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	<title>Kommentare zu: Ich schreibe, dass ich nichts schreibe</title>
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	<description>Thilo Baum: Klartext-Experte</description>
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		<item>
		<title>Von: Argus</title>
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		<dc:creator>Argus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 15:44:11 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir brauchen ein viel effizienter funktionierendes Vermarktungssystem der Werbefl&#228;chen in Blogs.&quot;

Wieso?
Wozu?
Und wer ist &quot;wir&quot;?
Und wieso *brauchen* *wir* angeblich irgendwas?

*Wir* brauchen vielleicht sinnvolle und schnellwirkende Ma&#223;nahmen gegen den Klimawandel, damit *wir* nicht aussterben, aber *wir* brauchen ganz sicher kein Vermarktungssystem der Werbefl&#228;chen in Blogs.

Blogs waren ganz zu Anfang eine sch&#246;ne, weil kommerzfreie, Nische im Internet. Damals hat die Bloggerei Spa&#223; gemacht. Diese Zeit w&#252;nsche ich mir zur&#252;ck, denn sie entspricht dem eigentlichen Ursprungsgedanken des Internets. Durch das Kommerzged&#246;hns ist die Bloggerei kaputtgegangen und - meiner Meinung nach - zu einer nur noch auf sich selbst bezogen &quot;wie generiere ich mehr Leser/Umsatz&quot;-Maschine verkommen.
Das brauchen *wir* ganz sicher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wir brauchen ein viel effizienter funktionierendes Vermarktungssystem der Werbefl&#228;chen in Blogs.&#8220;</p>
<p>Wieso?<br />
Wozu?<br />
Und wer ist &#8222;wir&#8220;?<br />
Und wieso *brauchen* *wir* angeblich irgendwas?</p>
<p>*Wir* brauchen vielleicht sinnvolle und schnellwirkende Ma&#223;nahmen gegen den Klimawandel, damit *wir* nicht aussterben, aber *wir* brauchen ganz sicher kein Vermarktungssystem der Werbefl&#228;chen in Blogs.</p>
<p>Blogs waren ganz zu Anfang eine sch&#246;ne, weil kommerzfreie, Nische im Internet. Damals hat die Bloggerei Spa&#223; gemacht. Diese Zeit w&#252;nsche ich mir zur&#252;ck, denn sie entspricht dem eigentlichen Ursprungsgedanken des Internets. Durch das Kommerzged&#246;hns ist die Bloggerei kaputtgegangen und &#8211; meiner Meinung nach &#8211; zu einer nur noch auf sich selbst bezogen &#8222;wie generiere ich mehr Leser/Umsatz&#8220;-Maschine verkommen.<br />
Das brauchen *wir* ganz sicher nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: HG</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-12076</link>
		<dc:creator>HG</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 23:36:17 +0000</pubDate>
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		<description>Im Grunde stimme ich dir zu. Da haben wir alle erstmals ein System in der Hand, mit dem sich nahezu kostenlos und mir enormer Reichweite publizieren l&#228;sst, und wir kriegen es nicht gebacken, mehr daraus zu machen. Woran liegt es? Ich glaube, dass es am Geld liegt. Klingt bl&#246;d, ist aber so.

Mal ein paar Thesen.

1. Viele Blogger sind gegen Werbung. Sie betrachten ihr Blog als Privatveranstaltung und &quot;Wohnzimmer&quot;, dass sie sich nicht mit Reklame tapezieren wollen. Gegen Werbung zu sein, das geh&#246;rt in der Szene zum guten Ton.

2. Ich habe manchmal den Verdacht, dass ein Teil dieser Blogger sich diese ablehnende Einstellung leisten kann, weil er an der Uni rumh&#228;ngt, zum Beispiel promoviert und daf&#252;r mit dem halben BAT II (so hie&#223; das fr&#252;her...) bezahlt wird. Da h&#228;ngt man gerne lange vorm Rechner, gibt sich gesch&#228;ftig - und schreibt sein Blog. Von &quot;Vatta Staat&quot; alimentiert, l&#228;sst es sich gut gegen kommerzielle Bestrebungen in Blogs wettern. Aber dass ein Gro&#223;teil der Blogs von der Uni aus bef&#252;llt werden, ist nat&#252;rlich eine gemeine Unterstellung meinerseits, nicht wahr?

