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	<title>Thilo Baum &#187; Medienwelt</title>
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	<description>Thilo Baum: Klartext-Experte</description>
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		<title>&#8222;Bild&#8220; heute komplett in 3D</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 10:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/bild3d.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6046" title="bild3d" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/bild3d.jpg" alt="" width="400" height="241" /></a></p>
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		<title>Bitte die Welt nicht ignorieren</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mach dein Ding!]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ach, &#8222;Spiegel Online&#8220;. H&#246;r doch mal auf, die Realit&#228;t zu ignorieren. &#8222;Das Arbeitsrecht betrifft jeden Berufst&#228;tigen&#8220;? Falsch. Mich betrifft es nicht. Und viele andere auch nicht. Es betrifft nur abh&#228;ngig Besch&#228;ftigte. Die, die &#8222;zur Arbeit gehen&#8220; und ihre Energie mit Reibungsverlusten in Unternehmen und an Beh&#246;rdenarbeitspl&#228;tzen verschwenden, statt einfach produktiv zu sein.
Warum recycelst du das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www1.spiegel.de/active/quiztool/fcgi/quiztool.fcgi?id=53915"><img class="alignnone size-full wp-image-6042" title="ninetofive" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/ninetofive.jpg" alt="" width="400" height="95" /></a></p>
<p>Ach, <a href="http://www1.spiegel.de/active/quiztool/fcgi/quiztool.fcgi?id=53915">&#8222;Spiegel Online&#8220;</a>. H&#246;r doch mal auf, die Realit&#228;t zu ignorieren. &#8222;Das Arbeitsrecht betrifft jeden Berufst&#228;tigen&#8220;? Falsch. Mich betrifft es nicht. Und viele andere auch nicht. Es betrifft nur abh&#228;ngig Besch&#228;ftigte. Die, die &#8222;zur Arbeit gehen&#8220; und ihre Energie mit Reibungsverlusten in Unternehmen und an Beh&#246;rdenarbeitspl&#228;tzen verschwenden, statt einfach produktiv zu sein.</p>
<p>Warum recycelst du das Denkmuster des Nine-to-five-Denkens, in dem Menschen ihre wertvolle Zeit gegen Geld tauschen statt konkret tats&#228;chliche Leistung und tats&#228;chlichen Nutzen zu bringen? Blindheit? Ignoranz? Beides ist schlimm. Und warum, um alles in der Welt, sollten wir diese Fragen beantworten k&#246;nnen, die sich mit Nebenschaupl&#228;tzen der Produktivit&#228;t befassen? Es gibt nichts Unwichtigeres.</p>
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		<title>© Stadt Duisburg: Akte &#8222;Love Parade&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Stammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Derzeit erscheint der Duisburger Oberb&#252;rgermeister Adolf Sauerland (CDU) in einem mehr als schr&#228;gen Licht. Er erz&#228;hlt zwar einerseits, er trete f&#252;r die Aufkl&#228;rung der Love-Parade-Katastrophe ein, und ein R&#252;cktritt seinerseits w&#252;rde diese Aufkl&#228;rung eher verz&#246;gern. Doch andererseits nutzt er seine Amtszeit in den Augen vieler Menschen, um die Ver&#246;ffentlichung entscheidender Dokumente unterbinden zu lassen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/sauer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5873" title="sauer" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/sauer.jpg" alt="" width="400" height="270" /></a></p>
