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	<title>Kommentare zu: Holocaust-Leugnung Ansichtssache?</title>
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	<description>Thilo Baum: Klartext-Experte</description>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/die-wunderbare-welt-der-medien/holocaust-leugnung-ansichtssache/comment-page-1/#comment-15115</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:20:02 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe lediglich versucht zu erkl&#228;ren, warum ich eine Trennung zwischen Meinungs&#228;u&#223;erung und Tatsachenbehauptung, wie sie im deutschen Recht praktiziert wird, f&#252;r falsch halte. Man kann sich dar&#252;ber Gedanken machen (zerreden?), oder nicht (irgendwann hat z.B. das BVerfG das getan, als es diese Kriterien aufgestellt hat).

Das L&#246;schen der Klammer ist &#252;brigens ein wirklich wunderbares Argument gegen §130 Abs. 3. - chilling effects in Reinform.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe lediglich versucht zu erkl&#228;ren, warum ich eine Trennung zwischen Meinungs&#228;u&#223;erung und Tatsachenbehauptung, wie sie im deutschen Recht praktiziert wird, f&#252;r falsch halte. Man kann sich dar&#252;ber Gedanken machen (zerreden?), oder nicht (irgendwann hat z.B. das BVerfG das getan, als es diese Kriterien aufgestellt hat).</p>
<p>Das L&#246;schen der Klammer ist &#252;brigens ein wirklich wunderbares Argument gegen §130 Abs. 3. &#8211; chilling effects in Reinform.</p>
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		<title>Von: Thilo</title>
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		<dc:creator>Thilo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:48:27 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, aber was ist denn das f&#252;r ein wirres akademisches Zeug? Ich denke, die Sache muss man nicht zerreden.

Die eckige Klammer samt Inhalt habe ich aus rechtlichen Gr&#252;nden gel&#246;scht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, aber was ist denn das f&#252;r ein wirres akademisches Zeug? Ich denke, die Sache muss man nicht zerreden.</p>
<p>Die eckige Klammer samt Inhalt habe ich aus rechtlichen Gr&#252;nden gel&#246;scht.</p>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/die-wunderbare-welt-der-medien/holocaust-leugnung-ansichtssache/comment-page-1/#comment-15113</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Trennung zwischen Meinungs&#228;u&#223;erung und Tatsachenbehauptung im Bezug auf §5 ist in Deutschland leider sehr, sehr ungl&#252;cklich.

Es sollte eigentlich offensichtlich sein, dass so eine Trennung k&#252;nstlich aufgestellt werden muss, denn bedingt durch die subjektive Natur aller menschlicher Wahrnehmung l&#228;sst sich eine sog. Tatsachenbehauptung gegen&#252;ber eine anderen Person nur dann belegen, wenn diese die zugrunde liegenden Annahmen akzeptiert. 

Das ist insbesondere dann problematisch, wenn sich die Allgemeinheit in der Hinsicht noch nicht auf eine Ansicht geeinigt hat. Solange ist es noch Meinung. Je mehr sich ein Konsens entwickelt, desto mehr mutiert das ganze zu &quot;Tatsachenbehauptung&quot;.

Siehe beispielsweise Big Bang. Irgendwann mal Theorie - verschiedene Wissenschaftler waren anderer Meinung - heute l&#228;ngst auf dem Weg zum Konsens.

Die Frage ist dann also: Wie kann man zwei Konzepte, zwischen denen in der Praxis ein flie&#223;ender &#220;bergang besteht, rechtlich als Dichotomie aufstellen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Trennung zwischen Meinungs&#228;u&#223;erung und Tatsachenbehauptung im Bezug auf §5 ist in Deutschland leider sehr, sehr ungl&#252;cklich.</p>
<p>Es sollte eigentlich offensichtlich sein, dass so eine Trennung k&#252;nstlich aufgestellt werden muss, denn bedingt durch die subjektive Natur aller menschlicher Wahrnehmung l&#228;sst sich eine sog. Tatsachenbehauptung gegen&#252;ber eine anderen Person nur dann belegen, wenn diese die zugrunde liegenden Annahmen akzeptiert. </p>
<p>Das ist insbesondere dann problematisch, wenn sich die Allgemeinheit in der Hinsicht noch nicht auf eine Ansicht geeinigt hat. Solange ist es noch Meinung. Je mehr sich ein Konsens entwickelt, desto mehr mutiert das ganze zu &#8222;Tatsachenbehauptung&#8220;.</p>
<p>Siehe beispielsweise Big Bang. Irgendwann mal Theorie &#8211; verschiedene Wissenschaftler waren anderer Meinung &#8211; heute l&#228;ngst auf dem Weg zum Konsens.</p>
<p>Die Frage ist dann also: Wie kann man zwei Konzepte, zwischen denen in der Praxis ein flie&#223;ender &#220;bergang besteht, rechtlich als Dichotomie aufstellen?</p>
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