3. Blogs sind Publikationen von Einzelnen. Sowas hat noch nie fuktioniert - es sei denn, im schriftstellerischen Sinne. Aber f&#252;r eine &#246;ffentlichkeitswirksame Publikation braucht man ein Team, eine sch&#246;ne Ansammlung unterschiedlicher Themen, Meinungen und Interessen, vielleicht auch unterschiedlicher Schreibstile zu einem Themenbereich. Ein einzelner Blogger kann, zumal dann, wenn er einer regul&#228;ren Arbeit nachgeht und wom&#246;glich noch Familie hat, ein Blog nicht so regelm&#228;&#223;ig mit qualitativ hoch stehenden (d.h. Zeit raubenden...) Beitr&#228;gen f&#252;llen, um wahrgenommen zu werden. Diese These enth&#228;lt zugleich einen L&#246;sungsvorschlag: Zusammenlegung von Blogs, mindestens aber eine gemeinsame Vermarktung von themen&#228;hnlichen Blogs. Fr&#252;her gab es doch diese &quot;Webringe&quot;...

4. Wir brauchen ein viel effizienter funktionierendes Vermarktungssystem der Werbefl&#228;chen in Blogs. Ich habe es auf meiner Seite mit amazon, jpc sowie 1&amp;1-Partnershops probiert - die Einnahmen sind kleiner als das Taschengeld eines Grundsch&#252;lers. Adical? Adical! Adical war eine eigentlich gute Idee: Blogs tun sich zusammen und vermarkten ihren Werbeplatz. Derzeit hat man den Eindruck, dass es nicht funktioniert hat. Und immer schon war es eine geschlossene Veranstaltung. Aber das muss ja nicht an der Idee liegen... Vielleicht greift, zu einem anderen Zeitpunkt und an einem anderen Ort, jemand diese Idee auf?!

5. Mal ein Erfolgsszenario (von dem meine eigene Seite himmelweit entfernt ist, um das gleich zuzugeben): Wenn ein Blog so viele Einnahmen generieren k&#246;nnte, dass nach und nach auch externe Autoren bezahlt werden k&#246;nnten, so dass die Reichweite und damit auch die Werbeeinnahmen immer gr&#246;&#223;er werden, dann k&#246;nnte sich ein solches Blog m&#246;glicherweise irgendwann tragen (&quot;sich tragen&quot; hei&#223;t: so viele Nebeneinnahmen bringen, dass der Blogger sich zeitweise seinem Blog widmen und seine Arbeitszeit reduzieren kann). 20000 - 30000 Besucher pro Monat sind f&#252;r eine Online-Magazin jedenfalls kein Problem. Das ist mehr als so manches Special-Interest- Magazin mit dicken Hochglanzanzeigen hat...