<p>Derzeit erscheint der Duisburger Oberb&#252;rgermeister Adolf Sauerland (CDU) in einem mehr als schr&#228;gen Licht. Er erz&#228;hlt zwar einerseits, er trete f&#252;r die <a href="http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/569251.phtml">Aufkl&#228;rung</a> der Love-Parade-Katastrophe ein, und ein R&#252;cktritt seinerseits w&#252;rde diese Aufkl&#228;rung eher verz&#246;gern. Doch andererseits nutzt er seine Amtszeit in den Augen vieler Menschen, um die Ver&#246;ffentlichung entscheidender Dokumente <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,712408,00.html">unterbinden zu lassen</a>. Das ist jedenfalls der Eindruck, den man bei der Lekt&#252;re der Geschichten um die 43 Dokumente zum Geschehen bekommt, die das Blog <a href="http://www.xtranews.de/">Xtranews</a> laut einstweiliger Verf&#252;gung nicht mehr publizieren darf.</p>
<p>Die Krisenkommunikation des Duisburger OB wirkt insofern merkw&#252;rdig: Bislang scheint Herr Sauerland unter &#8222;Aufkl&#228;rung&#8220; zu verstehen, dass interne Dokumente zur Katastrophe intern bleiben m&#252;ssen. Was in einem merkw&#252;rdigen Widerspruch zu stehen scheint zu seinen Beteuerungen, aufkl&#228;ren zu wollen. Und in der Folge springen Journalisten und Redaktionen im Kreuz und <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1281431636054.shtml">bringen die Dokumente selbst</a>. Was wiederum die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Dokumente lenkt. Ein Effekt, der vorauszusehen war.</p>
<p><strong>Spannendes Bild &#252;ber Planung der Love Parade</strong></p>
<p>In der Tat zeichnen die 43 Dokumente, die ausgedruckt einen Leitz-Ordner f&#252;llen, ein spannendes Bild &#252;ber die Planung der Love Parade. Endlich liegt das Zeug mal auf dem Tisch. Endlich l&#228;sst sich ungefiltert nachlesen, wer was wann geschrieben hat – der gut sortierte Stapel erz&#228;hlt eine Geschichte, die in dieser Reihenfolge in die &#214;ffentlichkeit muss. Wer diese Dokumente liest, liest einen Krimi, und man w&#252;nscht ihn sich nat&#252;rlich dokumentiert f&#252;r alle. F&#252;r die Duisburger, die sich fragen, was ihre Stadtverwaltung da seit Wochen f&#252;r Spielchen spielt, f&#252;r die kopfsch&#252;ttelnden Menschen im ganzen Land.</p>
<p>Ans &#246;ffentliche Interesse dachten auch die Betreiber von <a href="http://www.xtranews.de">Xtranews</a>: Sie stellten die Dokumente ins Netz. Was ihnen daraufhin das Landgericht K&#246;ln per einstweiliger Verf&#252;gung verbot – auf Antrag der Stadt Duisburg, vertreten durch den Oberb&#252;rgermeister Adolf Sauerland.</p>
<p>Und das ist eine spannende Sache. Denn warum l&#228;sst Sauerland die Ver&#246;ffentlichung brisanter Dokumente verbieten? Hat er sich selbst nicht als den Aufkl&#228;rer inszeniert? Ist Sauerland nicht der, der seinen R&#252;cktritt deswegen ablehnt, weil er au&#223;erhalb des Amtes nicht zur Aufkl&#228;rung betragen k&#246;nne? Diese Fragen stellen sich.</p>
<p>Sauerlands Sprecher Josip Sosic: &#8222;In den Unterlagen finden sich zahlreiche personenbezogene Daten von Mitarbeitern. Wir haben eine F&#252;rsorgepflicht gegen&#252;ber den Mitarbeitern.&#8220; Tats&#228;chlich finden sich in den Dokumenten nicht nur spannende Hinweise auf das Verhalten der Stadt Duisburg und des Love-Parade-Veranstalters w&#228;hrend der Planung, sondern es finden sich auch vollst&#228;ndige Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Handynummern vieler Beteiligter seitens der Stadt Duisburg, der Polizei, der Feuerwehr und des Veranstalters.</p>
<p><strong>Schw&#228;rzen sieht aus wie Heimlichtuerei</strong></p>
