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	<title>Thilo Baum &#187; Warum eigentlich &#8230;?</title>
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	<description>Thilo Baum: Klartext-Experte</description>
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		<title>Produktentwickler sind ein Problem</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 23:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich ...?]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum &#8230;

&#8230; machen Ingenieure eigentlich halbe Sachen und bauen Black Boxes, die nur drei&#223;ig Tage lang Signale senden statt drei&#223;ig Jahre? Und warum stellt die Presse diese Frage nicht, sondern plappert brav daher, das Tempo sei entsprechend &#8222;extrem wichtig&#8220;? Und warum &#8230;

&#8230; kommen erst Jahre nach Erfindung von Handys und Funknetzen irgendwelche Fachleute auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum &#8230;</p>
<p><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/0flug01.jpg" alt="0flug01.jpg" /></p>
<p>&#8230; machen Ingenieure eigentlich halbe Sachen und bauen Black Boxes, die <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/airfrancemaschine134.html" target="_blank">nur drei&#223;ig Tage lang Signale senden</a> statt drei&#223;ig Jahre? Und warum stellt die Presse diese Frage nicht, sondern plappert brav daher, das Tempo sei entsprechend &#8222;extrem wichtig&#8220;? Und warum &#8230;</p>
<p><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/0flug02.jpg" alt="0flug02.jpg" /></p>
<p>&#8230; kommen erst Jahre nach Erfindung von Handys und Funknetzen irgendwelche Fachleute auf die Idee, &#8230;</p>
<p><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/0flug03.jpg" alt="0flug03.jpg" /></p>
<p>&#8230; dass man die Daten eines solchen Flugschreibers nicht lokal abspeichern muss, sondern <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,628997,00.html" target="_blank">auch senden</a> k&#246;nnte? Da h&#228;lt die Mannschaft von Tower zu Tower laufend Kontakt mit dem Bodenpersonal, die Passagiere telefonieren &#252;bers bordinterne Funknetz oder oft auch legal mit dem Handy – und die allerwichtigsten Daten bleiben lokal an Bord gespeichert? Warum?</p>
<p>Denken Ingenieure per se begrenzt? Das w&#228;re bedauerlich, da es ja der Job von Produktentwicklern ist, sinnvolle Dinge auf den Markt zu werfen. Die Realit&#228;t sieht leider anders aus: Entwickler technischer Ger&#228;te ignorieren oder scheinen zumindest nicht zu wissen, dass &#8230;</p>
<ul>
<li>ein Flugzeugwrack 6000 Meter tief unter Wasser liegen kann und die Bergung dann etwas schwerer ist als bei einem Absturz an Land. Das Expertenvolk f&#228;llt w&#246;rtlich aus allen Wolken, nur weil ein Flugzeug ins Meer st&#252;rzt und sinkt (obwohl zwei Drittel der Erdoberfl&#228;che mit Wasser bedeckt sind und man mit so einem Fall rechnen sollte).</li>
<li>neue VW- oder Mercedes-Transporter mit ihren vollautomatischen T&#252;ren (die piepsen wie beim ICE) nur f&#252;r den pers&#246;nlichen Gebrauch taugen, aber als Taxen und Mietwagen versagen, weil die Leute wie irre an den T&#252;ren zerren und die (Taxi-)Fahrer entsprechend fluchen.</li>
<li>man Au&#223;enspiegel nicht von innen einklappen will, weil man sonst in Berlin beim Aussteigen die Fahrradfahrer nicht mehr sieht, und dass diese Funktion auf die Schl&#252;ssel-Fernbedienung des Autos geh&#246;rt.</li>
<li>die Tastensperre und -entsperrung eines Handys sofort selbsterkl&#228;rend deutlich sein muss und nicht, wie bei meinem Blackberry, wirr sein sollte: Tasten sperren: alt-enter, Tasten entsperren: Stern-gr&#252;n (und sind die Tasten gesperrt, zeigt das Ger&#228;t die Mitteilung &#8222;Zum Entsperren dr&#252;cken Sie bitte die Schaltfl&#228;che&#8220; – ohne dass dieses Ding eine &#8222;Schaltfl&#228;che&#8220; h&#228;tte).</li>
<li>es absurd ist, zum Ausschalten eines Computers ausgerechnet einen Button anzuklicken, der &#8222;Start&#8220; hei&#223;t.</li>
</ul>
<p>Sollte derselbe Menschenschlag von Produktentwicklern Flugzeuge bauen, wundert mich nichts mehr. Reicht dieses Ma&#223; an Intelligenz aus, um Politik und PR zu machen, ist im Grunde alles klar.</p>
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		<title>Ich kenn einen, der ist gut</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 19:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich ...?]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum eigentlich sollen die besten &#196;rzte, Steuerberater und Rechtsanw&#228;lte immer ausgerechnet die sein, die jemand aus unserem Bekanntenkreis kennt? Dieser Mechanismus ist extrem gef&#228;hrlich im System der pers&#246;nlichen Empfehlungen.
