Zehn Gebote

 

1. Sei autonom, demütig und stolz.

2. Wenn du etwas tust, dann tu es klar.

3. Ernähre dich von unteilbaren Dingen. Trink Wasser und atme Luft.

4. Achte alles Leben als gleichwertig. Hilf Menschen und Tieren, die deine Hilfe brauchen, und bring für diese Hilfe Opfer.

5. Sei musisch und empfindsam und finde die Balance zwischen sexueller Kraft und Kreativität, Trieb und Charme.

6. Erlaube niemandem, negative Gefühle in dir zu erzeugen.

7. Bewege dich immer und finde Ruhe.

8. Wechsle oft die Perspektive. Hinterfrage alles.

9. Schau hin und wieder in den Rückspiegel.

10. Verzeih dir Verstöße gegen diese Gebote.

5 Kommentare zu „Zehn Gebote“

  1. holgi

    Stolz ist die Eitelkeit der Dummen.

  2. Thilo

    Stolz ist Befreiung aus der Untertänigkeit pietistischer Erziehung. Habe mir erlaubt, das erste Gebot etwas zu modifizieren …

  3. hatice

    Was heißt unteilbare Dinge? Wie verstehst du das? Wie habe ich es aus deiner Sicht zu verstehen?

    Alles ist teilbar!!!!!!! Zumindest im Orient, wir teilen gerne. wenn wir ein Kind sehen, das von unserem Brot etwas haben möchte geben wir es ihm, ganz selbst verständlich, was hier nicht normal ist. Im Orient würde jeder einer Schwangeren von seinem Essen anbiete, damit die Frucht im Leibe der Mutter gesund beleibt.
    Der umgang und das Verständnis ist unterschiedlich in Bezug auf das Teilen. Im Oczident muss man fragen, um etwas zu bekommen, von sich aus anbieten teilen gibt es nicht. Oder????
    Ich warte auf Antwort

  4. hatice

    zu Gebot 6 „erlaube niemandem negative Gefühle in dir zu erzeugen“ wie soll das gehen??? Eins bedingt das andere. Ohne das negative Gefühle gibt es nicht das positive, ohne das Hässlich hat das Schöne keinen Wert. Eins bedingt das andere, beide existieren immer gemeinsam und ergeben somit ein ganzes.
    Wie sollte ich das negative Gefühl im anderen verhindern??? Jeder ist für sein Gefühl selbst verantwortlich. Ich kann etwas dagegen tun, in mir so wenig wie möglich negative Gefühle auf kommen zu lassen. Wie siehst du das???

  5. Thilo

    Mit unteilbaren Dingen sind Nahrungsmittel gemeint, die ihrerseits zwar Bestandteile industrieller Lebensmittel sein können, selbst aber im Produktionsprozess nicht geteilt werden. Eine Tomate ist eine Tomate, ein Apfel ein Apfel. Ein Ei ist ein Ei. Ein Brot besteht schon wieder aus mindestens drei Elementen. Wasser ist unteilbar in dem Sinne. Teilbar ist Junkfood, beispielsweise Ketchup, der jede Menge Zucker enthält, den man nicht unbedingt erwartet. Wer unteilbare Dinge isst, lebt gesünder.

    Nicht gemeint war damit das soziale Teilen, d.h. ich teile einen Apfel mit dir. Das ist etwas anderes.

    Negative Gefühle: Ob jemand negative Gefühle in mir erregt, entscheide ich, weil ich selbst entscheiden kann, was ich fühle. Wenn mich „jemand aufregt“, regt nicht er mich auf, sondern ich selbst rege mich auf. Ich habe ihm erlaubt, in meine Gefühle einzugreifen, und dass ich das getan habe, war meine Entscheidung, liegt also in meiner Verantwortung.

    So war’s gemeint.

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