<p>Genau diesen Stapel Unterlagen habe man dem Innenministerium und der Staatsanwaltschaft &#252;bergeben. &#8222;Und da haben wir vor der Wahl gestanden, die pers&#246;nlichen Daten zu schw&#228;rzen oder nicht&#8220;, sagt Sosic im Telefonat mit Thilo Baum. &#8222;Beim Schw&#228;rzen w&#228;re der Eindruck entstanden, wir w&#252;rden etwas verheimlichen.&#8220; Also entschied man sich zun&#228;chst dagegen und gab die Papiere als nicht-&#246;ffentliche Dokumente ohne Schw&#228;rzungen weiter. Durch eine undichte Stelle seien sie dann an die &#214;ffentlichkeit gelangt.</p>
<p>Bemerkenswert ist bei allem sicherlich die Argumentation des Landgerichts K&#246;ln. Denn es beruft sich nicht etwa auf den Datenschutz wegen der pers&#246;nlichen Telefonnummern. Sondern es beruft sich auf das Urheberrecht an den Dokumenten – und folgt damit nach Angaben von Xtranews-Redakteur Stefan Meiners dem Antrag der Stadt Duisburg. Sosic: &#8222;Das war offenbar der schnellste Weg, um die Ver&#246;ffentlichung zu unterbinden.&#8220;</p>
<p>Urheberrecht, das bedeutet: Schutz des geistigen Eigentums. Und das wirft skurrile Fragen auf: Plant Sauerland ein Love-Parade-Musical? Eine gro&#223;e Story mit dem Titel &#8222;Duisburger Freiheit 2010&#8243; als opulentes Melodram, an dessen Ende sch&#246;n gestorben wird? Verkauft Sauerland die Filmrechte? Was f&#252;r ein Quatsch, hoffentlich. Hoffentlich, denn mittlerweile k&#246;nnen wir aus Duisburg offenbar mit so fast allem rechnen. Was soll das, Urheberrecht? Und wir d&#252;rfen uns fragen: Wer soll denn der Urheber dieser Unterlagen sein? Wer ist der K&#252;nstler? Herr Sauerland? Die Stadt Duisburg? Die Gutachterin, zu deren Gutachten die fraglichen Dokumente die Anlage waren? Darauf geht Sosic auf Anfrage nicht ein. Und wir fragen: Was bringt ein Gericht dazu, eine solche brisante und f&#252;r die &#214;ffentlichkeit wichtige Sache ausgerechnet mit dem Verweis aufs Urheberrecht aus dem Netz zu fegen? Obwohl nicht einmal alles Dokumente der Stadt K&#246;ln sind?</p>
<p><strong>Wer hat die Rechte an Briefen der Polizei?</strong></p>
<p>Die Dokumente stammen aus unterschiedlichster Feder, auch von Lopavent, von Gutachern, von der Polizei. Vielleicht mag Herr Sauerland der rechtm&#228;&#223;ige Vertreter des Rechteinhabers an dem Schreiben des Amtes f&#252;r Baurecht und Bauberatung vom 14. Juli 2010 an die Firma Lopavent sein, in dem ein Mitarbeiter zehn Tage vor dem Ereignis vehement fehlende Unterlagen einfordert, indem er unter die meisten geforderten Punkte in kursiv und pink Bemerkungen schreibt wie &#8222;Fehlt bisher&#8220; oder &#8222;Fehlen bisher&#8220; – etwa unter die Forderung nach der Pr&#252;fung eines staatlich anerkannten Sachverst&#228;ndigen. Sauerland mag m&#246;glicherweise auch die Rechte haben an den Briefen mit den Fristen, die der Veranstalter vers&#228;umt hat, was aber nicht zur Absage der Party f&#252;hrte.</p>
<p>Aber hat die Stadt Duisburg durch ihren gesetzlichen Vertreter Sauerland denn auch die Rechte an der Besucherprognose seitens des Veranstalters Lopavent vom 8. Juli 2010? Geh&#246;ren der Stadt Duisburg die Rechte an einem Schreiben eines Anwohners vom 27. Juli 2010, in dem dieser erkl&#228;rt, die Polizei habe Menschen trotz deren flehender Bitten nicht durch den Zaun gelassen, bis der Druck der Menschenmenge den Zaun kippte? Kann Herr Sauerland als rechtm&#228;&#223;iger Inhaber der Rechte an dem Schreiben der Lopavent-Anw&#228;lte vom 29. Juni 2010 an die Stadt Duisburg mit der Bitte um eine Fristverl&#228;ngerung auftreten und damit vor Gericht Recht bekommen? Vertritt er denn die Rechte der Veranstalter-Anw&#228;lte und kann er in deren Namen einstweilige Verf&#252;gungen erwirken gegen die unautorisierte Wiedergabe ihrer geistigen Sch&#246;pfungen? Geh&#246;ren der Stadt Duisburg die Rechte an dem 45-Seiten-Dokument &#8222;Ma&#223;nahmen der Polizei aus Anlass der Loveparade 2010 in Duisburg am 24. Juli 2010&#8243; vom 20. Juli 2010, oder liegt dessen Urheberschaft nicht vielmehr beim Land Nordrhein-Westfalen, weil die Polizei noch immer eine Landesbeh&#246;rde ist? Haben Lopavent, Polizei, Feuerwehr, der B&#252;rger und alle anderen etwa ihre Rechte an Sauerland abgetreten?</p>