Wie leichtgl&#228;ubig: Nur weil ein guter Freund einen Steuerberater empfiehlt, halten wir den Steuerberater f&#252;r gut. Wir setzen &#8222;bekannt&#8220; mit &#8222;gut&#8220; gleich – m&#246;glicherweise eine Erkl&#228;rung daf&#252;r, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum eigentlich sollen die besten &#196;rzte, Steuerberater und Rechtsanw&#228;lte immer ausgerechnet die sein, die jemand aus unserem Bekanntenkreis kennt? Dieser Mechanismus ist extrem gef&#228;hrlich im System der pers&#246;nlichen Empfehlungen.</p>
<p>Wie leichtgl&#228;ubig: Nur weil ein guter Freund einen Steuerberater empfiehlt, halten wir den Steuerberater f&#252;r gut. Wir setzen &#8222;bekannt&#8220; mit &#8222;gut&#8220; gleich – m&#246;glicherweise eine Erkl&#228;rung daf&#252;r, dass Kungelei und Vetternwirtschaft nicht unbedingt f&#252;r hohe Qualit&#228;t sorgen, sei es in der Politik oder in der Wirtschaft. Und keine Sekunde fragen wir uns, warum ausgerechnet unser Freundeskreis Zugang zur Elite des Landes haben sollte. Es w&#228;re ein Wunder der Statistik.</p>
<p>A propos Statistik: Immer wieder liest man ja diese Statistiken zum Fremdgehen. Soundso viele M&#228;nner gegen&#252;ber soundso vielen Frauen. In aller Regel liegt die Zahl der fremdgehenden M&#228;nner weit &#252;ber jener der fremdgehenden Frauen. Da frage ich mich doch: Mit wem gehen diese vielen M&#228;nner fremd, wenn nicht mit den wenigen Frauen? Wenn ich in Statistik nicht v&#246;llig gepennt habe, scheint es nur einen Schluss zu geben: Fremdgehende Frauen haben einen h&#246;heren sexuellen Durchsatz als fremdgehende M&#228;nner. Ist das logisch?</p>
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		<title>Nicht mitgedacht!</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 22:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich ...?]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Sony-Ericsson, liebes T-Mobile: Warum nervt ihr eure Kunden?
Habe ich also ein K610i. Das ich habe, weil das Vorg&#228;ngerger&#228;t von Sony-Ericsson immer wieder abst&#252;rzte. &#8222;Bekannte Software-Probleme&#8220;, wie die Hotline sagte. Erst wollte ich ja ein Nokia. Aber das war so aufdringlich gebrandet, dass ich es wieder zur&#252;ckschickte. Allein das Ausschalten spielte eine Oper ab, unm&#246;glich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Sony-Ericsson, liebes T-Mobile: Warum nervt ihr eure Kunden?</p>
<p>Habe ich also ein K610i. Das ich habe, weil das Vorg&#228;ngerger&#228;t von Sony-Ericsson immer wieder abst&#252;rzte. &#8222;Bekannte Software-Probleme&#8220;, wie die Hotline sagte. Erst wollte ich ja ein Nokia. Aber das war so aufdringlich gebrandet, dass ich es wieder zur&#252;ckschickte. Allein das Ausschalten spielte eine Oper ab, unm&#246;glich im Kino und ein Zeichen daf&#252;r, dass T-Mobile-Brander wenig Kontakt mit Kultur haben. Also kam, trotz Erfahrung mit &#8222;Software-Problemen&#8220;, wieder ein Sony-Ericsson ins Haus.</p>
<p>Doch das geht leider immer wieder aus. Einfach so. Ohne dass ich was mache. Ich also rufe die T-Mobile-Hotline an. Erster Mensch (Zitate sinngem&#228;&#223;): Wir tauschen das aus! Ich stell Sie durch! Zweiter Mensch: Ist ein bekannter Software-Fehler! Auf Werkseinstellungen zur&#252;cksetzen! Ich: Nichts da, Mensch eins sagte: austauschen! Zweiter Mensch: Na gut!</p>
<p>Von einigen Ablenkungsman&#246;vern abgesehen funktioniert die Hotline: Sofort wird der Austausch f&#252;r den n&#228;chsten Tag veranlasst. Danke!</p>
<p>Allein: Ich muss meine Daten retten. Doch wie? Mit der Synchronisationssoftware. Ich starte die Software, Handy ist per Kabel angeschlossen. Es zeigt sich folgendes Fenster:</p>
<p><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/01/sony1.jpg" alt="sony1.jpg" /></p>
<p>Was soll ich tun? &#8222;Jetzt synchonisieren&#8220; klicken? Blo&#223; nicht! Denn das ist der M&#252;ll mit dem Outlook: Durch diese Funktion schaltet die Software meine Outlook-Kontakte mit denen im Handy gleich. Was eine Katastrophe ist. Warum?</p>
<p>Erstens will ich nicht alle meine 855 Outlook-Kontakte im Handy haben, die brauche ich dort nie.</p>
<p>Zu &#8222;erstens&#8220; sagt ihr vermutlich: Dann w&#228;hl die Kontakte beim Synchronisieren doch per Hand aus, statt alle pauschal zu synchronisieren. Ich frage: Wie? Bitte um Info! Aus eurer Software-Oberfl&#228;che ersehe ich diese M&#246;glichkeit nicht in vern&#252;nftiger Zeit. Gibt es diese Funktion denn? Wenn ja: Wo? Wie gut habt ihr sie versteckt? Und: Warum habt sie sie versteckt? Wen wolltet ihr — im Sinne des &#8222;Vertriebs&#8220; — vertreiben? Mich? Warum?</p>
