„Mach dein Ding!“ für die Schule

 

Orga-Raum des Schülerkongresses

Premiere von „Mach dein Ding!“ vor Real-Life-Publikum: Am Samstagabend war ich der Hauptredner auf dem „Hessischen Schülerkongress“ in Kirchhain, organisiert von der Landesschülervertretung Hessen. Eine Stunde mit Powerpoint und Whiteboard. Ein Test, ob es klappt, einige der wesentlichen Erfolgskonzepte der Coaching-Welt in die Schule zu bringen. Ist es zu komplex? Zu ökonomisch? Zu akademisch? Oder funktioniert’s?

Das Publikum: etwa einhundert höchst engagierte und politische Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen Hessens, die Themen beackern wie „Gender“ und „Drogen“ und „Homosexualität“, die in der Mensa „Vegan“ bestellen (was ist der „Vegan“ eigentlich für ein Tier?), die gerne das i in „SchülerInnen“ groß schreiben und Flugblätter zur Abschaffung des Notensystems auslegen. Ein Publikum mit hoher Ethik und klaren Werten, das in weiten Teilen nicht sehr zufrieden ist mit Schule und Bildungssystem.

„Mir wurde während Thilos Vortrag bewusst, dass die von der Schülervertretung geforderte individuelle Förderung nicht durch Institutionen, wie die Schule eine ist, umgesetzt werden kann“, schrieb Anna-Ruth Wenz (18) als Referenz. „Wir müssen selbst die Fähigkeit erkennen, uns individuell zu fördern.“ Julia Fesser (16) schreibt: „Thilo Baum bringt meine Generation in eine verzwickte Lage. Einerseits wird uns von konservativen Lehrern gepredigt, perfekte Lebensläufe aufzubauen und uns in das althergebrachte Schema einzugliedern. Andererseits erklärt Thilo Baum uns voller Elan, wie unwichtig es ist, konventionelle Figuren auszuführen. Was zähle, sei eine individuelle Entwicklung. Sein Vortrag brachte viele von uns zum Nachdenken. Mich auch.“

Im Vortrag zeigte sich mir, dass viele Schülerinnen und Schüler den Themen „Arbeit“ und „Geld“ noch nicht den Wert zumessen, den diese Themen später haben werden – offenbar haben einige ausgesorgt. Oder ihnen ist das Thema „Geld“ suspekt. Dass man mit Geld Gutes tun kann und dass es daher in die Hände guter Menschen gehört statt nur in die Hände egoistischer Bösewichter, wäre möglicherweise ein eigenes Thema. Denn gerade die hoch politisierte Schülerszene, die in bürokratischen Abstimmungen über die Erstattung von Auslagen entscheidet und fürs Ministerium kafkaese Formulare ausfüllt, leidet ja gerade unter der Abwesenheit von Geld, und viele Projekte kommen daher nur mit Ach und Krach zustande. Diese Einstellung erinnert mich ein wenig an mein altes Dilemma als Arbeitnehmerkind mit Gewerkschaftsneigung: Obwohl Unternehmen tendenziell suspekt waren, war es Aufgabe von Schulabgängern und Uniabsolventen, sich bei diesen suspekten Unternehmen zu bewerben und devot um einen Job und ein bisschen Geld zu bitten.

Auch war es nötig zu betonen, dass „Erfolg“ nicht nur finanzieller Erfolg ist, sondern zunächst einmal nur das Erreichen von Zielen. Etwas „erfolgt“, ist die „Folge“. Ein Schüler mit enormen Vorurteilen gegenüber dem Gedanken, Geld zu verdienen, verließ sogar den Raum, und später entschuldigten sich andere, dass eine Minderheit den Vortrag durch sinnlose Diskussionen zu zerreden versuchte. Auf mich wirkte das Ganze spannend, da sehr viele sozial geprägte Vorurteile, die die Menschen letztlich vom großen Denken und ihrer Selbstverwirklichung abhalten, in einigen Köpfen so tief sitzen, dass man diese Leute fragen möchte: „Wären 3000 Euro pro Monat mehr auf deinem Konto nun gut oder nicht?“ Wenn ja, muss er ja nicht zum fiesen Geldsack werden, sondern kann Gutes tun. Und wenn nein, dann soll er es eben für normal halten, dass er seine Projekte nicht finanzieren kann.

Irina Marijke van Kleef (15) schrieb: „Was sind die Werte von heute? Geld? Nein! Erfolg bedeutet mehr als reich zu sein. Erfolg bedeutet, unsere Wünsche zu verwirklichen und uns individuell zu entwickeln. Gerade heutzutage! Das hat mir Thilo Baum vor Augen geführt, danke dafür!“ Und genau das stimmt: Wenn jemand manche Dinge von alleine tut, weil sie Spaß machen, ist er möglicherweise schon auf der Spur. Und daraus kann sich ein Lebensinhalt entwickeln, der völlig mühelos läuft. Geht damit noch einher, dass jemand anderes etwas davon hat, entsteht das Einkommen von ganz alleine. Und das widerspricht so ziemlich allem, was Lehrer einem traditionellerweise erzählen. Von wegen Arbeit sei mühsam, man müsse Schwächen kompensieren, statt Stärken zu stärken – all die alten Muster ignorieren das relevante Wissen, das viele Führungskräfte und Unternehmer erst als Erwachsene nachgeholt haben, nachdem das Bildungssystem es versäumt hat, sie zu vermitteln.