<p>Oder ist das Ganze ein Werk geworden, weil es als Sammlung eben nur eine Anlage war? Ist das Gutachten urheberrechtlich samt Anlagen als Werk gesch&#252;tzt, und dient so das Urheberrecht einem Ver&#246;ffentlichungsverbot f&#252;r Dokumente, die teilweise ganz andere Menschen verfasst haben? Dem Vernehmen nach wertet das Landgericht K&#246;ln die Sammlung als Datenbank, die als Ganzes zu begreifen sei. Das ist spannend, denn so k&#246;nnte man wildfremde Dokumente unterdr&#252;cken – man macht sie einfach zur Anlage eines Gutachtens und beansprucht sie als Datenbank f&#252;r sich. Die pr&#228;zise Antwort auf diese Frage ist bislang offen, denn bislang liegt die Antragsbegr&#252;ndung der Stadt Duisburg meines Wissens nicht vor. Aus ihr erhoffe ich mir weitere erleuchtende Erkenntnisse &#252;ber die Gedanken hinter diesem Handeln.</p>
<p><strong>Zum Abschlussbericht alles offenlegen</strong></p>
<p>F&#252;r Sauerland und seine Mitarbeiter ist es sicher wichtig und richtig, die Personendaten der Beteiligten zu sch&#252;tzen. Skurril ist dabei auch, dass die Stadt Duisburg &#252;berhaupt als Instanz auftritt, die &#252;ber das Geschehen &#8222;Zwischenberichte&#8220; und &#8222;Abschlussberichte&#8220; erstellt, wo ihre Vertreter doch nicht unbedingt neutrale Gutachter sind. W&#228;re das nicht eher Aufgabe einer externen Instanz wie Schweizer Sachverst&#228;ndigen oder UNO-Truppen? Sollte die Stadt Duisburg nicht einfach nur ihre Akten rausr&#252;cken und sich nicht weiter als aufkl&#228;rende Instanz aufspielen?</p>
<p>In jedem Fall erkl&#228;rt Sosic, die Stadt Duisburg werde mit dem &#8222;Abschlussbericht&#8220; am 2. September f&#252;r den Innenausschuss nun die geschw&#228;rzte Variante ver&#246;ffentlichen. So k&#246;nnten sich die Menschen ein Bild machen, ohne die Handynummern einzelner Beh&#246;rdenmitarbeiter zu erfahren. Zu verheimlichen habe man nichts. Wir d&#252;rfen gespannt sein, was genau geschw&#228;rzt ist. Nur Telefonnummern und E-Mail-Adressen, oder auch die Namen? Welche Namen? Die der Sachbearbeiterin schon, aber die des Referatsleiters nicht? Was sind die Dokumente noch wert, wenn Sauerland und andere Namen geschw&#228;rzt w&#252;rden?</p>
<p>Und darum brauchen zumindest Journalisten die Dokumente ohne Schw&#228;rzungen. Ob die Dokumente auch ungeschw&#228;rzt in die &#214;ffentlichkeit geh&#246;ren, ist dagegen eine spannende Frage, die wir dem Internetzeitalter verdanken und die zu kl&#228;ren w&#228;re. Viele Vork&#228;mpfer des Netzes treten f&#252;r ungeschw&#228;rzte Originaldokumente ein, <a href="http://www.der-postillon.com/2010/08/postillon-rezension-afghan-war-diary.html">siehe Wikileaks</a>, w&#228;hrend klassische Journalisten auch bei Ver&#246;ffentlichung ergatterter Dokumente die Namen von Nebenfiguren unkenntlich machen, um Bel&#228;stigungen und Drohungen ebenso zu verhindern wie falsche &#246;ffentliche Anklagen und Vorverurteilungen. Wir wissen also gerne alles, aber wir bringen trotzdem nicht alles. Auch das geh&#246;rt zum Berufskodex.</p>
<p><strong>Urheberrecht ungeeigneter Nebenschauplatz</strong></p>