<p>Zweitens ist eure Technik so unzul&#228;nglich, dass eine SIM-Karte keine Kontakte speichern kann, die mehr als eine Nummer haben. Das hei&#223;t: Kopiere ich einen Outlook-Kontakt auf die SIM-Karte, bestehend aus Name, Anschrift, E-Mail, Festnetznummer, Fax- und Handynummer, kommt er dort verst&#252;mmelt an. Sauber w&#228;re es, wenn jeder Kontakt nur eine Nummer h&#228;tte. Aber das widerspr&#228;che dem Prinzip von Outlook.</p>
<p>Zu &#8222;zweitens&#8220; sagt ihr vermutlich: Na und? Stell dich nicht so an! Dann speicher den Kram doch im Ger&#228;tespeicher statt nur auf der SIM-Karte!</p>
<p>Da sage ich: Na danke! Und wie bekomme ich meine Telefonkontakte mit dem *Autotelefon* synchronisiert, wenn nicht &#252;ber die Karte?</p>
<p>Eine M&#246;glichkeit, mein Autotelefon mit eurer Software zu synchronisieren, gibt es leider laut Meister J. aus meinem Volvo-Autohaus nicht — mangels Port am Autotelefon. Mir bleibt nur, die Kontakte aus dem Handy auf die Karte zu speichern, diese ins Autotelefon zu stecken und von dort auf den Ger&#228;tespeicher des Autotelefons zu kopieren. Bedingung: Jeder Kontakt hat nur eine Nummer. Hei&#223;t: Ich bezahle mein B&#252;ro daf&#252;r, dass es stundenlang meine Kontakte auseinanderfriemelt. Und zwar so, dass man sie auch gleich umbenennt: Konrad Adenauer hat nicht mehr nur einen Kontakt, sondern drei: einen &#8222;Konr Aden Fu&#8220; (Funktelefon), einen &#8222;Konr Aden Ho&#8220; (Home, zu Hause) und einen &#8222;Konr Aden Bu&#8220; (Business f&#252;s B&#252;ro). Warum so schrecklich abgek&#252;rzt? Weil das Display des Autotelefons nicht mehr Zeichen zul&#228;sst.</p>
<p>Ich frage dich, T-Mobile: Wie machen das eure Manager? Eure obersten Bosse? Die sicherlich wie ich ein T-Mobile-Handy haben *und* ein T-Mobile-Autotelefon mit Twin-Card (Doublettenkarte, in meinem Fall mit anderer Nummer, wobei beide Nummern sich aufeinander umleiten). Und du antwortest: Wegen des &#196;rgers schreibst du mir 50 Euro gut. Na danke! Daf&#252;r war ich eine Pizza essen. Spannender w&#228;re eine Antwort auf meine nahe liegende Frage gewesen: Wie machen das eure Chefs? Geholfen haben die 50 Euro nicht — schon wieder sitze ich da mit dem Kram, mit deinen unzul&#228;nglichen Produkten.</p>
<p>Jetzt also: Neuauflage. Handy kaputt, weil M&#252;ll. Kurzlebiger Trash, der sowieso nicht lange halten soll. Die Hotline sprach von einem &#8222;Softwarefehler&#8220;, und ich sollte das Handy auf die Werkseinstellungen zur&#252;cksetzen, wobei auch alle Daten verloren gingen. Stopp! Halt! Irgendwie versteht ihr nicht, dass Produkte einfach funktionieren sollen, kann das sein? Denn warum sonst stellt ihr seit Jahren Produkte her, mit denen es st&#228;ndig Probleme gibt? Also kommt eben ein neues Ger&#228;t her, und wir produzieren noch mehr Elektronikm&#252;ll. Morgen wird&#8217;s ausgetauscht.</p>
<p>Meine Frage an euch: Warum entwickelt ihr Produkte, die solche Fehler bergen? Wieso denkt ihr nicht *vorher* und entwickelt eine Technik, bei der gew&#246;hnliche Outlook-Kontakte (mit mehreren Daten) auf SIM-Karten passen?</p>
<p>Dann gab es eine weitere Option in der Handy-Software: den &#8222;Datei-Manager&#8220;. Ich klickte ihn an in der Hoffnung, einzeln Telefonkontakte auf meinen Rechner spielen zu k&#246;nnen. Es ergibt sich folgendes Verzeichnis:</p>
<p><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/01/verzeichnis.jpg" alt="verzeichnis.jpg" /></p>
<p>Keine Kontakdaten zu sehen. Ich klicke auf &#8222;Telefonspeicher&#8220;:</p>
<p><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/01/verzeichnis2.jpg" alt="verzeichnis2.jpg" /></p>
<p>Wo soll ich meine Kontakte vermuten? Unter &#8222;Bilder&#8220;? Unter &#8222;Andere&#8220;? Ich klicke mich durch und finde — nichts. Der Ordner &#8222;Andere&#8220; ist leer.</p>
<p>Mir bleibt nur, die &#8222;Synchronisations&#8220;-Taste zu klicken. Mit der bekannten Folge, dass das System meinen Telefonspeicher mit dem Outlook gleichschaltet und ich wieder mein B&#252;ro damit beauftragen kann, alles auseinanderzufriemeln.</p>
<p>Nun darf ich morgen, wenn mein neues Handy da ist, alle Outlook-Kontakte aufs Handy spielen und dann *einzeln* jeden Outlook-Kontakt, den ich nicht brauche, auf dem Handy l&#246;schen. Und wiederum *einzeln* im Outlook jede Doublette l&#246;schen. Denn dort gibt es dank eurer Einfalt inzwischen &#8222;Konr Aden Bu&#8220;, und der hat im Outlook nichts verloren. Wisst ihr, dass man von euch erwarten k&#246;nnen sollte, dass ihr einen schickt, der das einrichtet und gleich noch den Schlamm von den Breitreifen leckt?</p>
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		<title>Irgendwas ist ja immer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 19:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich ...?]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die deutsche Gastronomie nicht wirklich funktioniert, ist nichts Neues. Selten allerdings ist eine H&#228;ufung von Pannen wie k&#252;rzlich.