Aber vielleicht sollte man die Sache dann nicht Blog nennen. Sondern Webzine oder Online-Magazin oder wie auch immer. Blog klingt nach Online-Tagebuch. Und wer will schon fremder Leute Tagebuch lesen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde stimme ich dir zu. Da haben wir alle erstmals ein System in der Hand, mit dem sich nahezu kostenlos und mir enormer Reichweite publizieren l&#228;sst, und wir kriegen es nicht gebacken, mehr daraus zu machen. Woran liegt es? Ich glaube, dass es am Geld liegt. Klingt bl&#246;d, ist aber so.</p>
<p>Mal ein paar Thesen.</p>
<p>1. Viele Blogger sind gegen Werbung. Sie betrachten ihr Blog als Privatveranstaltung und &#8222;Wohnzimmer&#8220;, dass sie sich nicht mit Reklame tapezieren wollen. Gegen Werbung zu sein, das geh&#246;rt in der Szene zum guten Ton.</p>
<p>2. Ich habe manchmal den Verdacht, dass ein Teil dieser Blogger sich diese ablehnende Einstellung leisten kann, weil er an der Uni rumh&#228;ngt, zum Beispiel promoviert und daf&#252;r mit dem halben BAT II (so hie&#223; das fr&#252;her&#8230;) bezahlt wird. Da h&#228;ngt man gerne lange vorm Rechner, gibt sich gesch&#228;ftig &#8211; und schreibt sein Blog. Von &#8222;Vatta Staat&#8220; alimentiert, l&#228;sst es sich gut gegen kommerzielle Bestrebungen in Blogs wettern. Aber dass ein Gro&#223;teil der Blogs von der Uni aus bef&#252;llt werden, ist nat&#252;rlich eine gemeine Unterstellung meinerseits, nicht wahr?</p>
<p>3. Blogs sind Publikationen von Einzelnen. Sowas hat noch nie fuktioniert &#8211; es sei denn, im schriftstellerischen Sinne. Aber f&#252;r eine &#246;ffentlichkeitswirksame Publikation braucht man ein Team, eine sch&#246;ne Ansammlung unterschiedlicher Themen, Meinungen und Interessen, vielleicht auch unterschiedlicher Schreibstile zu einem Themenbereich. Ein einzelner Blogger kann, zumal dann, wenn er einer regul&#228;ren Arbeit nachgeht und wom&#246;glich noch Familie hat, ein Blog nicht so regelm&#228;&#223;ig mit qualitativ hoch stehenden (d.h. Zeit raubenden&#8230;) Beitr&#228;gen f&#252;llen, um wahrgenommen zu werden. Diese These enth&#228;lt zugleich einen L&#246;sungsvorschlag: Zusammenlegung von Blogs, mindestens aber eine gemeinsame Vermarktung von themen&#228;hnlichen Blogs. Fr&#252;her gab es doch diese &#8222;Webringe&#8220;&#8230;</p>
<p>4. Wir brauchen ein viel effizienter funktionierendes Vermarktungssystem der Werbefl&#228;chen in Blogs. Ich habe es auf meiner Seite mit amazon, jpc sowie 1&amp;1-Partnershops probiert &#8211; die Einnahmen sind kleiner als das Taschengeld eines Grundsch&#252;lers. Adical? Adical! Adical war eine eigentlich gute Idee: Blogs tun sich zusammen und vermarkten ihren Werbeplatz. Derzeit hat man den Eindruck, dass es nicht funktioniert hat. Und immer schon war es eine geschlossene Veranstaltung. Aber das muss ja nicht an der Idee liegen&#8230; Vielleicht greift, zu einem anderen Zeitpunkt und an einem anderen Ort, jemand diese Idee auf?!</p>
<p>5. Mal ein Erfolgsszenario (von dem meine eigene Seite himmelweit entfernt ist, um das gleich zuzugeben): Wenn ein Blog so viele Einnahmen generieren k&#246;nnte, dass nach und nach auch externe Autoren bezahlt werden k&#246;nnten, so dass die Reichweite und damit auch die Werbeeinnahmen immer gr&#246;&#223;er werden, dann k&#246;nnte sich ein solches Blog m&#246;glicherweise irgendwann tragen (&#8222;sich tragen&#8220; hei&#223;t: so viele Nebeneinnahmen bringen, dass der Blogger sich zeitweise seinem Blog widmen und seine Arbeitszeit reduzieren kann). 20000 &#8211; 30000 Besucher pro Monat sind f&#252;r eine Online-Magazin jedenfalls kein Problem. Das ist mehr als so manches Special-Interest- Magazin mit dicken Hochglanzanzeigen hat&#8230;</p>
<p>Aber vielleicht sollte man die Sache dann nicht Blog nennen. Sondern Webzine oder Online-Magazin oder wie auch immer. Blog klingt nach Online-Tagebuch. Und wer will schon fremder Leute Tagebuch lesen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11729</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 23:02:57 +0000</pubDate>
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		<description>Na was f&#252;rn Gl&#252;ck, da&#223; ich kein Akademiker bin. Ich bin auch nicht wirtschaftsfeindlich per se - ich find es halt nur ekelig, wenn Medien (Blogs, Zeitungen, Zeitschriften, TV usw.) keine vern&#252;nftige Arbeit inhaltlicher Art mehr leisten, weil &quot;Kohlemachen&quot; alles andere verdr&#228;ngt hat. Da bin ich wirtschaftsfeindlich und stehe dazu! Von irgendwelchen Gro&#223;kotzkonzerenen reden wir ja hier nicht. Freiberufler, die ein gutes blog machen und nat&#252;rlich direkt oder indirekt dann davon auch profitieren - wie bl&#246;d m&#252;&#223;te man sein, um etwas dagegen zu haben? Nur bitte ich darum, mein strikt nichtkommerzielles (mehr und mehr sozialpolitisch engagiertes) Bloggen eben auch das sein zu lassen, was es ist: je nach Interessenlage gut oder shit. Was solls? Und bitte auch nicht st&#228;ndig die Begriffe Professionell und kommerziell gleichsetzen. Es gibt ne Menge kommerziellen Mist, der sehr amateurhaft ist und umgekehrt.

