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Wie Jan Fleischhauer dem „Spiegel“ schadet

1010, 2016

Von |10. Oktober 2016|Medien|4 Kommentare

Von Thilo Baum und Frank Eckert

Derzeit arbeiten wir an unserem Buch „Sind die Medien noch zu retten?“. Zunächst einmal: Ja, sind sie – wenn sie sich aufs journalistische Handwerk besinnen. Heute nun lesen wir von Jan Fleischhauer vom „Spiegel“ einen so merkwürdigen Text, dass wir gleich darauf eingehen:

Neben der für Medien typischen Taktik, Kritiker lächerlich […]

Willkommen in Deutschland, Aras!

510, 2016

Von |5. Oktober 2016|Vermischtes|0 Kommentare

Lieber Aras,

vorhin habe ich deinen Brief an uns Deutsche von dir in der Huffington Post gelesen und auch die Erwiderung von Akif Pirinçci. Eigentlich wollte ich mir einfach nur, bevor ich am Abend den Rechner zuklappe, noch etwas schweren politischen Stoff zu Gemüte führen und mich dann zur Ruhe begeben; so, wie ich das in […]

Social-Media-Technokratie

310, 2016

Von |3. Oktober 2016|Kundenorientierung, Mitdenken|0 Kommentare

…eit unlesbar machen und der Welt beweisen, dass Sie als Technokrat mit der Sprache und der Kommunikation auf Kriegsfuß stehen“ – ist das gemeint? Gesehen bei Twitter. Großartig.

„Das ist zu einfach!“

310, 2016

Von |3. Oktober 2016|Philosophie|0 Kommentare

Eines der Prinzipien unserer Intellektualität scheint zu sein: Komplizierte Probleme lassen sich nur auf komplizierte Weise lösen. Schlägt jemand etwas Einfaches vor, heißt es oft: Das kann nicht gehen, das ist zu einfach.

„Zu einfach“? Das klingt seltsam für mich. Wie kann etwas „zu einfach“ sein? Ist etwas schlecht, wenn es einfach ist? Ist kompliziert gut?

Dass […]

Ermüdende Narrative

310, 2016

Von |3. Oktober 2016|Vermischtes|0 Kommentare

Nicht nur im Journalismus hält man sich an Klischees und Narrative wie beispielsweise den bösen Unternehmer und die Tatsache, dass Rentner auf Parkbänken sitzen – auch fiktionale Formate ermüden das Publikum mit solchen Konstruktionen. Walulis zeigt es am Beispiel des „Tatorts“. Großartig!

Medien: Hohle Dramatisierung

2309, 2016

Von |23. September 2016|Klarheit|0 Kommentare

Es grenze an ein „kleines Wunder“, schreibt „jal“ von „Spiegel Online“, „dass die Anna-Ebert-Brücke in Magdeburg noch steht. Zum wiederholten Mal ist bei Sanierungsarbeiten an dem Bauwerk hochexplosiver Sprengstoff gefunden worden. Diesmal waren es 40 Kilogramm TNT, die Experten aus einem Pfeiler der Brücke herausholten.“

Hm. Das finde ich seltsam. Augenscheinlich meint „jal“ nicht, dass es […]

Neues Buch

2309, 2016

Von |23. September 2016|Kundenorientierung|1 Kommentar

Bald kommt ein neues Buch heraus – in Zusammenarbeit mit dem Kollegen Frank Eckert. Es geht um die Frage: Wie funktioniert öffentliche Kommunikation in diesen Zeiten?

Typisch für diese Arbeit sind Szenen wie diese:

Götz Hamann schrieb im Sommer 2015 in der „Zeit“ eine so unfassbare Jammerstory über den armen Journalismus und seine bösen Kritiker, dass wir […]

Wem die Pressefreiheit dient

2109, 2016

Von |21. September 2016|Vermischtes|0 Kommentare

Wenn Medien ein verfälschtes Zitat nutzen, um jemandem einen Vorwurf zu machen, ist das kein Journalismus, sondern Demagogie. Geht es darum, jemanden in einem dubiosen Licht erscheinen zu lassen, ist es bei Kenntnis der Zitatsverfälschung Verleumdung. Und es ist nicht nur ein Verstoß gegen die guten Sitten gegenüber dem Betroffenen, sondern vor allem auch Betrug […]

Finanzberatung mit Rechenfehlern

1709, 2016

Von |17. September 2016|Business|0 Kommentare

Nur um das kurz voranzusetzen: Prinzipiell finde ich es nicht schlimm, wenn jemand Fehler macht. Fehler passieren. Auch der virtuoseste Violinist verspielt sich mal. Schreiber machen Tippfehler. Kein Thema.
Thüringen so groß wie 4000 Fußballfelder?
Kürzlich aber hörte ich in einem Vortrag eines Finanzexperten die Behauptung, der Freistaat Thüringen sei so groß wie 4000 Fußballfelder. Ohne zunächst […]

Sprachgefühl für Unternehmen!

1609, 2016

Von |16. September 2016|Sprache|3 Kommentare

Als Sprachmensch mache ich immer wieder die gleiche Erfahrung: Sprachkompetenz gilt nicht als Handwerk. Prinzipiell akzeptieren Unternehmen schon, dass sie Externe zubuchen sollten, wenn sie etwas selbst nicht leisten können – nur bei der Sprache gilt das nicht. In den meisten Unternehmen scheint man zu glauben, wir hätten das Sprechen und Schreiben in der Schule […]