In einem Tagungshotel sollte ich an einem Sonntag ab 14 Uhr ein Seminar geben. Zu zweit rollten wir im Auto gegen 11.30 Uhr auf den Parkplatz und wollten erst mal die Rezeption aufsuchen, um nach dem Seminarraum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die deutsche Gastronomie nicht wirklich funktioniert, ist nichts Neues. Selten allerdings ist eine H&#228;ufung von Pannen wie k&#252;rzlich.</p>
<p>In einem Tagungshotel sollte ich an einem Sonntag ab 14 Uhr ein Seminar geben. Zu zweit rollten wir im Auto gegen 11.30 Uhr auf den Parkplatz und wollten erst mal die Rezeption aufsuchen, um nach dem Seminarraum zu fragen, bevor wir den Kram reintrugen. Wir bewegten uns auf den Haupteingang zu.</p>
<p>Panne 1: Ein Aufsteller versperrte den Eingang und verk&#252;ndete: &#8222;Sonderveranstaltung! Bitte benutzen Sie den Nebeneingang.&#8220; Pfeil nach links. Super Gef&#252;hl, so unwichtig zu sein. Nicht nur als eitler Spitzentrainer, sondern auch einfach als Seminarbesucher. Wir nach links und rein in den Nebeneingang. Ein schmuckloser Flur ohne irgendwas, Backstage-Anmutung. Sind unsere Teilnehmer so ein Pack, dass man sie nicht anst&#228;ndig empf&#228;ngt? Was werden die von mir denken, wenn ich sie zu meinem Seminar durch solche R&#228;ume schicke? Es ging um einige Ecken und durch einige T&#252;ren, und schlie&#223;lich landeten wir im Hotel an einer Rezeption. Zwischen uns und dem Haupteingang das Foyer — voller brunchender Leute an Tischen. Was f&#252;r eine merkw&#252;rdige Sonderveranstaltung!</p>
<p>&#8222;Mein Name ist Thilo Baum, ich gebe heute ein Seminar f&#252;r die Firma XYZ. K&#246;nnten Sie mir bitte sagen, wo der Seminarraum ist?&#8220; Man brachte uns zu Salon 19 — ein im Erdgeschoss gelegener und um einige Ecken zu erreichender Raum auf der anderen Seite des Nebeneingangs. &#8222;Hm. Wie finden denn unsere Seminarteilnehmer diesen Raum, wenn Ihr Haupteingang gesperrt ist wegen einer Sonderveranstaltung?&#8220; Die zust&#228;ndige Dame sagte: &#8222;Oh, dann werden wir drau&#223;en noch ein Flipchart aufstellen.&#8220; Das leitete die Leute zum Gl&#252;ck durch eine andere T&#252;r, die n&#228;her am Seminarraum lag. Puh. Immerhin. Ich checkte den Seminarraum.</p>
<p>Panne 2: &#8222;Kurze Frage, wo ist denn bitte das Headset? Ich w&#252;rde gerne den Soundcheck machen.&#8220; — &#8222;Headset? Das wurde abbestellt.&#8220; Moooment. &#8222;Wer hat das denn abbestellt?&#8220;, fragte ich. &#8222;Das kann ich Ihnen nicht sagen. Aber es sind nur drei&#223;ig Seminarteilnehmer, da wurde das Headset gestrichen.&#8220;  — &#8222;Wer auch immer das gestrichen hat&#8220;, sagte ich, &#8222;ich bestelle es wieder. Am sch&#246;nsten w&#228;re es, wenn wir demn&#228;chst den Soundcheck machen k&#246;nnten.&#8220;</p>
<p>Panne 3: &#8222;Dann rufe ich mal den Techniker an, der ist n&#228;mlich zu Hause.&#8220; Unterton: Nur weil ich eine Extrawurst will, muss die Gute sich die M&#252;he machen und den armen Techniker anrufen und seinen Sonntag schrotten. Ich ignorierte den Subtext: &#8222;Ja, das w&#228;re sch&#246;n, wenn Sie ihn anrufen w&#252;rden. Danke.&#8220;</p>
<p>Panne 4: &#8222;Das kann aber anderthalb Stunden dauern, der kommt von au&#223;erhalb.&#8220; Ich ignorierte die Drohung und fragte: &#8222;Wie machen Sie denn hier Veranstaltungen, wenn kein Techniker da ist?&#8220; Inzwischen waren auch unsere Promo-Leute da, und auch sie wussten nichts von einem gecancelten Headset oder von Hitzefrei f&#252;r Techniker. Unsere zust&#228;ndige Hotel-Dame rief den Techniker an.</p>
<p>Ich verkabelte meinen Rechner mit dem Hotel-Beamer und schaltete den Beamer an in der freudigen Erwartung, dass etwas klappte.</p>
