Weltwoche-Verleger und -Chefredakteur Roger Köppel über einen Angriff auf seine Server.
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am Samstag, den 26. November 2011 um 21:54 Uhr veröffentlicht
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Dieser Blogbeitrag befindet sich in der Kategorie Medienwelt, könnte aber auch gut ein Beitrag zum Thema Klartext sein:
Auf der einen Seite bezeichnet er seine Meinung als „Vorurteil“, wodurch sich die Frage stellt, was den das eigentliche Urteil nun wäre.
Da er seine Meinung nun aber selber als „Vorurteil“ qualifiziert, relativiert er diese natürlich. Der deeskalierende Nachsatz “ -womit ich keineswegs alle … “ wäre also gar nicht notwendig.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzten benutzt er den Begriff „Sippenhaft“. Das bedeutet für mich, dass Internet für ihn etwas mit „Sippe“ zutun hat. Das scheint mir für ein so heterogenes, grosses Gebilde wie das Internet reichlich schief.
Da Ihr Blog dazu einlädt, sich mit dieser Manifestation von unklarem Denken auseinander zu setzten, bin ich mal kurz in eine der anderen Kategorien gewechselt.
Es wäre einmal interessant, zu überlegen, wie diese gedankliche Unklarheit das Geschäftsmodell des Internetauftritts der Weltwoche beeinflusst. Da fehlt mir abe leider das Wissen.
Es geht um die Sprache von Roger Köppel. Ich versuchs mal anders:
Roger Köppel bezeichnet in der oben zitierten Passage seine Meinung als „Vorurteil“.
Da er seine Meinung nun aber selber als „Vorurteil“ qualifiziert, relativiert er diese natürlich. Der deeskalierende Nachsatz “ -womit ich keineswegs alle … “ wäre also gar nicht notwendig.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzten benutzt er den Begriff „Sippenhaft“. Das bedeutet für mich, dass Internet für ihn etwas mit „Sippe“ zutun hat. Das scheint mir für ein so heterogenes, grosses Gebilde wie das Internet reichlich schief.
Jetzt zu etwas völlig anderem:
Da Ihr Blog dazu einlädt, sich mit sprachlichen Manifestationen von unklarem Denken auseinander zu setzten, bin ich mal kurz in die Kategorie „Klartext“gewechselt, obwohl Sie diesen Beitrag ja der Kategorie „Medienwelt“ zugeordnet haben.
Es wäre einmal interessant, zu überlegen, wie die gedankliche Unklarheit, die hinter diesem mangelnden Klartext steckt, das Geschäftsmodell des Internetauftritts der Weltwoche beeinflusst. Da fehlt mir aber leider das Wissen. Ich möchte wissen, ob jemand mehr dazu sagen kann.
Und der Begriff „Internet“ ist in der Tat wirklich schief. Eine „Netzgemeinde“ gibt es ja genauso wenig wie eine „Fernsehgemeinde“. Beispielsweise „betätigen“ sich ja im Internet auch so gut wie alle klassischen Medien, Regierungsbehörden, NGOs, Unternehmen …
Hallo Herr Baum
Dieser Blogbeitrag befindet sich in der Kategorie Medienwelt, könnte aber auch gut ein Beitrag zum Thema Klartext sein:
Auf der einen Seite bezeichnet er seine Meinung als „Vorurteil“, wodurch sich die Frage stellt, was den das eigentliche Urteil nun wäre.
Da er seine Meinung nun aber selber als „Vorurteil“ qualifiziert, relativiert er diese natürlich. Der deeskalierende Nachsatz “ -womit ich keineswegs alle … “ wäre also gar nicht notwendig.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzten benutzt er den Begriff „Sippenhaft“. Das bedeutet für mich, dass Internet für ihn etwas mit „Sippe“ zutun hat. Das scheint mir für ein so heterogenes, grosses Gebilde wie das Internet reichlich schief.
Da Ihr Blog dazu einlädt, sich mit dieser Manifestation von unklarem Denken auseinander zu setzten, bin ich mal kurz in eine der anderen Kategorien gewechselt.
Es wäre einmal interessant, zu überlegen, wie diese gedankliche Unklarheit das Geschäftsmodell des Internetauftritts der Weltwoche beeinflusst. Da fehlt mir abe leider das Wissen.
Ich verstehe kein Wort. Worum geht es bitte?
Es geht um die Sprache von Roger Köppel. Ich versuchs mal anders:
Roger Köppel bezeichnet in der oben zitierten Passage seine Meinung als „Vorurteil“.
Da er seine Meinung nun aber selber als „Vorurteil“ qualifiziert, relativiert er diese natürlich. Der deeskalierende Nachsatz “ -womit ich keineswegs alle … “ wäre also gar nicht notwendig.
Um dem ganzen die Krone aufzusetzten benutzt er den Begriff „Sippenhaft“. Das bedeutet für mich, dass Internet für ihn etwas mit „Sippe“ zutun hat. Das scheint mir für ein so heterogenes, grosses Gebilde wie das Internet reichlich schief.
Jetzt zu etwas völlig anderem:
Da Ihr Blog dazu einlädt, sich mit sprachlichen Manifestationen von unklarem Denken auseinander zu setzten, bin ich mal kurz in die Kategorie „Klartext“gewechselt, obwohl Sie diesen Beitrag ja der Kategorie „Medienwelt“ zugeordnet haben.
Es wäre einmal interessant, zu überlegen, wie die gedankliche Unklarheit, die hinter diesem mangelnden Klartext steckt, das Geschäftsmodell des Internetauftritts der Weltwoche beeinflusst. Da fehlt mir aber leider das Wissen. Ich möchte wissen, ob jemand mehr dazu sagen kann.
OK, kapiert. Spannender Gedanke.
Jemand bezeichnet seine Meinung als Vorurteil und relativiert sie damit. Mit der Folge, dass sich genau dieses Vorurteil als Fakt darstellen könnte.
Über den Internet-Auftritt der Weltwoche weiß ich auch nicht mehr als das, was Köppel im Interview dazu sagt.
Und der Begriff „Internet“ ist in der Tat wirklich schief. Eine „Netzgemeinde“ gibt es ja genauso wenig wie eine „Fernsehgemeinde“. Beispielsweise „betätigen“ sich ja im Internet auch so gut wie alle klassischen Medien, Regierungsbehörden, NGOs, Unternehmen …