Nicht zu schaffen: Stimmzettel-Layout

 

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Wenn dieser u.a. von der SPD kritisierte Stimmzettel nicht tendenziös ist, und wenn das laut der saarländischen Landeswahlleiterin an einem „drucktechnischen Versehen“ liegt, dann müssten Parteien doch auch einen solchen Fehler dulden (folgendes Fake von mir):

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Kann ja mal vorkommen, oder? Fehlt doch nur ein Kreis. Na und?

Schickt Deutschland nicht hin und wieder UN-Wahlbeobachter in irgendwelche Länder, um Wahlmanipulationen zu verhindern? Immerhin weiß ich jetzt, wer die letzte Instanz in Deutschland ist: die saarländische Landeswahlleiterin. Sie ist laut der Staatskanzlei in Saarbrücken durch kein Gericht zu stoppen: „Wenn sie sagt, er ist rechtlich okay, dann ist er okay. Wenn nicht, dann nicht. Sie ist jetzt gefragt, nicht die Parteien.“ Zitiert „Spiegel Online“.

Unser Land wird immer merkwürdiger. Es mag ja sein, dass das Mitdenken selten geworden ist. Mangelnder Sachverstand vom Internet mag eine Generationenfrage sein. Aber was ist daran so schwer, einen hundsnormalen Stimmzettel zu layouten? Können wir denn schon an solchen banalen Old-School-Aufgaben scheitern?

„Drucktechnisches Versehen“. Sowas sagt aber auch nur jemand, der noch nie irgendwelche wichtigen Unterlagen gemacht, hin- und hergeschickt und freigegeben hat. Es gibt kein drucktechnisches Versehen, es gibt hier nur persönliches Versagen.

2 Kommentare zu „Nicht zu schaffen: Stimmzettel-Layout“

  1. Andreas

    Wenn das nicht in D wäre, sondern in Russland wäre die Entrüstung sicher enorm, aber so…

  2. Cujau

    Menschliches Versagen – eine Tautologie. Zuständig sind schon lange keine Verantwortungsträgsr mehr, sondern nur noch die Umstände um sie herum. Man simuliert Potenz durch Titel und delegiert Verantwortung nach unten. Siehe Bankerkrise. Das funktioniert deshalb, weil niemand widerspricht bei offensichtlichem Unfug. Es herrscht viemehr die Mentalität vor: Ist halt so.

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