Lass! Mich! Frei!

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Kleber, Schere, Tape: Mehr ist zum Bookcrossing nicht nötig.

Sie stehen im Regal und schreien: Bitte lies mich! Oder lass mich frei! Damit andere mich lesen können! Eine schöne Möglichkeit, gelesenen Büchern weiterhin Sinn zuteil werden zu lassen, ist Bookcrossing: Dadurch gelangen Bücher zu neuen Lesern, die sie lesen und dann ihrerseits wieder freilassen, auf dass die Bücher auf die Reise gehen und wiederum neue Leser finden.

Und das Ganze ist – hat man die etwas wirre Webseite der Bookcrosser einmal durchschaut – ganz einfach: Auf der Webseite als User anmelden und dann die ganzen rauszuwerfenden Bücher registrieren. Labels runterladen und ausdrucken, einkleben und draufkleben. Kultur für alle.

Und dann die Bücher frei lassen. Irgendwo, möglichst an den Orten, die man auf der Webseite unter den „Release Notes“ angegeben hat. Denn die Wanderungen der Bücher lassen sich verfolgen, das allerdings unter einer anderen Webadresse. Was auch von wenig Mitdenken zeugt, ist die schwere Findbarkeit der deutschsprachigen Labels zum Download, darum einfach hier und da klicken.

Vielleicht erkennen die Macher von Bookcrossing ja mal, dass sie bei der Planung und Programmierung offenbar auf Wirrköpfe gehört haben (realitätsferne Bücherwurm-Theoretiker?) und bauen die Seite neu. Einstweilen ist es aber dennoch eine hübsche Idee.

2 Kommentare zu „Lass! Mich! Frei!“

  1. Carolin

    Im Prinzip ist das ja ne tolle Idee, da stimme ich dir zu. Bis vor nicht allzu langer Zeit musste man aber a) diese Etiketten bezahlen (wenn ich mich jetzt nicht irre) und b) sich selbst zu diesem Punkt durch die Webseite wie mit Macheten durch den Dschungel durchkämpfen.
    Das waren Gründe, warum ich die eigentlich gute Idee sofort wieder aufgegeben habe.
    Schade.

  2. Thilo

    Ja, und irgendwie sind die Leute zu faul, die gefundenen Bücher einzutragen. Ich glaube, ich gebe Bücher ab sofort einfach so weg. :-) Da gibt es ein altmodisches Wort für, ich glaube, „Verschenken“ heißt das.

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