Und ganz zum Schlu&#223;: der Thilo kann auch Kritik vertragen, er ist nach meiner Erfahrung (auch wenn wir uns nur &#252;ber die Kommentiererei &quot;kennen&quot;) weder arrogant, noch mit dem Besserwissermodul ausgestattet. Ab und zu mu&#223; man nun mal provokativer argumentieren, damit ich ein bi&#223;chen was los ist beim Diskutieren ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na was f&#252;rn Gl&#252;ck, da&#223; ich kein Akademiker bin. Ich bin auch nicht wirtschaftsfeindlich per se &#8211; ich find es halt nur ekelig, wenn Medien (Blogs, Zeitungen, Zeitschriften, TV usw.) keine vern&#252;nftige Arbeit inhaltlicher Art mehr leisten, weil &#8222;Kohlemachen&#8220; alles andere verdr&#228;ngt hat. Da bin ich wirtschaftsfeindlich und stehe dazu! Von irgendwelchen Gro&#223;kotzkonzerenen reden wir ja hier nicht. Freiberufler, die ein gutes blog machen und nat&#252;rlich direkt oder indirekt dann davon auch profitieren &#8211; wie bl&#246;d m&#252;&#223;te man sein, um etwas dagegen zu haben? Nur bitte ich darum, mein strikt nichtkommerzielles (mehr und mehr sozialpolitisch engagiertes) Bloggen eben auch das sein zu lassen, was es ist: je nach Interessenlage gut oder shit. Was solls? Und bitte auch nicht st&#228;ndig die Begriffe Professionell und kommerziell gleichsetzen. Es gibt ne Menge kommerziellen Mist, der sehr amateurhaft ist und umgekehrt.</p>
<p>Und ganz zum Schlu&#223;: der Thilo kann auch Kritik vertragen, er ist nach meiner Erfahrung (auch wenn wir uns nur &#252;ber die Kommentiererei &#8222;kennen&#8220;) weder arrogant, noch mit dem Besserwissermodul ausgestattet. Ab und zu mu&#223; man nun mal provokativer argumentieren, damit ich ein bi&#223;chen was los ist beim Diskutieren ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hintze</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11693</link>
		<dc:creator>hintze</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 11:58:31 +0000</pubDate>
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		<description>darf man auch als nicht-blogger etwas dazu sagen? danke :)

was soll das ganze? worueber wird hier geredet? geht es a) um blogs, die schlecht, belanglos und sinnfrei sind, weil sie sich nur auf andere schlechte, belanglose und sinnfreie blogs beziehen, welche sich wiederum nur auf schlechte.. ihr wisst was ich meine. selbstreferenziell wurde es hier genannt. oder geht es b) um wirtschaftsfeindlichkeitsfeindlichkeit? was soll das schreckliche wort? es soll zeigen, dass es dinge gibt, die so falsch sind, dass nichteinmal ihr gegenteil richtig ist. man kann nicht gegen feindlichkeit durch feindlichkeit sein. mann sollte mit meinungen und argumenten gegen meinungen und argumente sein. ganz ohne feindlichkeit. die extremisten, von denen hier gesprochen wird, sehen  denn herrn baum ebenso als extremisten. und wer hat jetzt recht? herr baum, weil er so denkt wie das system denkt? oder die anderen? ich weiss es nicht und will es nicht entscheiden. wenn herr baum das entscheiden will, dann braucht man hier ja garnichtmehr zu reden, dann weiss man wo er sich intellektuell befindet.. und er weiss es am ende eh am besten. oder geht es c) um zu wenig frische luft fuer bloggerInnen und ihre leserInnen?

egal ob jetzt a, b oder c. in jedem fall: wirres.net hat recht. wieso anderen sagen wollen, wie sie zu denken haben? oder kann man als coach nicht anders? mal eben die anderen blogger+leser coachen, ihnen einen guten rat geben? dann haette ich in der zukunft gerne einen guten rat, wie man sich einen solchen guten rat erspart. 