<p>Panne 5: Das Ding surrte wie eine Wespe. Unzumutbar laut f&#252;r ein Seminar wie meines, schlie&#223;lich ging es nicht um einen Workshop f&#252;r Taube. Ich ging zum Auto und holte meinen Beamer, den ich f&#252;r solche F&#228;lle dabei habe. Denn man erlebt ja alles. Beamer ist gebucht, aber nicht da (erlebt in Straubing). Beamer ist da, aber tut keinen Mucks (Hamburg). Beamer ist da, hat aber einen Farbfehler (Rostock). Oder er hat ein so kompliziertes Men&#252;, dass er nicht einstellbar ist (Innsbruck). Zu laut sind gebuchte Beamer oft (Hamburg, Linz, Potsdam, Heidelberg). Darum habe ich meinen Beamer bei Terminen in der Regel dabei: Er ist ultrastark, ultraleise, ultraklein — kurz: ein Seminartraum.</p>
<p>Nach zum Gl&#252;ck schon zwanzig Minuten kam der Techniker und installierte das Headset. Keine Ahnung, wie die f&#252;r uns zust&#228;ndige Dame auf anderthalb Stunden kam — der Mann war da und kompetent und freundlich. Soundcheck prima. Meine Begleitung und ich beschlossen, vor Seminarbeginn noch etwas essen zu gehen. Wir fanden im Hotel ein Restaurant namens L*** mit sehr ansehnlichem Buffet und wandten uns ans Personal. &#8222;Guten Tag! Was m&#252;ssen wir tun, damit wir hier bei Ihnen etwas zu essen bekommen?&#8220;</p>
<p>Panne 6: &#8222;Tut mir Leid, aber hier sind alle Tische f&#252;r Tagungsg&#228;ste reserviert.&#8220; Wir schauten uns ungl&#228;ubig um. Alle Tische gedeckt und — leer. Ich: &#8222;Okay, und wo bekommen wir was zu essen?&#8220; Der Restaurantmensch: &#8222;Vorne im Foyer k&#246;nnen Sie am italienischen Brunch-Buffet teilnehmen.&#8220;</p>
<p>Panne 7: &#8222;Wenden Sie sich einfach an die Kollegen dort.&#8220; Meine Begleitung und ich sahen uns an. Wir f&#252;hlten uns nicht wie die Crew der gr&#246;&#223;ten Seminarhoffnung am Coachinghimmel.</p>
<p>Auf dem Weg zum italienischen Brunch-Buffet — identisch mit der &#8222;Sonderveranstaltung&#8220; — kamen wir an der Rezeption vorbei. Uns war nicht nach italienischem Brunch-Buffet, das Essen in besagtem Restaurant L*** hatte uns viel st&#228;rker angesprochen. Also fragte ich an der Rezeption: &#8222;Entschuldigen Sie, ich gebe hier gleich ein Seminar. Wo k&#246;nnen wir denn vorher kurz noch was essen, ohne dass man uns wegschickt und sagt, alle Tische seien f&#252;r Tagungsg&#228;ste reserviert?&#8220; — &#8222;Oh, ist das passiert?&#8220;, fragte die Dame hinterm Tresen. &#8222;Aber hallo&#8220;, sagte ich. &#8222;Na dann w&#252;rde ich Ihnen das Restaurant L*** empfehlen, ich bringe Sie gerne hin.&#8220; — &#8222;Genau da sind wir gerade rausgeflogen.&#8220; — &#8222;Na dann sehen wir doch mal. Wenn Sie mir bitte folgen w&#252;rden?&#8220;</p>
<p>Die Rezeptionistin machte kraft ihres beherzten Handelns im Dienste der Kundenfreundlichkeit und Image-Wiederherstellung einen von sieben Pannenpunkten wieder wett. Wir nahmen im Restaurant L***, in dem alles f&#252;r Tagungsg&#228;ste reserviert war, Platz. Die Rezeptionistin schritt zur Bestrafung und gab dem Restaurantmenschen vermutlich ein paar hinter die L&#246;ffel, leider au&#223;erhalb unserer Wahrnehmung. Mit Tellern bewaffnet bedienten wir uns am Buffet und genossen &#228;u&#223;erst hervorragend zubereiteten Fisch mit Gem&#252;se. Die Qualit&#228;t des Essens machte einen weiteren Pannenpunkt wieder wett. Der Preis f&#252;r dieses exzellente All-you-can-eat-Buffet (7,50 Euro pro Person) war absurd niedrig gemessen am Niveau. Unerkl&#228;rlich niedrig. In meinen Augen funkelten statt Euro- Fragezeichen.</p>