<p>Mit dem Umweg &#252;bers Urheberrecht l&#228;sst sich die Frage nach dem Datenschutz allerdings nicht kl&#228;ren. Das Urheberrecht ist in Sachen Duisburg ein Ausweichman&#246;ver auf einen inhaltlichen Nebenschauplatz. Ungekl&#228;rt bleibt, inwieweit der Datenschutz eine Rolle spielt. Statt das zu kl&#228;ren, b&#252;gelt man Ver&#246;ffentlichungen gleich grunds&#228;tzlich ab. Der Verweis aufs Urheberrecht fegt k&#252;nftig alle Dokumentationen von Originalbelegen aus dem Netz, egal ob im Original oder geschw&#228;rzt. Und das bedeutet, dass diese Deutungsakrobatik des Landgerichts K&#246;ln f&#252;r die Rolle der Presse in unserem Land fatale Folgen h&#228;tte, bliebe die Entscheidung unangefochten.</p>
<p>Ein Gericht wertet die Anlagen eines Gutachtens, vorrangig Beh&#246;rdenschreiben, als urheberrechtlich sch&#252;tzenswert wie einen Roman und untersagt daher ihre unautorisierte Verbreitung. Woraus nicht nur folgt, dass ein Rechteeigent&#252;mer Rechte verwerten k&#246;nnte (&#8222;Strafgesetzbuch – der Film&#8220;). Sondern woraus auch die Frage folgt, &#8222;ob Planungsunterlagen, Genehmigungen und Sitzungsprotokolle &#252;berhaupt urheberrechtlich gesch&#252;tzt sind&#8220;, wie unter anderem der <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/17/der-erbarmliche-oberburgermeister/">Jurist Udo Vetter</a> anmerkt. Ob das Landgericht K&#246;ln nun also auch die Ver&#246;ffentlichung seiner einstweiligen Verf&#252;gung verbietet, weil es seinen &#8222;Beschluss&#8220; als k&#252;nstlerisches Werk ansieht, das wie ein St&#252;ck Belletristik zu sch&#252;tzen ist? Ich bin gespannt, ob nun ein paar Beh&#246;rden nachtr&#228;glich einstweilige Verf&#252;gungen gegen Enth&#252;llungsmedien erwirken, die in der Vergangenheit Beh&#246;rdendokumente ver&#246;ffentlicht haben. Das Landgericht K&#246;ln scheint f&#252;r solche Sp&#228;&#223;e zu haben zu sein, die der Pressefreiheit schaden, der &#214;ffentlichkeit Informationen vorenthalten und Beh&#246;rden in die H&#228;nde spielen. Erkennt das Gericht die Relevanz des Stapels Akten etwa nicht? Es ist kaum zu glauben.</p>
<p><strong>Spenden f&#252;r den Rechtsstreit erw&#252;nscht</strong></p>
<p>Die Leute von www.xtranews.de wollen nun gegen die einstweilige Verf&#252;gung vorgehen und bitten um Spenden, um den Rechtsstreit finanzieren zu k&#246;nnen (Kontoinhaber: Stefan Meiners, Konto-Nr. 5501080515, ING-DIBA, BLZ 500 105 17). F&#252;r sie geht es um die Aufdeckung der Dokumente an sich im Sinne der Aufkl&#228;rung, weil die Lekt&#252;re der mehr als 300 Seiten in der Tat ein erhellendes Gesamtbild &#252;ber die Ereignisse vor der t&#246;dlichen Katastrophe in Duisburg ergibt, das dank der unbedachten Aktion Sauerlands sicher viele andere Journalisten zu rekonstruieren versuchen. Ein Rechtsstreit in dieser Sache tut not, im Dienste der Pressefreiheit, um die Argumentation mit dem Urheberrecht vom Tisch zu bekommen. Der Datenschutz k&#246;nnte vielleicht ein Argument sein, doch auch das g&#228;lte es erst zu kl&#228;ren.</p>
<p>Es muss in einem Rechtsstaat die M&#246;glichkeit geben, Beh&#246;rdenunterlagen zu ver&#246;ffentlichen. Daher muss eine h&#246;here Instanz die Entscheidung zum Urheberrecht an dieser Stelle korrigieren. So, wie es das Landgericht K&#246;ln sieht, wonach Unterlagen durchs Urheberrecht gesch&#252;tzt sind, obwohl viele der Unterlagen aus fremder Feder stammen, ist es ein unhaltbarer Zustand f&#252;r die Mediengesellschaft in einer Demokratie.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist &#8222;Aufarbeitung&#8220;?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 04:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext-Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lieber Herr Bundespr&#228;sident beziehungsweise liebe &#8222;Tagesschau&#8220;,
was ist eigentlich &#8222;Aufarbeitung&#8220;?
