Alltagsphilosophie

11. August 2010 | 22:08

Gute Titel spitzen zu

„Der A unter dem Einfluss von B unter Berücksichtigung von C im Spannungsfeld zwischen D und E“ – so lauten Überschriften in der Wissenschaft. Deren Ziel ist es offenbar, erschöpfend zu sein. Möglichst alles soll rein. …
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2. August 2010 | 11:33

Die dummen Intelligenten

Dass die soziale Mauer auf kurz oder lang nicht mehr zwischen „arm“ und „reich“ verläuft, sondern zwischen „dumm“ und „klug“, dürfte ausgemachte Sache sein. „Klug“ zu sein, bedeutet, das Leben in die Reihe zu bekommen, die eigene Position realistisch zu bestimmen und etwas Konstruktives daraus zu machen. …
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27. Juli 2010 | 22:25

Stoppt die Theoretiker!

Im Zusammenhang mit der Love Parade und dem Unglück in Duisburg fällt mir ein Medium besonders ins Auge: „DerWesten“ beschreibt wie kaum jemand anderes detailliert und erhellend über das Geschehen. „Spiegel Online“ belegt Platz zwei, auch nicht schlecht in Sachen Scoops, dann kommt der WDR. …
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25. Mai 2010 | 21:15

Die Zielgruppe

Eine ganz einfache Frage möchte ich Ihnen heute stellen: Wozu machen Sie das eigentlich alles? Für wen? Wie, was, für wen – was soll die blöde Frage, rumort es im Gehirn. Ich mache halt meinen Job und vermittle Versicherungen, fertige Vorstandsvorlagen und verkaufe Eis! Ja, genau. Nur: Wofür am Ende? Wozu dient es? …
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4. Mai 2010 | 23:24

Klug oder dumm?

Die so genannte Bildungsschere ist ganz einfach erklärt: Kaum geben wir den Dummen ein Tool, um klüger zu werden, stürzen sich nur die eh schon Klugen drauf und werden noch klüger. Die Bildungsschere klafft noch weiter auseinander als zuvor. In Zeiten, in denen jeder Mensch mit Zugang zu Strom und Internet öffentlich kommunizieren kann, geht es mehr als zuvor darum: …
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26. Februar 2010 | 20:57

Authentizität ist alles!

Wer in irgendeiner Weise öffentlich kommunizieren will, sollte sich an ein Dogma halten: Authentizität ist alles. Nur wenn ich so kommuniziere, wie man es von mir erwartet, wirke ich konsistent. Mir ist klar, jetzt sagen viele: Nein, manche können sich alles erlauben. Es gibt Typen, die sind so derb drauf, die dürfen Tabus brechen. …
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19. Februar 2010 | 23:35

Do not follow me!

Ja, klar. Der Typ meint, ich folge ihm, wenn er twittert: „Nix Neues von hier zu berichten.“ Twitter ist manchmal schon ambivalent.

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16. Februar 2010 | 8:22

Beweis oder Argument?

Momentan lese ich ein wenig auf Rhetorik- und Dialektik-Webseiten herum, und mein Eindruck aus der Uni bestätigt sich, dass Begriffe wie „These“ und „Argument“ ziemlich verwirren. Gerade wenn es darum geht, jemanden zu überzeugen, also auf dem klassischen Hoheitsgebiet handelsüblicher Rhetorikanbieter, sind diese Begriffe selten klar. Denn sie überspringen eine wesentliche Differenzierung: die zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung. …
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11. Februar 2010 | 9:46

Wann Rhetorik gut ist

Traditionell verstehen ja viele Menschen unter „Rhetorik“ die Kunst, Menschen einzuseifen. Wie bringe ich mein Gegenüber mit geschickten Worten dazu, nach meiner Pfeife zu tanzen? Das in Verbindung mit einer abgezirkelten Körpersprache ergibt dann das, was ich „Gestik-Theater“ nenne. Das ist oft ein Wischiwaschi-Brei, der gerne am Thema vorbei geht. …
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23. Januar 2010 | 22:31

Das: Doppelpunkt: Dogma:

nixgut000 Liebe „Tagesschau“. Lasst doch die Finger vom Print, vom Web und überhaupt vom geschriebenen Wort. Eure Stärke ist das gesprochene Wort. Und jeder Mensch mit ein wenig Musikalität hört beim stillen Lesen eurer Geschichte hier: Dass was in der Melodie nicht stimmt: Mehrere Doppelpunkt-Sätze hintereinander sind Humbug: …
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