<p>Seltsam, dass Qualit&#228;t und Versagen so oft so nah beieinander liegen. Es w&#228;re kein Perfektionismus, sondern ordentliches Hotelfach, wenn das Drumherum stimmen w&#252;rde. Der Preis f&#252;rs Essen sagte mir, dass irgendwas im Management schief l&#228;uft. Aber z&#228;hlen wir es mal nicht als Panne, wenn etwas nicht teuer ist. Vielleicht kamen wir ja durch meine Impertinenz nur in den Genuss einer exklusiven Firmenvereinbarung zwischen fremden Firmen und dem Hotel und h&#228;tten auf offiziellem Wege im Foyer beim Brunch im Rahmen der Sonderveranstaltung das Dreifache bezahlt.</p>
<p>Panne 8: &#8222;Thilo, hast du irgendwo die Frau XXX gesehen? Die ist irgendwie weg.&#8220; Die Promo-Kolleginnen waren ratlos. Sie brauchten irgendwas, aber unser Kontakt war weg. Keine Handynummer da, nichts. &#8222;Ist nicht sooo der super Laden hier&#8220;, gab ich zur&#252;ck, und die Promo-Kolleginnen l&#228;chelten hilflos. &#8222;Aber im Restaurant L*** gibt&#8217;s Spitzenfutter fast f&#252;r lau.&#8220; Irgendwann war Frau XXX wieder da.</p>
<p>Das Seminar begann, und das Hotel st&#246;rte dabei nicht. Wunderbar. Nur in den Pausen war es etwas schwierig.</p>
<p>Panne 9: Trotz Bitte seitens der Promo-Damen um mehr Leute verkaufte in den Pausen nur ein Hansel Snacks und Getr&#228;nke. Die Leute warteten unzumutbar lang, und die Pausen zogen sich in die L&#228;nge. Das Seminar drohte mich zu einem No-Go zu zwingen: zu &#252;berziehen. Erst als ich den Kellner eindringlich und deutlich bat, sich zu verst&#228;rken, tat er das, und in den folgenden Pausen ging es schneller. Ich straffte ein bisschen was im Seminar.</p>
<p>Es muss ein Mistgef&#252;hl sein, wenn man Mitte zwanzig ist und in einem Promo-Team zu einer Veranstaltung geschickt wird, und dort h&#246;rt der Dienstleister nicht auf einen, obwohl man den Kunden vertritt, und das nur, weil man eben Mitte zwanzig und weiblich ist. Wenn erst ich in meinem Furcht erregenden Boss-Anzug auf meinen ultracoolen, kracherm&#228;&#223;igen und top-modischen High-end-Machertyp-Schuhen aus Beverly Hills mit meinem bedeutungsvollen Headset vorm Gesicht die n&#246;tige Autorit&#228;t ausstrahle, damit was geschieht, dann ist das kein gutes Zeichen. Ich hasse es, wenn Menschen sich an solchen Status-Symbolen orientieren, denn die folgen und gehorchen dann auch anderen, nur weil die Autorit&#228;t ausstrahlen. Gleich, wie alt die Promo-Ladys sind, und selbst wenn sie im Sch&#252;lerpraktikum w&#228;ren: Sie haben dem Hotel etwas zu sagen.</p>
<p>Ansonsten war das Hotel ganz ok: Wir hatten ein Dach &#252;ber dem Kopf, Strom war da und sogar flie&#223;endes Wasser in Kalt und Warm. Es tropfte nicht aus der Decke (schon mal geschehen in K&#246;ln), es gab einen Techniker (Gegenteil schon mal erlebt in N&#252;rnberg), die Technik funktionierte (Gegenteil schon erlebt in N&#252;rnberg), es war geheizt und nicht 10 Grad Celsius kalt im Seminarraum (wie einmal im Rittersaal in Straubing), der Headset-Akku hielt durch und es war ein Ersatz-Akku da (Ausfall erlebt in Straubing, N&#252;rnberg und Luxemburg), es war vereinbarungsgem&#228;&#223; bestuhlt und kein Parteitagsaufbau mit Podium und einem Mikro an jedem der sechs Podiumspl&#228;tze (N&#252;rnberg), es gab immerhin Catering (N&#252;rnberg, N&#252;rnberg und N&#252;rnberg), und das Verh&#228;ltnis Barkeeper zu Seminarbesucher betrug nicht 2:250 (Rosenheim).</p>
<p>Warum ist eigentlich immer irgendwas? Sollte man f&#252;r die wenigen funktionierenden Dinge im Business-Leben dankbar sein?</p>
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		<title>Firefox ist wie die anderen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 14:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuerst dachte ich, der Web-Browser Firefox von Mozilla sei besser als die anderen. Dem Internet Explorer von Microsoft sagt man ja jede Menge M&#228;ngel und Schw&#228;chen nach, also arbeite ich seit einiger Zeit mit Firefox. St&#228;ndig gibt es automatische Updates.