Gespannte Gr&#252;&#223;e
Ihr Thilo Baum
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/loveparade314.html"><img class="alignnone size-full wp-image-5672" title="aufarbeitung" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/aufarbeitung.jpg" alt="" width="400" height="72" /></a></p>
<p>Lieber Herr Bundespr&#228;sident beziehungsweise liebe <a href="http://www.tagesschau.de/inland/loveparade314.html">&#8222;Tagesschau&#8220;</a>,</p>
<p>was ist eigentlich &#8222;Aufarbeitung&#8220;?</p>
<p>Gespannte Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Ihr Thilo Baum</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Trauergottesdienst soll Duisburg attraktiv machen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 18:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Stammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer war da noch mal so ironiefrei und betroffenheitssauer und hat mich bei Twitter entfolgt, weil ich &#252;ber das Geeier der Duisburger Stadtf&#252;hrung im Zusammenhang mit der Death Parade einen absurden Text namens &#8222;Augenzeuge: Es gab keine Love Parade&#8220; geschrieben habe? Es gab ja schlie&#223;lich auch keine Bedenken, keine Warnungen und &#252;berhaupt keine Verantwortung. Bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer war da noch mal so ironiefrei und betroffenheitssauer und hat mich bei <a href="http://twitter.com/klartextexperte">Twitter</a> entfolgt, weil ich &#252;ber das Geeier der Duisburger Stadtf&#252;hrung im Zusammenhang mit der Death Parade einen absurden Text namens <a href="http://www.thilo-baum.de/lounge/stammtisch/augenzeuge-es-gab-gar-keine-love-parade/">&#8222;Augenzeuge: Es gab keine Love Parade&#8220;</a> geschrieben habe? Es gab ja schlie&#223;lich auch keine Bedenken, keine Warnungen und &#252;berhaupt keine Verantwortung. Bis heute nicht. Was soll&#8217;s also, wenn man die Unverfrorenheit der Duisburger Stadtv&#228;ter so thematisiert?</p>
<p>Hier ist der <a href="http://www.der-postillon.com">Postillon von gestern</a>. Fotozeile f&#252;rs Foto links: &#8222;Hofft, durch eine erfolgreiche Trauerfeier Investoren ins gebeutelte Duisburg zu locken: Adolf Sauerland.&#8220; Nur mit einer solchen &#220;berzeichnung wird man dem abstrusen Geschehen gerecht.</p>
<p><a href="http://www.der-postillon.com/2010/07/trauerfeier-in-duisburg-soll-unter.html"><img class="alignnone size-full wp-image-5635" title="postillon00" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/postillon00.jpg" alt="" width="400" height="409" /></a></p>
<p>Ach, und der darf das, und ich nicht? Wie auch immer: Unbedingt das gesamte Postillon-St&#252;ck lesen und <a href="http://twitter.com/Der_Postillon">dem Postillon auf Twitter folgen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Frage, lieber Herr Bundespr&#228;sident &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 21:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Stammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist &#8222;r&#252;ckhaltlose Aufkl&#228;rung&#8220;? Aufkl&#228;rung ohne R&#252;ckhalt?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist &#8222;r&#252;ckhaltlose Aufkl&#228;rung&#8220;? Aufkl&#228;rung ohne R&#252;ckhalt?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Manipulationsjournalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 10:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein seltsames Weltbild haben die Kollegen von &#8222;Spiegel Online&#8220;: Wenn sich der deutsche Entwicklungshilfeminister bei Israel dar&#252;ber beschwert, dass es ihn nicht in den Gaza-Streifen einreisen l&#228;sst, nennt &#8222;Spiegel Online&#8220; das einen &#8222;Eklat&#8220;.