Ich selbst bin dafür das beste Beispiel: Wir hatten so schlechte und auch so unkreative Musiklehrer, dass der Musikunterricht schlicht grottig war. Aus Langeweile textete ich die Texte in den Liederbüchern um. Das empfanden unsere Lehrer als störend, statt zu erkennen, dass da ein Kreativer saß. Und Mathe zerschoss mir die Abiturnote, obwohl ich später nie mehr Ableitungen brauchte. Ich wartete wegen meiner Abinote länger auf ein Studium, in dem Mathe keine Rolle spielte, und mogelte mich über das Nebenfach rein. Dieser Bug im Bildungssystem ist pervers. Aber er stört niemanden von den Pädagogen und Politikern, die Bildungspolitik machen. Dummheit? Absicht?

Nach meinem Vortrag in Kirchhain kamen sehr viele Schüler mit Ideen auf mich zu, unter anderem ein Programmierer und ein Musiker. Beide fühlten sich bestätigt in ihrem Verdacht, dass die für sie vorgesehenen Wege vielleicht in die falsche Richtung führten. Die gesellschaftliche Norm sieht vor, dass man einen Nine-to-five-Job macht, aber das Herz will kreativ sein.

Der Programmierer meinte, ihm fehle das betriebswirtschaftliche Know-how, und das halte ihn bislang davon ab, sein Business aufzubauen. Ich riet ihm, einfach unter MBA-Absolventen zu schauen: Dort gibt es jede Menge Zahlenmenschen, die Kreativlinge wie ihn suchen, und im Team ergänzt man sich möglicherweise hervorragend. Eine nahe liegende Idee, auf die die Schüler aber oft nicht von alleine kommen, weil man ihnen beibringt, sie müssten Schwächen kompensieren, statt ihnen zu verraten, dass man auch durch Gedanken wie Outsourcing und Synergie erfolgreich werden kann.

Nun geht es natürlich nicht darum, Geld zu scheffeln um des Geldes Willen. Sondern es geht um die Gesetze, die zum Erfolg führen – beispielsweise nicht „eins nach dem anderen“ tun, wie das viele von uns gelernt haben, sondern das Wichtigste zuerst. Womit natürlich die Fähigkeit einhergeht zu entscheiden, was wichtig ist. Auch Prioritätensetzen gehört als Lerninhalt in die Schulen. Es geht darum, „Geber“ zu sein statt „Nehmer“ und „Matcher“ statt „Mismatcher“.

Und prompt meldete sich ein Lehramtsstudent, der als Gast dabei war: Er lerne im Studium genau die Mismatcher-Konzepte und erkenne in meinem Vortrag das ganze Elend des Bildungssystems wieder, das ihn so störe. Es sei immer noch das alte Programm.

Mir wurde nach diesem Auftritt klar: Die Schule bugsiert Jugendliche noch heute rücksichtslos und ohne Verantwortungsgefühl gegen die Wand. Noch heute lehren Lehrer Versagenskonzepte. Solange niemand das vorhandene Coaching-Wissen bereits an dieser Stelle ins Bildungssystem einpflanzt, ergreifen Jugendliche Jobs, die ihnen nicht passen, studieren unrealistisches Zeug und kommen erst nach Jahren darauf, dass sie vielleicht früher mal durch ein etwas größeres und umfassenderes Denken eine andere Richtung hätten einschlagen können. Und das nur, weil das Bildungssystem die falschen Denkmuster vermittelt: Es ist im Arbeitnehmer-Dogma verhaftet und lehrt, dass man Jobs finden solle statt ein Einkommen.

Auch dass sich die leidige Diskussion darüber erübrigt, ob Geld gut ist oder schlecht, ignoriert das System. Es verkennt, dass automatisch ein Einkommen fließt, wenn man sein Ding macht und sich nach den Prinzipien richtet „Was will ich? Was kann ich? Wer braucht mich?“. Stattdessen produziert es nach wie vor konvergent denkende Regelabgleicher, die nicht zielorientiert denken.

Und wer kann daran etwas ändern? Einige Lehrer sind vielleicht klug, aber gefesselt durch die Regularien (ich gehe davon aus, dass es in jedem Beruf in etwa gleich viele sehr gute, gute, durchschnittliche und schlechte Vertreter gibt). Schüler sind auch sehr klug, aber kein relevanter Entscheider mit Einfluss auf die Gestaltung des Bildungssystems hört auf sie. Beamte in Ministerien? Da bleibt nur ein müdes Lächeln, dort herrscht das Hochamt der Regelorientierung. Die große Politik? Viel zu weit weg, viel zu wenig Ahnung von der Wirklichkeit. Was bleibt, sind Trainer und Coachs. Die meist selbstständige Unternehmer und Geschäftsleute sind und zugleich durch ihre Bücher sinnvolle Inhalte vermitteln. Wir brauchen eine Initiative, um die Lehrinhalte in den Schulen auf die Realität und den wahren Bedarf junger Menschen abzustimmen.

