Hundeerziehung

 

Manche Menschen meinen im Ernst, Hunde würden an der grünen Fußgängerampel erkennen, dass sie nun die Straße überqueren dürfen. Sie erwarten, dass ein Hund noch nach Minuten weiß, worauf er einen Tadel beziehen soll.

Wie meist bei Kommunikationsfehlern ist auch hier der Sender schuld: Der Mensch ist dumm, wenn er von einem unbedarfteren Wesen erwartet, dass es seine komplizierten Codes versteht. Wohl aber können Menschen die Codes von Hunden verstehen und anwenden. Es ist logisch, dass der komplexer Strukturierte sich auf die Ebene des einfacher Strukturierten begeben muss, damit die Kommunikation gelingt. Während viele Menschen diesen einfachen Zusammenhang in der Hundeerziehung nicht begreifen wollen, ist er bei der Kindererziehung und in der Schule weitgehend akzeptiert.

Kommuniziert der Mensch in Hundesprache, gelingt die Erziehung von Hunden am besten. Welpen verstehen genau, was gemeint ist, wenn man sie anknurrt oder in den Nacken beißt und leicht schüttelt.

Ein Kommentar zu „Hundeerziehung“

  1. Sonja Schlamp

    Bemerkenswert bleibt, dass der Mensch in seiner Körpersprache die dem Hund sehr ähnlich ist. Weil wir aber so viel Wert auf Worte anstatt auf Taten legen, denken wir, der Hund tut es auch.

    Grundsätzlich bleibt aber zu vermerken, dass es unsinnig ist einen Welpen am Nacken zu schütteln. A) würde es eine Hundemutter auch nicht tun und B) wenn sie es täte wüßte der Welpe genau warum sie es tut. Wir Menschen waren da vorher zu missverständlich für ihn. In seiner Welt ist es nichts schlimmes, auf den Perser zu pinkeln. Womit wir wieder bei A) wären.

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