Heute musste ich meinen Rechner wegen eines Absturzes im Netzwerk neustarten, und offenbar installierte sich da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst dachte ich, der Web-Browser Firefox von Mozilla sei besser als die anderen. Dem Internet Explorer von Microsoft sagt man ja jede Menge M&#228;ngel und Schw&#228;chen nach, also arbeite ich seit einiger Zeit mit Firefox. St&#228;ndig gibt es automatische Updates.</p>
<p>Heute musste ich meinen Rechner wegen eines Absturzes im Netzwerk neustarten, und offenbar installierte sich da eine neue Firefox-Version. Die Startseite war pl&#246;tzlich Google (Google? Wer ist das? Habe ich nicht eingestellt), und meine Lesezeichen waren alle weg. Stattdessen erkl&#228;rte mir das System, die Lesezeichen seien nun im Internet, und um sie zu lesen, m&#252;sse ich ein Google-Konto einrichten. Eine so genannte Google-Toolbar hat sich dann auch noch von alleine installiert.</p>
<p>Ich will kein Google-Konto, ich will meine Lesezeichen. Ich will niemanden, der sich mir aufdr&#228;ngt. Ich verachte Unternehmen, die sich ungebeten in meine Umgebung dr&#228;ngen. Warum bel&#228;stigen Softwarefirmen die Menschen immer mehr und immer weiter mit ihren verzichtbaren Neuentwicklungen und brocken ihnen Arbeit ein? Wieso kann man mich nicht einfach mal mit wirren &#8222;Synergie-Kooperationen&#8220; zwischen Unternehmen, die mich nicht interessieren, in Ruhe lassen? Warum regiert nicht der Sinn, sondern wichtigtuerisches Marketing?</p>
<p>Und: Warum bekommt man niemanden ans Telefon? Warum verstecken sich die Leute? Wer sich auf der Seite von <a href="http://mozilla.org" target="_blank">Mozilla</a> durchklickt, um jemanden zu erreichen, st&#246;&#223;t auf niemanden, und im Support finde ich nur FAQ-Listen und Hinweise Foren. Es ist wie in den anderen Konzernen dieser Branche: Niemand ist als Verantwortlicher auszumachen, man versteckt sich vor den Kunden. Die einzige Mail-Adresse, die ich gefunden habe, ist die der US-Presseabteilung. Vielleicht wissen die ja, wie ich meine Favoriten rette? Mal sehen.</p>
<p>Damit ist Mozilla f&#252;r mich auf die gleiche Seite gerutscht wie Microsoft &amp; Co. Wenn nun noch jemand sagt, dieser Browser sei cool oder besser, dann irrt er sich.</p>
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		<title>Flugsicherheit</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 23:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
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Warum muss ich eigentlich spitze Gegenst&#228;nde beim Sicherheitscheck am Flughafen abgeben, wenn ich dann hinter dem Check im Parf&#252;mladen zerbrechbare Glasflaschen kaufen kann und an Bord einer &#8222;TUIfly&#8220;-Maschine sogar ein ganzes Set mit Mordwaffen namens &#8222;Manicure Set&#8220;? Die Sicherheit in der Luft scheint doch nicht sooo wichtig zu sein &#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/teppichmesser.jpg" title="teppichmesser.jpg"><img src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/10/teppichmesser.jpg" alt="teppichmesser.jpg" /></a></p>
<p>Warum muss ich eigentlich spitze Gegenst&#228;nde beim Sicherheitscheck am Flughafen abgeben, wenn ich dann hinter dem Check im Parf&#252;mladen zerbrechbare Glasflaschen kaufen kann und an Bord einer &#8222;TUIfly&#8220;-Maschine sogar ein ganzes Set mit Mordwaffen namens &#8222;Manicure Set&#8220;? Die Sicherheit in der Luft scheint doch nicht sooo wichtig zu sein &#8230;</p>
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		<title>Dumme Handy-Bauer</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 14:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum &#252;bernimmt so ein nagelneues Handy eigentlich nicht einfach die Telefonnummern aus dem Telefonbuch der SIM-Karte, sondern verzichtet auf einige? Warum hat es dann viele doppelt? Warum muss es, wenn man es ein- oder ausschaltet, erst noch eine bescheuerte Melodie abspielen? Warum &#246;ffnet es durch einen versehentlichen Tastendruck irgendein bl&#246;des Programm, das eine Internet-Verbindung herstellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum &#252;bernimmt so ein nagelneues Handy eigentlich nicht einfach die Telefonnummern aus dem Telefonbuch der SIM-Karte, sondern verzichtet auf einige? Warum hat es dann viele doppelt? Warum muss es, wenn man es ein- oder ausschaltet, erst noch eine bescheuerte Melodie abspielen? Warum &#246;ffnet es durch einen versehentlichen Tastendruck irgendein bl&#246;des Programm, das eine Internet-Verbindung herstellt, die ich dann erst wieder beenden muss? Warum bauen Handy-Bauer solche Mist-Telefone? Wer kann mir ein Handy empfehlen, bei dem es solchen Stumpfsinn nicht gibt? Wer bindet die Entwickler solcher Handys auf eine Sau und treibt sie aus der Stadt? Wer verr&#228;t mir, wie ich bei drei Telefonen (altes Handy, neues Handy, Autotelefon) alle Nummern synchronisiere?</p>
