt die GEZ mein Geld und macht damit Plakate, Imagefilme, Kampagnen – all den ganzen überflüssigen Agentur-Schmu. Und dann bringt sie noch eine Extra-Webseite namens www.gez-meine-meinung. …
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2. Februar 2010 | 8:57

Rhetorik für den Schrift-Kampf

Unter Webseiten von politischen Kämpfern finden sich nach meiner Beobachtung drei Sorten: - Diejenigen, die die sterile Beamtensprache der offiziellen Politik verwenden und sich dadurch von den Menschen entfernen;
- diejenigen, die sich zu eifernden Beschimpfungen hinreißen lassen und sich dadurch selbst disqualifizieren;
- diejenigen, die einfach und klar sagen, was sie warum wollen. …
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1. Februar 2010 | 21:20

Journalismus 0.0

Fünf Journalisten in einem abgeschiedenen Bauernhof in Frankreich, „völlig von der Welt abgeschnitten“, sollen „von dort aus täglich informieren“. Hm. Worüber will ich berichten, wenn ich von der Welt abgeschnitten bin? Ganz einfach: Man schreibt ab, was andere schon geschrieben haben. Das geht heute als „Journalismus“ durch. …
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