oder fehlt auch mir nur die einsicht, der gute glaube, das wissen, dass alles was herr baum sagt, befehl ist und nur befolgt werden muss, um zu einer besseren welt zu kommen? ok, jetzt wirds aggressiv-eigendynamisch.. oder so. ich lass das. aber man soll halt nicht ins internet schreiben, wenn man mit dem internet nicht klarkommt. oder die kommentarfunktion abschaffen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>darf man auch als nicht-blogger etwas dazu sagen? danke :)</p>
<p>was soll das ganze? worueber wird hier geredet? geht es a) um blogs, die schlecht, belanglos und sinnfrei sind, weil sie sich nur auf andere schlechte, belanglose und sinnfreie blogs beziehen, welche sich wiederum nur auf schlechte.. ihr wisst was ich meine. selbstreferenziell wurde es hier genannt. oder geht es b) um wirtschaftsfeindlichkeitsfeindlichkeit? was soll das schreckliche wort? es soll zeigen, dass es dinge gibt, die so falsch sind, dass nichteinmal ihr gegenteil richtig ist. man kann nicht gegen feindlichkeit durch feindlichkeit sein. mann sollte mit meinungen und argumenten gegen meinungen und argumente sein. ganz ohne feindlichkeit. die extremisten, von denen hier gesprochen wird, sehen  denn herrn baum ebenso als extremisten. und wer hat jetzt recht? herr baum, weil er so denkt wie das system denkt? oder die anderen? ich weiss es nicht und will es nicht entscheiden. wenn herr baum das entscheiden will, dann braucht man hier ja garnichtmehr zu reden, dann weiss man wo er sich intellektuell befindet.. und er weiss es am ende eh am besten. oder geht es c) um zu wenig frische luft fuer bloggerInnen und ihre leserInnen?</p>
<p>egal ob jetzt a, b oder c. in jedem fall: wirres.net hat recht. wieso anderen sagen wollen, wie sie zu denken haben? oder kann man als coach nicht anders? mal eben die anderen blogger+leser coachen, ihnen einen guten rat geben? dann haette ich in der zukunft gerne einen guten rat, wie man sich einen solchen guten rat erspart. </p>
<p>oder fehlt auch mir nur die einsicht, der gute glaube, das wissen, dass alles was herr baum sagt, befehl ist und nur befolgt werden muss, um zu einer besseren welt zu kommen? ok, jetzt wirds aggressiv-eigendynamisch.. oder so. ich lass das. aber man soll halt nicht ins internet schreiben, wenn man mit dem internet nicht klarkommt. oder die kommentarfunktion abschaffen ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ben_</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11692</link>
		<dc:creator>ben_</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 11:44:35 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, nein! Von Verlagen und etablierten Medien inszeniertes Bloggen ist - mit den Ausnahmen, die die Regel best&#228;tigen - ganz grauenhaft. Es erinnert mich immer an Wiglaf Drostes Ausspruch von den &quot;Moderatoren-Darstellern&quot;, die das Privatfernsehen bev&#246;lkern. 

Zu den Freistunden-Joints von damals und heute: Siehste, das hab ich mir doch gedacht, dass wir da nicht weit auseinander sein k&#246;nnen. :]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, nein! Von Verlagen und etablierten Medien inszeniertes Bloggen ist &#8211; mit den Ausnahmen, die die Regel best&#228;tigen &#8211; ganz grauenhaft. Es erinnert mich immer an Wiglaf Drostes Ausspruch von den &#8222;Moderatoren-Darstellern&#8220;, die das Privatfernsehen bev&#246;lkern. </p>
<p>Zu den Freistunden-Joints von damals und heute: Siehste, das hab ich mir doch gedacht, dass wir da nicht weit auseinander sein k&#246;nnen. :]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thilo</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11690</link>
		<dc:creator>Thilo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 11:23:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ach ja, was vergessen: Nat&#252;rlich bin ich auch das Verlegerische betreffend entt&#228;uscht. Das Blog der &quot;Berliner Zeitung&quot; beispielsweise, findest du das gut? Oder die anderen Versuche etablierter Medien, was zu rei&#223;en? Ich kaum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, was vergessen: Nat&#252;rlich bin ich auch das Verlegerische betreffend entt&#228;uscht. Das Blog der &#8222;Berliner Zeitung&#8220; beispielsweise, findest du das gut? Oder die anderen Versuche etablierter Medien, was zu rei&#223;en? Ich kaum.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thilo</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11689</link>
		<dc:creator>Thilo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 11:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>Solche Missverst&#228;ndnisse kommen bei der Menge an Kram sicher mal vor. Zu meinen Zitaten allerdings stehe ich, nur w&#252;rde ich hier ein Wort einf&#252;gen wollen (versal):

„Aber bis dato empfinde ich DIE MEHRHEIT DER Blogger als &#220;berdenker und Unterhandler, und was den Erfolgreichen vom Erfolglosen unterscheidet, ist am Ende das Handeln.“

Und danke f&#252;r deinen Hinweis auf die aggressive Eigendynamik vor allem bei wirres. Zeigt mir halt, dass man auch in dieser sich so wichtig nehmenden Szene sooo weit vom Lemming nicht weg ist.