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		<title>Mehr als nur ein Staubsauger</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 14:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum denken manche Entscheider in manchen Unternehmen eigentlich, ein Produktname wie &#8222;SIEMENS VS 55 E 20 Super XS Dino 1800 W&#8220; sei sexy? It&#8217;s just a Staubsauger!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum denken manche Entscheider in manchen Unternehmen eigentlich, ein Produktname wie <a target="_blank" href="http://www.saturn.de/frontend/offer/index.cfm?fa=show_details_agr&#038;navi=offer&#038;subnavi=detail&#038;prod_id=1337608&#038;grp_id=371000073&#038;sub_grp_id=371000082&#038;location=12">&#8222;SIEMENS VS 55 E 20 Super XS Dino 1800 W&#8220;</a> sei sexy? It&#8217;s just a Staubsauger!</p>
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		<title>Handy tot</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 17:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich ...?]]></category>

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		<description><![CDATA[
Warum gibt so ein Handy eigentlich einfach so und ohne ersichtlichen Grund den Geist auf? Die Tasten sind pl&#246;tzlich falsch belegt: Tippe ich eine 3, erscheint eine 1, tippe ich eine 1, erscheint eine 9. Ich schalte es aus und wieder ein, und an der auf dem Foto abgebildeten Stelle ist Schluss. Es geht nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image1436" alt="handyschrott.jpg" src="http://www.thilo-baum.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/06/handyschrott.jpg" /></p>
<p>Warum gibt so ein Handy eigentlich einfach so und ohne ersichtlichen Grund den Geist auf? Die Tasten sind pl&#246;tzlich falsch belegt: Tippe ich eine 3, erscheint eine 1, tippe ich eine 1, erscheint eine 9. Ich schalte es aus und wieder ein, und an der auf dem Foto abgebildeten Stelle ist Schluss. Es geht nicht mehr weiter.</p>
<p>Was soll das? Wie kommt so ein Bug pl&#246;tzlich in mein Handy rein? Wer programmiert diese Handys? Ist es Absicht, dass Handys nach ein paar Jahren spinnen? Das Ger&#228;t auf dem Foto kam ja auch nur deswegen ins Haus, weil der Vorg&#228;nger auch irgendwann softwarem&#228;&#223;ig unangenehm auffiel.</p>
<p>Bitte also um Verst&#228;ndnis, wenn man mich nicht &#252;bers Handy erreicht und wenn ich nicht auf SMS antworte. Weil das Ding aus beziehungsweise tot beziehungsweise Schrott ist, bekomme ich nicht mit, ob welche reinkommen. Werde mir wohl morgen &#8211; na toll &#8211; ein neues Handy kaufen und einen kleinen Beitrag zum Thema Elektronikschrott leisten. Und das nur, weil es heute Standard ist, dass Unternehmen Verbraucher mit unzul&#228;nglicher Qualit&#228;t qu&#228;len.</p>
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		<title>Postbank-Dialog per E-Mail</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 14:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thilo Baum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Warum eigentlich ...?]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunde: Liebe Postbank, warum akzeptiert das Online-Banking der Postbank eigentlich keine Striche in Kontonummern, w&#228;hrend manche Postbank-Konten aber selbst Striche beinhalten? Beispiel: Landeshauptkasse Berlin, Kto. 58-100, BLZ 100 100 10? Wie &#252;berweist man auf so ein Konto Geld?
Postbank: Die letzten 3 Ziffern der Kontonummer waren fr&#252;her notwendig, um die entsprechende Postbankniederlassung zu identifizieren. Zur besseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>Kunde:</em> Liebe Postbank, warum akzeptiert das Online-Banking der Postbank eigentlich keine Striche in Kontonummern, w&#228;hrend manche Postbank-Konten aber selbst Striche beinhalten? Beispiel: Landeshauptkasse Berlin, Kto. 58-100, BLZ 100 100 10? Wie &#252;berweist man auf so ein Konto Geld?<span id="more-1401"></span></p>
<p class="MsoPlainText"><em>Postbank:</em> Die letzten 3 Ziffern der Kontonummer waren fr&#252;her notwendig, um die entsprechende Postbankniederlassung zu identifizieren. Zur besseren Unterscheidung wurde ein Bindestrich verwandt. Anhand dieser &#8222;Resondanzzahl&#8220; wird und wurde eine interne Konto&#252;berpr&#252;fung bei der Auftragserteilung durchgef&#252;hrt. &#220;berweisungsauftr&#228;ge online werden nur mit der Ziffernfolge erteilt. Bindestrich wird im Online Banking nicht akzeptiert. Haben Sie noch Fragen? Das Postbank E-Mail Team beantwortet sie gerne. Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en, Ihr Postbank E-Mail Team, Elke H.</p>
<p class="MsoPlainText"><em>Kunde:</em> Verstehe ich Sie richtig: Strich einfach weglassen?</p>
<p class="MsoPlainText"><em>Postbank:</em> Richtig, bitte nur die Ziffern ohne vorgehende Null. Haben Sie noch Fragen? Das Postbank E-Mail Team beantwortet sie gerne. Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en, Ihr Postbank E-Mail Team, Elke H.</p>
<p class="MsoPlainText">Hm. Wo ist da die Null?</p>
]]></content:encoded>
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