27 Kommentare zu „„Mach dein Ding!“ für die Schule“

  1. Stephan Dörr

    Ich zähle mich zu den Lehrern, die im letzten Absatz angesprochen werden (klug, aber gefesselt). Durch meine lange Tätigkeit in der Industrie habe ich zahlreiche Coachings und Persönlichkeitsbildungen erfahren und natürlich auch einiges davon verinnerlichen können.
    Nach dem Umstieg auf den Beruf des Lehrers (Traumberuf?!) bin ich mittlerweile davon abgekommen, reines Wissen zu vermitteln sondern gebe Erfahrungen und Kompetenzen weiter. Auch wenn dies nicht in den Lehrplänen vermerkt ist. Und das sind dann genau die Momente, in denen die Schüler gebannt meinen Worten zuhören und zu 100% aufmerksam sind. Diese Momente gehören zu meinen schönsten des Berufes.

  2. Thilo Baum

    Dieser Zauber war bei dem Vortrag auch zu spüren. Mein Eindruck ist, Schülerinnen und Schüler stürzen sich ziemlich hungrig auf wertvolle Inhalte jenseits der Lehrpläne.

  3. Niklas

    Ein rhetorisch sicherlich starker Auftritt. Wirksam. Nahezu manipulierend. Doch Sie füttern das System, dass sie gleichsam abzulehnen scheinen: Es kann nicht nur Geber geben, denn wenn es nur Geber gäbe, gäbe es keine Unternehmen mehr. Ihre Erklärung basiert quasi auf Ausnutzung der Ressourcen Anderer, um daraus Profit zu schlagen. Diejenigen, die das mit ihrer Moral vereinbaren können, sitzen schon heute in der Führungsetage. Aber niemand braucht diese Führungsetage. Eine kapitalistische Welt und ein System in dem wir uns zurecht finden sollen oder gar müssen, wird von Ihnen suggeriert, Herr Baum. Dabei geht es nicht darum, sich konsequent an die von Ihnen teils abgelehnten Regeln zu halten oder eben nicht. Es geht viel mehr darum, diese Regeln zu ändern oder abzuschaffen, ein eigenes System aufzubauen, in dem es nicht um Konkurrenz, die Eigenbestätigung oder Machtgier geht.
    Zitat: „Rhetorischer Angriff von links. WOoo… Rhetorischer Angriff von rechts… pschhhhhhhhh… KAPITALISMUS VON OOOOBEN!!!!“ Bitte nehmen Sie sich den Kommentar zu Herzen und denken Sie darüber nach, ob es sinnvoll ist, zu propagieren, dieses System zu bedienen. Denn genau das, was sie tun, führt dazu, dass es nicht besser wird.

  4. Hayaan Nur

    Guten Tag, Herr Baum!

    So wie die meisten Anderen empfand ich es als toll und spannend, dass Sie als Publizist bei einer Schülerveranstaltung vorgetragen haben. Das ist nicht selbstverständlich und zeichnet Sie als Neudenker aus, als den Sie sich wohl auch selbst gerne verstehen. Jedoch komme ich direkt zum Punkt meiner Kritik:
    Es gibt neue Neudenker und die sind wir. Und diese werden die Neudenker von gestern kommentieren, kritisieren und in manchen Fällen sogar angreifen Und die Neudenker von gestern werden, wenn sie nicht auf die Kritik eingehen, sondern sie Ignorieren und niederreden zu versuchen zum neuen Establishment.
    Ich war der Schüler, der ihren Vortrag „zerreden“ wollte, betrachte meine Funktion aber anders. Ich empfand mich als der „Kreative im Unterricht“, der partizipieren wollte und nicht nur von ihnen von oben herab konsumieren.
    So habe ich zum Beispiel nicht nur vegane und gendernde Schülis gesehen, sondern auch Schülerinnen, die T-shirts mit der Aufschrift „Ich störe gerne“ getragen haben. Diese haben jedoch zumeist nicht engagiert mitgeredet, sondern sind nur ihrem rhetorischen Leuchtfeuer gefolgt.
    Inhaltlich würde ich mich sehr gerne weiter mit ihnen auseinander setzten, denn mit dem Grundgedanken „mach dein Ding“ sympathisiere ich durchaus. Jedoch würde ich gerne auf eine etwas einseitige Darstellung, wie hier verzichten und mit ihnen viel lieber z.B. eine Podiumsdiskussion an einem ähnlichen Forum führen. Eventuell haben sie ja auch einen zumindest ähnlich offensiven Gegenvorschlag.

  5. Thilo Baum

    Niklas, wenn Sie schreiben: „Es kann nicht nur Geber geben, denn wenn es nur Geber gäbe, gäbe es keine Unternehmen mehr. Ihre Erklärung basiert quasi auf Ausnutzung der Ressourcen Anderer, um daraus Profit zu schlagen“, dann ist das einfach falsch, mit Verlaub. Es ist nicht einmal eine Meinung. Es ist einfach ein Zeichen für mangelndes Verständnis.