Es seien &#8222;harte T&#246;ne&#8220;, wenn der Minister sich diese Entscheidung Israels nicht gefallen l&#228;sst. Hintergrund: Minister Dirk Niebel (FDP) wollte im Gaza-Streifen ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5232" title="eklat-1" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-1.jpg" alt="" width="400" height="74" /></a></p>
<p>Ein seltsames Weltbild haben die Kollegen von <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,701734,00.html">&#8222;Spiegel Online&#8220;</a>: Wenn sich der deutsche Entwicklungshilfeminister bei Israel dar&#252;ber beschwert, dass es ihn nicht in den Gaza-Streifen einreisen l&#228;sst, nennt &#8222;Spiegel Online&#8220; das einen &#8222;Eklat&#8220;.</p>
<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5234" title="eklat-2" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-2.jpg" alt="" width="400" height="53" /></a></p>
<p>Es seien &#8222;harte T&#246;ne&#8220;, wenn der Minister sich diese Entscheidung Israels nicht gefallen l&#228;sst. Hintergrund: Minister Dirk Niebel (FDP) wollte im Gaza-Streifen ein Kl&#228;rwerk besuchen, das mit deutschem Geld finanziert wird.</p>
<p>Die eigentliche Story ist zun&#228;chst nicht Niebels Reaktion. Sondern die eigentliche Story ist, dass Israel einem Minister die Einreise in den Gaza-Streifen verweigert. Doch &#8222;Spiegel Online&#8220; dreht daraus einen sehr merkw&#252;rdigen Vorwurf und behauptet in der &#220;berschrift: &#8222;Niebel legt sich mit Israel an&#8220;. Was denken sich die Redakteurinnen und Redakteure dort? Soll ein Regierungsmitglied eines mit Israel befreundeten Landes es f&#252;r normal halten, dass man ihm den Zugang zu einem Entwicklungshilfeprojekt verweigert? Soll Niebel sagen: &#8222;Klar, liebe Israelis, ich habe im Gaza-Streifen nichts zu suchen&#8220;? &#8222;Danke, dass ihr mich darauf hinweist&#8220;?</p>
<p>Nat&#252;rlich muss Niebel sich gegen das Einreiseverbot wehren. Auch wenn seine Wortwahl (&#8222;f&#252;nf vor zw&#246;lf&#8220;) diskutabel sein mag und vielleicht ungeschickt ist. Aber die Wortwahl ist f&#252;r &#8222;Spiegel Online&#8220; offenkundig nicht so sehr der Punkt. Der Punkt scheint eher die Tatsache zu sein, dass Niebel &#252;berhaupt etwas sagt. Indem er sich wehrt, &#8222;legt&#8220; er sich laut &#8222;Spiegel Online&#8220; bereits mit Israel &#8222;an&#8220;. Der Eklat besteht nach Lesart des &#8222;Spiegel-Online&#8220;-Beitrages schon darin, dass der Minister gegen das Einreiseverbot protestiert.</p>
<p>&#8222;Spiegel Online&#8220; k&#246;nnte auch schreiben, Israel lege sich mit der Bundesregierung an, indem es einem Regierungsmitglied die Einreise nach Gaza verweigert. Vielleicht ist ja eher das ein Affront als der Protest darauf ein Eklat. Das Medium w&#252;rde damit den Beginn der Auseinandersetzung nennen, den Grund daf&#252;r, dass Niebel protestiert. Das macht &#8222;Spiegel Online&#8220; aber nicht. Stattdessen stellt &#8222;Spiegel Online&#8220; es so dar, als sei die Reaktion auf den Grund der Beginn des Konflikts. &#8222;Spiegel Online&#8220; erkl&#228;rt Schritt zwei zu Schritt eins. Und damit ist diese Form der Berichterstattung manipulativ, parteiisch und nicht mehr wirklich journalistisch seri&#246;s. Ganz unabh&#228;ngig davon, dass man Niebels Wortwahl im n&#228;chsten Schritt sicher zu einem eigenen Thema machen kann und dass die Kritik gerechtfertigt sein mag.</p>
<p>Die Leute von <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/niebel150.html">&#8222;tagesschau.de&#8220;</a> sehen im Unterschied zu &#8222;Spiegel Online&#8220; die Story, wie sie ist, und bringen sie auch so:</p>
<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5235" title="eklat-3" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-3.jpg" alt="" width="400" height="99" /></a></p>
<p>V&#246;llig ungeachtet jeder politischen Bewertung oder der Frage, ob nun Niebel der &#220;belt&#228;ter ist oder Israel: Mir ist die Berichterstattung von &#8222;tagesschau.de&#8220; wesentlich lieber als die manipulative Art von &#8222;Spiegel Online&#8220;. Ich m&#246;chte mir gerne aufgrund von Fakten eine Meinung bilden und nicht aufgrund von gef&#228;rbter Meinungsmache.</p>
<p><strong>Nachtrag 21. Juni, 7 Uhr:</strong></p>
<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5261" title="eklat-4" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/eklat-4.jpg" alt="" width="400" height="110" /></a></p>