Zu deiner Freistundentheorie: Wir haben nat&#252;rlich damals in den Freistunden Joints geraucht. Ich w&#228;re nie auf die Idee gekommen, da irgendwas zu tun, was mit Arbeit zu tun hat. Bloggen ist f&#252;r mich eine Art der Arbeit, durch die ich mich von anderer Arbeit erhole. Wenn man viele verschiedene Dinge macht, kann man sich das so einrichten. Vielleicht bin ich ja im Unterschied zu damals heute ein Nerd, der in der Freistunde keine Joints mehr raucht, sondern am Rechner sitzt. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solche Missverst&#228;ndnisse kommen bei der Menge an Kram sicher mal vor. Zu meinen Zitaten allerdings stehe ich, nur w&#252;rde ich hier ein Wort einf&#252;gen wollen (versal):</p>
<p>„Aber bis dato empfinde ich DIE MEHRHEIT DER Blogger als &#220;berdenker und Unterhandler, und was den Erfolgreichen vom Erfolglosen unterscheidet, ist am Ende das Handeln.“</p>
<p>Und danke f&#252;r deinen Hinweis auf die aggressive Eigendynamik vor allem bei wirres. Zeigt mir halt, dass man auch in dieser sich so wichtig nehmenden Szene sooo weit vom Lemming nicht weg ist.</p>
<p>Zu deiner Freistundentheorie: Wir haben nat&#252;rlich damals in den Freistunden Joints geraucht. Ich w&#228;re nie auf die Idee gekommen, da irgendwas zu tun, was mit Arbeit zu tun hat. Bloggen ist f&#252;r mich eine Art der Arbeit, durch die ich mich von anderer Arbeit erhole. Wenn man viele verschiedene Dinge macht, kann man sich das so einrichten. Vielleicht bin ich ja im Unterschied zu damals heute ein Nerd, der in der Freistunde keine Joints mehr raucht, sondern am Rechner sitzt. ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ben_</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11687</link>
		<dc:creator>ben_</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 11:13:26 +0000</pubDate>
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		<description>&#214;hm. Zuerst: In deinem Artikel stehen folgende Zeilen:

&quot;... nicht die Charaktereigenschaften, um mit jemandem ein Business aufzuziehen.&quot;

&quot;Aber bis dato empfinde ich Blogger als &#220;berdenker und Unterhandler, und was den Erfolgreichen vom Erfolglosen unterscheidet, ist am Ende das Handeln.&quot;

&quot;Wobei die Eigenart, als &#220;berdenker und Unterhandler publizistisch bedeutsam zu tun ...&quot;

Das klang f&#252;r mich zusammengenommen schon so, als w&#228;rst Du nicht nur &#252;ber das allgemeine Niveau der deutschen Blogs entt&#228;uscht, sondern auch von einer publizistisch, verlegerischen Seite her. Wenn Du das nicht gemeint hast, haben wir uns missverstanden und mein Argument zielt nat&#252;rlich ins Leere.

Und nat&#252;rlich, nat&#252;rlich, nat&#252;rlich hast Recht, wenn Du sagst, dass Dich die meisten deutschen Blogs nicht interessieren, weil sie ihren Lesern nichts bringen. Das ist doch aller Normalste.

Wenn ich im Supermarkt vor dem Zeitungsregal stehe, dann kommen von den ca 100 Zeitungen und Zeitschriften, die da stehen doch auch allerh&#246;chstens 5 f&#252;r mich in Frage. Und bei 90% der Publikationen, die da liegen w&#252;rde ich wohl die Pimpernellen kriegen, wenn ich die lesen m&#252;sste. 

Oder um meine Freistunden-Metapher mal weiter zu bem&#252;hen: fr&#252;her in der Schule hatte man in einer Stufe von 100 oder 200 Leuten ja auch nur 4 oder 5 gute Freunde mit denen man dann die Freistunden zugebracht hat. Mit dem Rest hatte man doch kaum was zu tun und wollte das auch nicht. So war das zumindest bei mir.