    Wenn Sie Ihre selbstkomponierten Songs bei iTunes verkaufen, mit denen Sie anderen Freude machen („geben“) und damit ein Einkommen erzielen, worauf Sie vermutlich kaum ein Lehrer bringt oder schon gar nicht das Arbeitsamt, sind Sie dann kein Unternehmen? Doch. Und füttern Sie dann den Kapitalismus? Sicher, aber ich gehe mal davon aus, dass Sie nichts gegen Einnahmen haben. Wenn doch, sollten Sie anderen keine Freude machen oder es wenigstens so aufziehen, dass Sie dabei verarmen.

    @ Hayaan Nur: Denken Sie wirklich neu? Die Einwände, die ich gehört habe, waren in meinen Augen ein alter Hut, den ich schon in unserer Schulzeit (Abi 1990) zu Genüge gehört habe. Neu ist momentan, dass jemand Erfolgskonzepte in die Schulen bringt, von denen man dort bislang nichts hört. Ich bin gespannt, wie Sie das als „Neudenker“ toppen. Indem Sie alles zerreden? Nicht wirklich innovativ. Ich denke, es geht vielmehr um konstruktive Beiträge. Die brauchen wir heute.

    Sich jetzt inhaltlich hier auseinanderzusetzen, wird etwas kleinteilig. Und eine Podiumsdiskussion ist glaube ich nicht nötig. Es gibt alles, was ich sage, in Buchform und in Form aufgezeichneter Web-Seminare. Sinnvoll ist es, diese Gedanken breit zu streuen, nicht aber, sich zu verzetteln. Generell erhebe ich nicht den Anspruch, alle zu überzeugen. Wenn Sie meine Gedanken nicht mögen, dürfen Sie sie ablehnen, kein Problem.

  6. Niklas

    Herr Baum, nun sezieren sie Ihren Vorschlag und reduzieren, weiter noch, ihren Vortrag auf die Anwendung iTunes oder das verkaufen eigener Songs in deren Shop? Ich glaube nicht, dass ich kein Verständnis habe, sicherlich ist es auch wichtig, finanziell möglichst unabhängig zu sein, aber nicht dadurch, dass mensch unbedingt eine Führungsposition inne haben muss, oder ein eigenes Unternehmen gründet. Die iTunes-Idee lässt sich meiner Meinung nach nicht auf eine omnivalente Ebene portieren.
    Sicher ist es wichtig, über Berufe zu informieren, andere Wege, sein Leben zu bestreiten. Wird in Schulen auf die Möglichkeit der Subsistenzwirtschaft informiert? Nein. Es gibt sehr viele Alternativen, die außer Acht gelassen werden, die aber nicht den Kapitalismus füttern.

    Ich verstehe nicht, wieso sie Hayaans Beiträge als unkonstruktiv abtun. Sicherlich war ihr Beitrag nicht dazu angelegt, Forum zu sein und Diskussionen zu entfachen, jedenfalls nicht während ihres Vortrages selbst. Jedoch glaube ich, dass es, gerade wenn mensch sich entschließt, über ein so brisantes Thema zu referieren, von der Frontalmethode rhetorischer Fragen mit dem Tüpfelchen Selbstdarstellung und Selbstüberzeugung versehen abzusehen, hin zu einer offeneren, flexibleren Methodik, die es erlaubt, kritisch zu hinterfragen, denn es geht nicht um zerreden. Konstruktive Kritik bessert das System. Die Änderung tritt ein, wenn konstruktive Kritik immer weniger notwendig wird, die gegenseite anfängt, platt zu verteidigen und polemisch zu kommentieren. Hilflosigkeit.

  7. Thilo Baum

    Niklas, ehrlich gesagt habe ich inzwischen keine Ahnung mehr, worüber Sie da reden. Mein Eindruck ist, dass Sie jetzt mit rhetorischen Nebelbomben werfen. Und ich möchte mich an dieser Stelle rausziehen, denn um sinnvolle Gedanken zu zerreden, und das passiert hier gerade, ist mir schlicht meine Zeit zu schade. Ich hoffe, Sie verstehen das.

  8. Tim

    Hey Thilo,

    wenn es in Niklas‘ recht limitierter Weltvorstellung nur die Alternativen: „Kapitalistisches Schweinesystem mit Ausbeutern auf der einen und Ausgebeuteten auf der anderen Seite“ gibt oder eben ein „Neues System ohne Eigenbestätigung, Konkurrenz und noch irgendwelchen anderen von ihm irgendwo abgeschriebenen und nicht verstandenen Dingen“ gibt, dann lass ihn doch.

    Ich weiß nur nicht, was ich ihm (und uns) weniger wünschen soll: Dass Niklas Systemumwälzer wird (und dann niemand mehr Eigenbestätigung für sich und sein Tun beanspruchen darf) oder ob er Ausgebeuteter wird oder Ausbeuter.

    Niklas, geh doch ein Eis essen und denk noch mal drüber nach. Und ach ja: Frag mal den Menschen von der Eisdiele, wen er mit seinem Geld gerade ausbeutet. Das Kapitalistenschwein.

