… in diesem Blog ist der „Egozentriker“. Seit Jahren kommentieren dort Opfer von Egozentrikern und auch der eine oder andere (sich selbst so bezeichnende) Egozentriker selbst. Da nun von mir bald ein Buch zu diesem Thema erscheint, erlaube ich mir, meinen dortigen jüngsten Kommentar hier zu posten: … weiterlesen
Bei uns hier draußen gibt es ja keine Hotels. Die nächste Möglichkeit, gegen Bezahlung zu übernachten, ist etwa sieben Kilometer entfernt. Doch es ist keine Option, nach einem Abend unter Freunden erst einmal auf Wanderschaft durch Nacht und Grausen zu gehen.
Was wir nun wissen: Bettina Schausten vom ZDF bezahlt, wenn sie privat bei Freunden nächtigt. … weiterlesen
Die Medien begleiten die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit meistens mit dem Spruch: „Morgen können wir eine Stunde länger schlafen.“
Ganz offenbar ist Schlafen die Lieblingsbeschäftigung von Journalisten. Warum sonst sagen sie ausgerechnet „schlafen“?
„Morgen“ können wir auch eine Stunde länger arbeiten, schreiben, tanzen, Sport machen, essen, trinken, uns um unser Haustier kümmern oder um unsere Partnerschaft. … weiterlesen
Ein altes Kloster, Landgasthof, Übernachtung vor Vortrag. Am Morgen im Restaurant beim Frühstück: neben mir der Vorstand eines e.V. bei seiner Sitzung. Was der Verein macht, wird nicht klar, die Leute befassen sich mit Formalien. „Wie sind denn jetzt die Abläufe?“, fragt ein älterer Herr.
In diesem Moment habe ich eines begriffen: … weiterlesen
In einem westlichen Land platzt ein Atomkraftwerk, weite Landstriche sind verseucht, es gibt Sperrbezirke, Lebensmittel lassen sich nicht mehr essen, und die EU schränkt auch den Import von Produkten aus dem Land mit der radioaktiven Kontamination ein.
Von Kabarettisten ist sicher die Bemerkung zu hören, dass CDU/CSU nach vierzig Jahren erkannt haben, dass Kernkraft gefährlich ist. Von Kernkraftgegnern dürfte mitunter auch ein „Wir haben es schon immer gewusst“ zu vernehmen sein. Aber das politische Hickhack finde ich im Falle des Reaktorunfalls von Fukushima gar nicht so spannend.
Warum können sich manche etwas vorstellen und andere nicht? … weiterlesen
Das Seminargeschäft ist ja nett und hübsch – eine Menge Leute verdienen ihr Geld damit, indem sie ihrem Publikum abstraktes Zeug erzählen. Zeug, das sie gelernt haben und für richtig halten. Klingt zunächst normal und plausibel, allerdings unterschlägt der Ansatz den Gedanken, dass nicht unbedingt das gelernte Korrekte wichtig ist, sondern möglicherweise viel mehr das erfahrene Praktikable. … weiterlesen
… außer jenem, das der Fehler als entscheidendes Merkmal ausmacht. Ebenfalls eine gewisse Perfektion haben die Denksysteme mancher Leute, die beharrlich versuchen, perfekte Systeme zu schaffen und auf ihnen zu bestehen. Der Irrglaube an die fehlerlose Perfektion wirkt in den Gehirnen mancher Menschen perfekt. … weiterlesen
Haben Kinder aus armen Familien wirklich schlechtere Chancen als Kinder aus reichen Familien? Wenn man sie zählt und misst, kommt das vielleicht raus. Aber na und? Was interessiert das Individuum die Statistik? Mich interessiert doch auch nicht, wie andere rothaarige methodistisch aufgewachsene Schwaben aus Arbeitnehmerhaushalten leben, die Klavier spielen. … weiterlesen
Wie kann es sein, dass ein Hubschrauber auch nach mehr als zwanzig Jahren Entwicklungszeit nicht einsatzfähig ist? Die Antwort ist ganz einfach: Weil in großen Strukturen meist ablauforientieres Denken statt ergebnisorientiertes Denken herrscht. Die Menschen dort machen alles richtig, das haben sie gelernt. … weiterlesen