Medienwelt

27. Oktober 2011 | 9:33

Liebe Zeitungsverleger!

Wenn wir in der Kuckucksmühle jetzt die zuständige Regionalzeitung abonnieren, dann solltet ihr wissen: Wir tun das alleine aufgrund der lokalen und regionalen Informationen. Alles Überregionale erfahren wir über „Spiegel“, „Tagesschau“, „Weltwoche“, „Handelsblatt“, „Wirtschaftswoche“ und durch viele, viele Internet-Plattformen. Von dem, was ihr liefern könnt, interessiert uns: …
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9. August 2011 | 11:14

Journalisten-Klischees

Wie flexibel die Londoner Randalierer doch sind: „Randalierer wüten jetzt auch in Loverpool und Birmingham“, meldet „Spiegel Online“. Irgendein genialer Physiker hat mal festgestellt, dass ein Körper nicht zur selben Zeit an mehreren verschiedenen Orten sein kann. Daher im Sinne einer zweifelsfreien Darstellung: …
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14. Juni 2011 | 4:55

Der heilige Grad

Hm. Ein tagesschau.de-Wortspiel mit einer Metapher? Was ist der „Grad“? Ist die Rating-Stufe „CCC“ mit „Grad“ gemeint, und das Ganze soll witzig sein? Keine Ahnung. Der Text erklärt es nicht.

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22. April 2011 | 7:51

Der falsche Außenminister

„Die Zeit“ ist als Medium zurückgetreten, nachdem sie Karl-Theodor zu Guttenberg als Außenminister bezeichnet hatte.

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17. April 2011 | 14:16

Ich bin nicht allein

„Die Zeit“ ist immer wieder eine Freude. Vor langer Zeit war sie langweilig, langatmig, überakademisiert – heute schreibt sie einfach und klar und normal. Vor allem die aktuelle Ausgabe (Nr. 16/2011 vom 14. April) möchte ich hier empfehlen. „Das Überraschende erwarten“ ist die Titelgeschichte im Ressort „Wissen“ angesichts von Fukushima. Und ich freue mich: Ich bin nicht allein! …
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8. April 2011 | 14:23

Schöne Zeile

… von „Spiegel Online“.

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2. April 2011 | 19:51

Unerbitterter Unsinn

„Die Kämpfe in Libyen gehen unerbittert weiter“, hieß es heute in den Nachrichten eines großen öffentlich-rechtlichen Senders. Ich kenne „erbitterte Kämpfe“. Das Wort „unerbittert“ bedeutet dann wohl „nicht erbittert“. Oder ist „unerbittert“ eine Mischung aus „unvermindert“ und „unerbittlich“? Oder eine Schrumpfvariante von „unverbittert“? Was in manchen Journalisten vorgeht, bleibt wohl oft deren Geheimnis. …
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29. März 2011 | 7:12

Heute ist nicht der Tag

Allmählich ist es nicht mehr auszuhalten, wer uns alles mit fadenscheinigen moralischen Vorwänden verbietet, über Dinge zu sprechen, über die wir sprechen wollen. Das Motto derer, die uns den Mund verbieten: „Heute ist nicht der Tag“. …
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12. März 2011 | 8:44

Vielen Dank für den Moment

Es gibt einige skurrile Entwicklungen in der Journalistensprache:
  • Moderatoren bedanken sich bei Reportern nicht mehr für ihre Berichte, sondern „für den Moment“. Oder auch „für den Augenblick“.
  • Radiomoderatoren wenden sich nicht mehr ans Publikum, sondern an ihre Kollegen. Früher haben sie gesagt: „Das war dann doch eine spannende Sitzung. Hier der Bericht von Andreas Müller.“ Dann sagten sie nur noch:
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20. Februar 2011 | 19:58

Das Blog? Danke!

Danke, „Tagesschau“! Ihr wisst, dass es „das“ Blog ist und nicht „der“. Das ist schön, denn auch durch konsequenten Sprachmissbrauch wird aus einem Kraken keine Krake. Großartig!

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