  9. Thilo Baum

    In irgendeiner Xing-Debatte wurde das ähnlich undifferenziert, indem mir einer vorgeworfen hat, dass es immer zulasten irgendjemandes gehe, wenn jemand Geld verdient und reich wird. Bei Xing! Geschäftsleute-Plattform. Ich fragte ihn: „Leben Sie zulasten Ihrer Kunden?“ Seltsame Leute.

  10. Joachim Golob

    Hallihallo!

    Zuerst ein lautes „WOW!“ an alle SchülerInnen.
    In dem Alter schon ein exorbitant großer Wortschatz.
    Da fliegen nur so die Fremdwörter.
    Mein philosophisches Herz findet das großartig, klasse. ;o)

    Gleichzeitig bitte ich auch um Vorsicht:
    Gerade diese „Wortspielchen“ erhöhen die Gefahr der Konfusion, das Ergebnis ist Unklarheit und Verwirrung.

    Findet Antworten auf die Fragen:
    Was kann ich gut?
    Was mache ich gerne?
    Womit kann ich anderen Nutzen bieten?

    Die Antworten auf die Fragen + Kreativität = Mach´dein Ding.

    Anderen Freude und Nutzen zu bieten und gleichzeitig zu fühlen, dass man Sinn-volles leistet, darum geht es.
    Wohlgeformte Ziele machen dabei Arbeit zu Leistung.

    Liebe Schülerinnen und Schüler, ich wünsche Ihnen allen, jedem einzelnen von ihnen, dass sie ihre Ziele erreichen und im Leben ihr Ding machen.

    Klasse, dass Sie zu ihren Gedanken stehen, sie äußern, argumentieren.

    „Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn.“, sagte schon Joseph Joubert (Essayist).

    Auch klasse, dass die Jugend Thilo am Herzen liegt und z.B. beim SchülerInnenkongress vorträgt.

  11. Niklas

    Tim, nun werden Sie wiederum persönlich und kritisieren, aus einem Scheinwissen heraus, ich sei in meiner Weltvorstellung limitiert, werfen mir sogar vor, ich schriebe ab.
    Nun gut, wenn Sie der Meinung bist, werden Sie mit diesem Gedanken glücklich, doch erstaunen Sie bitte nicht, wenn die Illusion dadurch zerstört wird, dass ich Ihnen leider mitteilen muss, dass Sie mich scheinbar missverstehen. Mir geht es nicht um Pöbelei, sondern vielmehr um die Argumentation hinter der Maxime: „Mach dein Ding“, die ja prinzipiell auf jeden Fall unterstützenswert und absolut positiv zu sehen ist.
    Leider missachten Sie eventuelle Kompetenzen meinerseits, oder glauben Sie allen Ernstes, ich ließe mich auf eine Diskussion oder Debatte mit Thilo Baum, den ich als mir rhetorisch (es ist sein Beruf) überlegen ansehe und schätze, ein? Mir geht es darum, zu verstehen, wieso Herr Baum so argumentiert und automatisch von Gewinn, Profit und Geld redet, wenn es darum geht, die eigene Idee durchzusetzen.
    Das Beispiel mit der Eisdiele ist flach. Vernachlässigen wir mal kurz die mafiösen Strukturen zahlreicher Eisdielen, Nebensache. Angenommen, es ginge der Eisdiele gut, sie ist polizeilich noch nie in Erscheinung getreten und hat das auch nicht vor. Dann unterstütze ich damit meist einen Familienbetrieb. Wer wird denn in der Eisdiele ausgebeutet? Es geht nicht um Ausbeutung, lieber Tim. Aber es kann aus meiner Sicht nicht das Ziel eines jeden sein, ein Unternehmen zu führen, größtmögliches Kapital zu erwirtschaften, mensch sollte nach seinen Ideen wirtschaften, manchmal auch dann, wenn sie unökonomisch sind. Denn: Der Mensch lebt für seine Träume.
    Im Grunde genommen ist meine Sicht ganz einfach zu erklären: Alles, was uns Menschen umgibt ist doch letztendlich Schein und Trug. Was zählt ist, dass wir uns fort pflanzen und sterben. Das Leben ist darauf angelegt, weshalb ich denke, dass es unsinnvoll ist, sich zwingen zu müssen in eine Situation oder Position, in der mensch unglücklich sein oder werden könnte. Deshalb ist aber „Mach dein Ding“ für mich völlig unabhängig von Kapital.

  12. Niklas

    Hr. Baum, hätte ich wirklich nicht erwartet… xing ist SchülerInnen nicht so verschlossen, wie Sie vermeintlich glauben. „Thilo Baum stößt mit „Mach dein Ding!“ in der Schule auf die gleichen Mismatcher- und Troll-Einwände wie in Xing-Debatten: http://arm.in/gGD“; ist ja wirklich bitter. Aber nur weil ich nicht alles hinnehme, so wie es dargestellt wird, bin ich noch lange kein „Mismatcher“ oder „Troll“, was übrigens beides sehr unschöne, da doch durch so schöne Begriffe wie in Ihren Augen scheinbar „Konformisten“ ersetzbar, Äußerungen sind.