Und womit Du auch v&#246;llig Recht hast ist die extrem aggressive Eigendynamik, die sich in Blogs entwickeln kann. Ich f&#252;rchte den Tag, an dem ich als Sau durch Klein-Bloggersdorf getrieben werde so sehr wie den Tag an dem die Bildzeitung &#252;ber mich schreibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#214;hm. Zuerst: In deinem Artikel stehen folgende Zeilen:</p>
<p>&#8222;&#8230; nicht die Charaktereigenschaften, um mit jemandem ein Business aufzuziehen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Aber bis dato empfinde ich Blogger als &#220;berdenker und Unterhandler, und was den Erfolgreichen vom Erfolglosen unterscheidet, ist am Ende das Handeln.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wobei die Eigenart, als &#220;berdenker und Unterhandler publizistisch bedeutsam zu tun &#8230;&#8220;</p>
<p>Das klang f&#252;r mich zusammengenommen schon so, als w&#228;rst Du nicht nur &#252;ber das allgemeine Niveau der deutschen Blogs entt&#228;uscht, sondern auch von einer publizistisch, verlegerischen Seite her. Wenn Du das nicht gemeint hast, haben wir uns missverstanden und mein Argument zielt nat&#252;rlich ins Leere.</p>
<p>Und nat&#252;rlich, nat&#252;rlich, nat&#252;rlich hast Recht, wenn Du sagst, dass Dich die meisten deutschen Blogs nicht interessieren, weil sie ihren Lesern nichts bringen. Das ist doch aller Normalste.</p>
<p>Wenn ich im Supermarkt vor dem Zeitungsregal stehe, dann kommen von den ca 100 Zeitungen und Zeitschriften, die da stehen doch auch allerh&#246;chstens 5 f&#252;r mich in Frage. Und bei 90% der Publikationen, die da liegen w&#252;rde ich wohl die Pimpernellen kriegen, wenn ich die lesen m&#252;sste. </p>
<p>Oder um meine Freistunden-Metapher mal weiter zu bem&#252;hen: fr&#252;her in der Schule hatte man in einer Stufe von 100 oder 200 Leuten ja auch nur 4 oder 5 gute Freunde mit denen man dann die Freistunden zugebracht hat. Mit dem Rest hatte man doch kaum was zu tun und wollte das auch nicht. So war das zumindest bei mir.</p>
<p>Und womit Du auch v&#246;llig Recht hast ist die extrem aggressive Eigendynamik, die sich in Blogs entwickeln kann. Ich f&#252;rchte den Tag, an dem ich als Sau durch Klein-Bloggersdorf getrieben werde so sehr wie den Tag an dem die Bildzeitung &#252;ber mich schreibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ben_</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11684</link>
		<dc:creator>ben_</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 10:44:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://anmutunddemut.de/node/6159&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Manueller Freistunden-Trackback&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://anmutunddemut.de/node/6159" rel="nofollow">Manueller Freistunden-Trackback</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thilo</title>
		<link>http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/comment-page-1/#comment-11683</link>
		<dc:creator>Thilo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 10:37:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thilo-baum.de/lounge/in-eigener-sache/ich-schreibe-dass-ich-nichts-schreibe/#comment-11683</guid>
		<description>Es geht mir nicht darum, dass Blogs journalistisch sein m&#252;ssen. Ich finde es nur schade, dass sie es nicht schaffen, in Deutschland die L&#252;cke zu f&#252;llen, die manche Medien rei&#223;en. Das Bildblog macht ja schon mal gute Arbeit, aber unterm Strich ist es halt leider viel zu klein, um etwas zu bewirken. Dar&#252;ber denke ich nach.

Und einen Grund daf&#252;r, warum deutsche Blogs nicht so relevant sind, wie sie sein k&#246;nnten, meine ich gefunden zu haben, und du hast ihn auch genannt.

Die Pr&#252;gel, die ich hier einstecke, &#252;bersteigen inzwischen bei weitem das, was angemessen w&#228;re. Ich habe keine Ahnung, wer diese Leute sind und was sie wollen. Ich sehe nur Aggression. Aber das scheint wohl der Stil zu sein.

Auch verstehe ich mich nicht als Teil der &quot;Blogosph&#228;re&quot;. Ich finde den Begriff affig. Blogs sind ein neues Medium, und ich nutze das eben und mache ein Blog. Na und? Bin ich Teil einer Buch-Sph&#228;re, nur weil ich ab und zu lese und schreibe? Das w&#228;re genauso Bl&#246;dsinn wie &quot;Blogosph&#228;re&quot;. Kindergeburtstag.

Und ich bin weit weg davon, mit Blogs etwas publizistisch Bedeutsames aufzuziehen. Mit Blogs Geld zu verdienen geh&#246;rt in meinen Augen zu den d&#252;mmeren Gesch&#228;ftsideen der vergangenen Jahre, jedenfalls meine ich nach einiger Zeit des Nachdenkens, dass das f&#252;r mich gesch&#228;ftlich nicht in Frage kommt, genauso wie der unbeholfene Versuch, durch Werbung auf meiner Seite, die die Leute m&#246;glicherweise nur nerven w&#252;rde, ein paar Pfennige zu verdienen. Auf der anderen Seite haben wir hierzulande nun mal ein Vakuum, in das Blogs oder andere Online-Medien treten k&#246;nnten, aber um erfolgreich zu werden, m&#252;ssen sie halt wirtschaftlich professionell aufgezogen sein. Das w&#228;re die Aufgabe. Und nun schaue ich mir die Leute so an, die ohne mich zu kennen auf anderen Webseiten &#252;ber mich herziehen, und ich sehe mich best&#228;tigt in meiner Auffassung, dass das mit denen nicht unbedingt m&#246;glich ist. Ich habe keine Ahnung, auf welchen Planeten die sitzen.