<p>Ach ja, diese Presseleute. Einmal auf einer Schiene, gilt es nun, das Gesicht zu wahren. Der &#8222;Eklat&#8220; fliegt in die Dachzeile – das bedeutet, er gilt als gesetzt und unhinterfragt. Denn Dachzeilen bieten einen externen Blick, fast gleich einer Rubrik. &#8222;Spiegel Online&#8220; fragt nun: &#8222;Ehrliche Emp&#246;rung oder Polit-Show?&#8220; Und zeigt damit wenigstens geringf&#252;gige Zweifel an der bisherigen Kampagne.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich muss man aber noch mal draufschlagen: Mit der Zeile &#8222;Der M&#246;chtegern-Blockadebrecher&#8220; redet &#8222;Spiegel Online&#8220; das hundsgew&#246;hnliche Ansinnen eines Entwicklungshilfeministers klein, in einem Krisengebiet ein deutsches Entwicklungshilfeprojekt zu besuchen, und unterstellt eine &#8222;Show&#8220;. Was f&#252;r ein Bl&#246;dsinn. Gestern erst hatte das israelische Kabinett erkl&#228;rt, die Gaza-Blockade nur noch auf <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/niebel154.html">Waffen und Kriegsmaterial</a> zu beziehen. Inwiefern soll Dirk Niebel ein &#8222;Blockadebrecher&#8220; sein? Glaubt &#8222;Spiegel Online&#8220;, Niebel tr&#228;gt einen Sprengstoffg&#252;rtel und jagt den Grenzposten in die Luft?</p>
<p>Bei &#8222;Spiegel Online&#8220; versteht man es offenbar nicht, einfach mal zuzugeben, dass man sich verrannt hat. Oder auch einfach mal die Klappe zu halten. Sondern man spielt weiter Spielchen. Da ist man nicht besser als manches h&#228;ufig kritisierte Boulevard-Blatt.</p>
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		<title>Verzerrte Realit&#228;t</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 21:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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Erst diesen Film anschauen &#8230;

&#8230; und dann den hier &#8230;

&#8230; und der hier ist auch noch wichtig.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/iYhCn0jf46U" width="400" height="324"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iYhCn0jf46U" /></object></p>
<p>Erst diesen Film anschauen &#8230;</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/7-kSZsvBY-A&amp;feature=related" width="400" height="324"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7-kSZsvBY-A&amp;feature=related" /></object></p>
<p>&#8230; und dann den hier &#8230;</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/VF2yLPBlgaM&amp;feature=related" width="400" height="324"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VF2yLPBlgaM&amp;feature=related" /></object></p>
<p>&#8230; und der hier ist auch noch wichtig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>The Future of Publishing</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 09:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit Dank an meinen Co-Referenten Martin Wolfram bei der Pressetext-Roadshow f&#252;r den Hinweis auf diesen wundersch&#246;nen Film.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Weq_sHxghcg" width="400" height="324"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Weq_sHxghcg" /></object></p>
<p>Mit Dank an meinen Co-Referenten <a href="http://www.newsonvideo.at">Martin Wolfram</a> bei der <a href="http://www.thilo-baum.de/?m=20100914&amp;cat=19">Pressetext-Roadshow</a> f&#252;r den Hinweis auf diesen wundersch&#246;nen Film.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>H&#228;?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 01:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Stammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe Kolleginnen und Kollegen vom &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, denkt ihr eigentlich noch geradeaus? Ihr behauptet, der Unions-Kandidat f&#252;r irgendein Amt grenze sich von einem anderen Kandidaten ab, nur weil er von einem Wort behaupte, es sei sein &#8222;Thema&#8220;. &#8222;Freiheit&#8220;. &#8222;Zukunft&#8220;. Was ist das bitte f&#252;r ein Unsinn? Die Realit&#228;t besteht in erster Linie nicht aus Mediengeburten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/wulff160.html"><img class="alignnone size-full wp-image-5111" title="dicht" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/dicht.jpg" alt="" width="400" height="254" /></a></p>
<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen vom &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, denkt ihr eigentlich noch geradeaus? Ihr behauptet, der Unions-Kandidat f&#252;r irgendein Amt grenze sich von einem anderen Kandidaten ab, nur weil er von einem Wort behaupte, es sei sein &#8222;Thema&#8220;. &#8222;Freiheit&#8220;. &#8222;Zukunft&#8220;. Was ist das bitte f&#252;r ein Unsinn? Die Realit&#228;t besteht in erster Linie nicht aus Mediengeburten, und sie ist vielf&#228;ltiger als eure Labels. Entfernt das &#8222;t&#8220; aus &#8222;grenzte&#8220;, dann geht&#8217;s.</p>
]]></content:encoded>
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