  13. Thilo Baum

    Niklas, Ihr Kommentar wartete doppelt auf Freischaltung, ich habe einfach einen davon freigeschaltet und hoffe, beide waren identisch …

    Vielleicht wagen Sie sich mal an folgenden Gedanken ran: Der Mensch lebt für seine Träume, ja. Und genau wenn er das tut und dabei noch etwas Sinnvolles für andere bewirkt, wird er sich nie Sorgen um sein Auskommen machen müssen. Wie wäre es damit?

  14. Tim

    Niklas,

    mein Ziel war es, dich ein wenig aus der Reserve und hinter der Fassade aus schlau klingenden Fremdwörtern hervorzulocken. Wenn ich mir deinen letzten Post anschaue, ist mir das ganz gut gelungen.

    Ich glaube, wir drei sind uns einig darüber, dass jeder die Möglichkeit bekommen soll, „sein Ding“ zu machen. Ich glaube auch nicht, dass es Thilo Baums Ziel ist, alle Leute auf Teufel komm raus zu Unternehmern zu machen. Es ist aber so, dass es eine Menge Leute gibt, die mit dem, was sie tun UNzufrieden sind, weil sie annehmen, es sei der einzig gangbare Weg, möglichst gute Noten in der Schule heimzubringen, danach irgendwas zu studieren oder eine Ausbildung zu machen und dann einen Beruf zu ergreifen, der zwar in ein gesellschaftliches Raster passt, aber vielleicht gar nicht zu einem selbst.
    Falls doch, ist es doch prima. Dann macht derjenige ja offenbar sein Ding.
    Falls nicht, bieten sich einem aber tausende von Möglichkeiten, etwas besseres zu tun. Und darauf weist Thilo doch nur hin. Und da der Tag eines jeden Menschen in der Regel nur 24 Stunden hat, muss diese besser passende Tätigkeit idealerweise wenigstens genug Geld abwerfen, damit man dem unbefriedigenden Job als Frisör, Rechtsanwalt, Busfahrer, Zahnarzt, … endlich den Rücken zuwenden kann.

    Und es passt doch, dass Thilo auf diese Möglichkeiten bereits in der Schule aufmerksam macht. Denn dort ist es in 99% aller Fälle so, dass man prima darauf hin trainiert wird, einem gesellschaftlich etablierten Berufswege-System zu folgen, aber nicht herauszufinden, was man wirklich machen will und Möglichkeiten zu finden, damit Geld zu verdienen und sein Leben zu bezahlen. Und zumindest bis du mit deinem Ding durch bist, das System umzuwälzen, muss Essen, Trinken, Strom und Wasser mit Geld bezahlt werden.

    Wenn die ideale Kombination zwischen „Leben bezahlen“ und „in seinem täglichen Tun einen Sinn sehen“ darin liegt, einen „ganz normalen“ Job zu tun und nebenbei z.B. ehrenamtliche Arbeit zu leisten, dann ist das übrigens eine wunderbare Sache. Und ich würde mich wundern, wenn Thilo das anders sieht.

    So, jetzt muss ich aber wieder zurück zum Geldverdienen, damit mein Sohn frische Windeln zum Reinpupsen bekommt.

    Du kannst mich also jetzt in Ruhe für das alles beschimpfen. :-)

  15. Thilo Baum

    Was die „ehrenamtlichen“ Arbeiten angeht (auf Deutsch: Arbeit ohne Lohn) finde ich es dringend wichtig, eine Möglichkeit zu finden, wie man diese Tätigkeiten als Produkte und Nutzen mit Wertschätzung versieht, so dass sie irgendwann nicht mehr ehrenamtlich sind. Wie, weiß ich leider auch nicht.

    Klassische ehrenamtliche Bestrebungen wie Tierschutz, Umweltschutz und andere gehören m.E. dringen auf ökonomische Beine gestellt, damit Menschen davon leben können, damit sie sich voll reinstürzen können. NGOs brauchen Finanzkraft, sonst hört keiner auf sie, und das Ehrenamt wird belächelt. Greenpeace und Foodwatch sind vielleicht Vorbilder.

    Wichtig ist nur, dass man keine Angst vor Geld hat, sondern im Gegenteil das Ziel Gewinne sind, damit man es mit jenen aufnehmen kann, die bislang das Geld haben. Dieses merkwürdige Misstrauen gegenüber dem Geldverdienen ist geradezu Sabotage fürs Gutes-Tun.

    Ich mach mich jetzt auf den Weg nach Luzern, habe dort einen Vortrag heute Abend, Kommentare gebe ich heute Nachmittag wieder frei.

  16. Thilo Baum

    Niklas, Nachtrag zu 1:50 (der Kommentar war seltsamerweise im Spam-Ordner gelandet):

    Doch, sorry, da bin ich ganz entschieden. Es sind ganz klar Mismatcher- und Troll-Argumente. Ehrlich gesagt, ist es sogar auch einfach dummes und unqualifiziertes Zeug.

    Ich habe ein Angebot, und Sie sind eingeladen, sich das daraus zu entnehmen, was Sie weiterbringt. Statt das zu tun, zerpflücken Sie einzelne Gedanken, ganze Konzepte auf destruktive Weise. Dafür besteht überhaupt keine Veranlassung. Und es besteht auch kein Anspruch, dass jemand auf sowas eingeht.