Naja. Und vielleicht denkst du ja noch mal &#252;ber deinen Vorwurf mir gegen&#252;ber nach, ich w&#252;nschte mir ein Modell, das die Erfolgreichen von den Erfolglosen trennt? Wie kommst du denn auf so ein Zeug? Das ist ja ein f&#252;rchterlicher Unterton. Ich verstehe ja, dass der Begriff &quot;Erfolg&quot; in der wirtschaftsfeindlichen Ecke f&#252;r Pickel sorgt, aber andersherum frage ich mich eben, ob nicht auch diese Leute erfolgreich sein wollen mit dem, was sie tun. Das hat doch nichts mit irgendeiner Form der &quot;Auswahl&quot; zu tun.

Mir ist es &#252;brigens auch v&#246;llig gleichg&#252;ltig, wer was bloggt, ich sage nur: Die meisten deutschen Blogs interessieren mich nicht, weil sie meist nur aus intellektueller Masturbation bestehen und ihren Lesern nicht wirklich viel bringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht mir nicht darum, dass Blogs journalistisch sein m&#252;ssen. Ich finde es nur schade, dass sie es nicht schaffen, in Deutschland die L&#252;cke zu f&#252;llen, die manche Medien rei&#223;en. Das Bildblog macht ja schon mal gute Arbeit, aber unterm Strich ist es halt leider viel zu klein, um etwas zu bewirken. Dar&#252;ber denke ich nach.</p>
<p>Und einen Grund daf&#252;r, warum deutsche Blogs nicht so relevant sind, wie sie sein k&#246;nnten, meine ich gefunden zu haben, und du hast ihn auch genannt.</p>
<p>Die Pr&#252;gel, die ich hier einstecke, &#252;bersteigen inzwischen bei weitem das, was angemessen w&#228;re. Ich habe keine Ahnung, wer diese Leute sind und was sie wollen. Ich sehe nur Aggression. Aber das scheint wohl der Stil zu sein.</p>
<p>Auch verstehe ich mich nicht als Teil der &#8222;Blogosph&#228;re&#8220;. Ich finde den Begriff affig. Blogs sind ein neues Medium, und ich nutze das eben und mache ein Blog. Na und? Bin ich Teil einer Buch-Sph&#228;re, nur weil ich ab und zu lese und schreibe? Das w&#228;re genauso Bl&#246;dsinn wie &#8222;Blogosph&#228;re&#8220;. Kindergeburtstag.</p>
<p>Und ich bin weit weg davon, mit Blogs etwas publizistisch Bedeutsames aufzuziehen. Mit Blogs Geld zu verdienen geh&#246;rt in meinen Augen zu den d&#252;mmeren Gesch&#228;ftsideen der vergangenen Jahre, jedenfalls meine ich nach einiger Zeit des Nachdenkens, dass das f&#252;r mich gesch&#228;ftlich nicht in Frage kommt, genauso wie der unbeholfene Versuch, durch Werbung auf meiner Seite, die die Leute m&#246;glicherweise nur nerven w&#252;rde, ein paar Pfennige zu verdienen. Auf der anderen Seite haben wir hierzulande nun mal ein Vakuum, in das Blogs oder andere Online-Medien treten k&#246;nnten, aber um erfolgreich zu werden, m&#252;ssen sie halt wirtschaftlich professionell aufgezogen sein. Das w&#228;re die Aufgabe. Und nun schaue ich mir die Leute so an, die ohne mich zu kennen auf anderen Webseiten &#252;ber mich herziehen, und ich sehe mich best&#228;tigt in meiner Auffassung, dass das mit denen nicht unbedingt m&#246;glich ist. Ich habe keine Ahnung, auf welchen Planeten die sitzen.</p>
<p>Naja. Und vielleicht denkst du ja noch mal &#252;ber deinen Vorwurf mir gegen&#252;ber nach, ich w&#252;nschte mir ein Modell, das die Erfolgreichen von den Erfolglosen trennt? Wie kommst du denn auf so ein Zeug? Das ist ja ein f&#252;rchterlicher Unterton. Ich verstehe ja, dass der Begriff &#8222;Erfolg&#8220; in der wirtschaftsfeindlichen Ecke f&#252;r Pickel sorgt, aber andersherum frage ich mich eben, ob nicht auch diese Leute erfolgreich sein wollen mit dem, was sie tun. Das hat doch nichts mit irgendeiner Form der &#8222;Auswahl&#8220; zu tun.</p>
<p>Mir ist es &#252;brigens auch v&#246;llig gleichg&#252;ltig, wer was bloggt, ich sage nur: Die meisten deutschen Blogs interessieren mich nicht, weil sie meist nur aus intellektueller Masturbation bestehen und ihren Lesern nicht wirklich viel bringen.</p>
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