    Das zugrundeliegende Mismatcher-Muster findet sich in Xing-Debatten wieder, es ist also altersunabhängig.

    Ihre Argumentation zerredet, zerpflückt, zerstört. Ich wünsche mir konstruktive Beiträge für diese Welt, und ich richte mich mit meinen Gedanken nicht an Zerreder. Ich weiß, dass es die gibt, aber es ist deren Wahl, sich wichtigen Gedanken nicht zu öffnen, sondern in ihren Denkmustern verhaftet zu bleiben. Sie müssen die Konzepte des Erfolgs nicht anwenden. Sie können es auch bleiben lassen. Sie machen damit letztlich nur den Weg frei für andere und verschwenden Ihre Zeit mit sinnlosen akademischen Debatten.

    Ich selbst jedenfalls will meine Zeit sinnvoll einsetzen und nicht verschwenden. Und auf Ihre Einwände ernsthaft einzugehen, ist für mich, mit Verlaub, verschwendete Zeit. Insofern bin ich Tim sehr dankbar dafür, dass er mich hier nicht hängen lässt, sondern klar macht, wer hier der Troll ist, wenn auch zwischen den Zeilen.

  17. Joachim Golob

    Hallo!

    @Niklas:
    Was genau nehmen Sie nicht so hin, wie „es“ dargestellt wird?

    Damit ich Sie richtig verstehen kann, ich bitte Sie Ihre Perspektive und Ihre Gedanken zu diesem Thema zu schildern.

    Wie sieht die Ansicht von Herr Baum aus Ihrer Perspektive aus?

    Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Ihrer Ansicht und der Ansicht von Herr Baum?

    Mit welchen Punkten gehen Sie nicht ganz konform?

    Welche konkreten Schritte können Sie mit den Erfolgsprinzipien von Herr Baum setzen, damit Sie Ihre Ziele erreichen?

    Welche Alternativen sehen Sie z „Mach´dein Ding?“

    Herzlichen Dank für Ihre Antworten.

    Ich selbst sehe und empfinde „Mach´dein Ding“ als sehr positive und verändernde Sache an, welche die Menschen aus den geistigen Fesseln befreien kann, um das Leben in vollen Zügen geniessen und dabei Sinn und Nutzen bieten und (er)leben zu können.

    Beginn einer Veränderung ist immer eine Entscheidung. Und zwar aus ganzem Herzen, der eine Tat folgen MUSS.
    Alles andere ist Blabla und akademisches Gewäsch.

    Bekanntlich ist Erfolg das Resultat von Entscheidungen, die im Kleinen getroffen werden.

    Ebenso ist entscheidend, WORAUF Sie sich konzentrieren wollen, welche Bedeutung Sie bestimmten Dingen geben und was Sie zu tun werden, damit Sie an Ihre Ziele kommen.

  18. Joachim Golob

    @Thilo:

    Viel Spass und Erfolg in Luzern.

  19. Niklas

    Kapital als schöne Nebenerscheinung, jedoch nicht als Ziel oder maßgeblich bestimmendes Merkmal der Maxime „Mach dein Ding!“, dann bin ich zufrieden. Ach ja. Es ist konstruktiv.

  20. Thilo Baum

    Ich glaube, Götz Werner hat gesagt: Gewinn ist nicht das Ziel eines Unternehmens, sondern seine Bedingung.

  21. Frank

    „Die große Politik? Viel zu weit weg, viel zu wenig Ahnung von der Wirklichkeit.“
    Es wird doch bald eine Kanzlerstelle frei. Vielleicht kann man da ja was regeln ?! ;-)

  22. Tim

    Hey Niklas,
    du bist der erste Troll, dem ich einen Blogpost widme: http://blog.100ziele.de/2010/0.....t-nur-aus/

    :-)

  23. Niklas der Troll

    Troll. Sagt mal… Findet ihr das Wort toll oder die Wesen?
    Bleibt nur noch die Frage, ob man Götz Werner nun befürworten will oder nicht.
    Und dieser schöne Vorwurf der Nichtahnung. Oh wie ich das liebe… So fundiert. Immerhin sitze ich nicht gerade wie andere vor ihrer Playstation und daddele sinnlos vor mich hin oder knalle mir die Birne zu. Denkt bitte nach. Nein, ich will nicht pseudo-intellektuell mitdiskutieren. Sondern einfach nur Klarheit.
    Kanzler sein ist übrigens doof. Ich wollte eigentlich Monarch werden. <– NICHT.

  24. Joachim Golob

    Guten Tag,

    @Niklas:
    Klarheit erreicht man nicht allein.
    Klarheit erreicht man mit anderen.

    Zuhören, wirken lassen, darüber nachdenken, wertschätzen und verstehen wollen ist die Basis für Klarheit.
    (Der Vollständigkeit halber: „zu verstehen“ ist nicht das gleiche wie „einverstanden sein“).

    Die eigene Welt ist eine unter vielen möglichen.

    Es verblüfft mich, dass Sie, obwohl Sie inhaltlich mit Herr Werner übereinstimmen, dann sagen: „Bleibt nur noch die Frage, ob man Götz Werner nun befürworten will oder nicht.“

    Weiter oben habe ich Ihnen fünf Fragen gestellt, die Klarheit unterstützen.

    Ich bitte Sie nochmal über diese Fragen nachzudenken.
    Geht es Ihnen um Klarheit in dieser Sache, sie helfen Ihnen weiter.
    Und stukturieren Sie diese bitte für sich – schriftlich, wenn das geht.

    Vielleicht möchten Sie uns an Ihren Ergebnissen teilhaben lassen.

    Andere Möglichkeiten, in dieser Diskussion, auf einem gewissen Niveau, Wertschätzung aller Beteiligten und inhaltlich gut, voran zu kommen, sehe ich leider nicht.

    Weise Worte, die, so denke ich, hier gut passen:

    „Ein dummer Mensch gibt immer anderen die Schuld.
    Ein gebildeter Mensch gibt immer sich selbst die Schuld.
    Der weise gibt sie weder dem einen, noch dem anderen.“

    Verurteilen Sie bitte nicht Ihre Gleichaltrigen (aus welchen Gründen auch immer).
    Fragen Sie sich stattdessen: „Was kann ich von ihnen lernen?“

    Und glauben Sie mir, man kann von jedem lernen.
    Manchmal muss man genauer hinsehen, das kann sein.

    Abschließend noch ein Tipp:

    Achten Sie bitte auf Ihren Fokus.
    Fragen Sie sich: „Worauf achte ich gerade besonders?“ und „Welche anderen Punkte gibt es, die ich noch nicht gesehen habe?“

    Manchmal sieht man die Schönheit der Welt nicht, nur, weil man sich so stark aufs Staubkorn konzentiert.

    „MachdeinDing“ vermittelt den Menschen ihrem Traum zu folgen, ihren Ideen Gestalt zu schenken, ihre gegebene Macht und Freiheit zu spüren.
    Dies alles zum Wohl der anderen (Nutzen).

    Es vermittelt initiativ zu sein, die Schlagkraft von Entscheidungen zu erleben und die Welt zu verbessern, dabei kreativ zu sein.

    Letzter Punkt:
    Ein Ausgleich zwischen Geben und Nehmen ist wichtig.
    Oder stellen Sie sich vor:

    Sie erhalten immer wieder etwas von anderen Menschen, nützen es, erfreuen sich daran und haben aber im Gegenzug niemals die Chance den anderen etwas zurückzugeben.
    Stellen Sie sich diese Situation vor.
    Was spüren Sie?

    Geld ist auch ein Zeichen für Wertschätzung.

    Allen einen schönen Abend, ich muss jetzt los.
    Rechtschreibfehler dürfen behalten werden. ;)
    Musste jetzt schnell gehen, aber war mir wichtig.

    Herzliche Grüße
    Joachim

  25. Thilo Baum

    Vielen Dank, lieber Joachim. Das ist ein echtes Coaching-Gewitter.

  26. Niklas der Troll

    http://www.tape.tv/musikvideos.....ife-GmbH-1

    Hört’s euch mal an… Den ersten Teil könnt ihr überhören, aber der zweite ist echt interessant. Übrigens, schon klar, dass das nicht euer Weg oder euer Ziel ist. Ich glaube, ich habe euere Ansicht wohl verstanden, bin aber nicht einverstanden. Deshalb ist wohl eine Diskussion relativ sinnfrei, denn ich werde wohl kaum Menschen umstimmen, die Workshops und Seminare anbieten und sogar ein Buch über ihre Ansicht schreiben, mit der ich mich nicht anfreunden kann.

  27. Joachim Golob

    Guten Tag!

    @niklas, der toll:

    Kann ich mir leider (noch) nicht anhören, ich bin nicht aus Deutschland.

    Was genau ist, deiner Ansicht nach, nicht unser Weg oder unser Ziel?

    Womit genau bist du nicht einverstanden?

    Zu welcher Perspektive willst du „umstimmen“ bzw. uns überzeugen?

    Mit welcher Ansicht genau kannst du dich nicht anfreunden?

    Leider verrätst du deine Gedanken nicht.
    Du sagst: „Ich bin nicht einverstanden.“
    Aber: womit du nicht einverstanden bist, das bleibt ein nebelumwobenes Geheimnis.

    Du sagst, dass du unsere Ansichten verstanden hast, dennoch gibst du kein dementsprechendes Feedback, damit man wirklich auf deine Gedanken und Argumentationen eingehen kann, sondern auch das bleibt ein Geheimnis.

    Ich bat dich über die 5 Fragen oben nachzudenken, diese für dich zu strukturieren und, wenn du das möchtest, uns an deinen Ergebnissen teilhaben zu lassen, damit wir gemeinsam Neues entdecken und darüber reden können.
    Ergebniss oder Feedback: nada.

    Schade.

    Hier ergreife ich folgende Perspektiven, die mir sehr gut gefallen:

    1) Jedem seine Entscheidungen, Preise müssen wir alle zahlen.

    2) An der Freiheit des anderen kommt niemand vorbei – zum Glück.

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