Nieder mit der Softwarebranche!

 

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Sie programmieren einfach immer wieder Müll. Welches Unternehmen auch immer: Softwarefirmen machen Menschen zunehmend das Leben schwer. Läuft ein Betriebssystem mal halbwegs stabil (trotz solcher Indizien für mangelhaftes Denkvermögen wie das, dass man zum Ausschalten den „Start“-Knopf dücken muss und dass der Mouseover-Text dazu lautet: „Klicken Sie zum Starten auf diese Schaltfläche“), kommt ein neues Betriebssystem, obwohl man sich an alle Unzulänglichkeiten gerade so gewöhnt hat und das Ding tatsächlich als das stabilste System des Herstellers gilt. Für die unvermeidliche Neuheit fungieren die Leute als unbezahlte Produkttester, auch nicht neu, und kaum will ich einer Kollegin neue Dateien per USB-Stick rüberspielen, stürzt deren neuer Rechner ab. „Ja, ja, ich weiß“, sagt sie. Sie wird das neue Betriebssystem runterwerfen und das alte wieder draufsetzen, natürlich wie so oft bei Software-Problemen mit professioneller Hilfe, natürlich wie so oft gegen Cash und mit enormem Zeitaufwand.

Vergangene Nacht hat Windows das neue Sicherheitsupdate auf zwei meiner Laptops gespielt, genauer Microsoft Update KB951748. Beide Rechner sind mit der Firewall „ZoneAlarm Pro“ gesichert. Beide kamen heute früh nicht ins Internet. Ich saß ratlos davor – keine Chance zu arbeiten. Und ich sah mich in dieser für heutige Zeiten absurden Situation: Obwohl ein Produkt, für das man bezahlt hat, nicht funktioniert, schickt nicht etwa das verantwortliche Unternehmen seine Ressourcen ins Rennen – sondern es erwartet mit arroganter Selbstverständlichkeit, dass der frustrierte Kunde selbst herausfindet, warum sein teuer bezahltes Produkt nicht funktioniert.

Und das war früher anders.

Ich also schaue als Kunde nach potenziellen Ursachen. Kein Grund für den Ausfall ersichtlich. Das einzig Neue war das Update – aber warum sollte ein Update stören? Diese Dinger sollen doch helfen und die Arbeit sicherer machen? Also Rechner neu gestartet, Router neu gestartet, Router-Konfiguration durchgeschaut, Kabel angeschaut. Noch immer im Irrglauben, irgendetwas an mir sei falsch, ich hätte einen Fehler gemacht, die Hardware zu Hause hätte ein Problem. Noch immer verschwendete ich meine Zeit, um einen Job zu machen, für den andere bezahlt werden und den ein Softwareunternehmen für lau bereitstellen müsste, das ohne schlechtes Gewissen fehlerhafte Dienste verkauft. „Der DSL-Anbieter meines Vertrauens mal wieder“, dachte ich, allerdings zu Unrecht. Also habe ich einen der Rechner ins Auto geschmissen und an einen anderen Arbeitsplatz gefahren, anderes Netzwerk, anderer Anbieter, dort den Rechner gestartet. Eine ganze Menge Aufwand. Ich komme an, montiere Rechner. Das Internet? Tot. Ein Traceroute-Befehl allerdings ging durch. Also nicht das Netzwerk, dachte ich. Mit jeder Menge Fragezeichen im Kopf.

Was bin ich? Techniker? Informatiker? Hausmeister? Himmel nochmal: Warum gewährleisten Unternehmen heute nicht mehr einen Standard, für den man sie bezahlt? Warum muss man sich mit welcher Ausbildung auch immer um so einen Müll kümmern? Was hat die Unternehmen der heutigen Zeit so krank gemacht?

Dritten Rechner gestartet, dieser noch ohne das Software-Update. Und siehe da: Auf dem lief’s. Den nach einiger Zeit neu gestartet, er installiert das Update – Internet tot. Ich spaßeshalber Firewall ausgeschaltet – und schon ging’s. Juppheidiheida, nach dreieinhalb Netto-Stunden Sucherei hatte ich die Antwort. Diese Zeit multipliziert mit der Anzahl der betroffenen Kunden lässt einen schon mal überlegen, welchen volkswirtschaftlichen Schaden Softwareunternehmen insgesamt so anrichten auf dieser Welt, in der wir uns das Leben sowieso gerne gegenseitig schwer machen, weil wir immer irgendwelches Zeug programmieren, das keiner braucht, obwohl Rechner problemlos laufen könnten, wenn man halt mal richtig über die Aufgaben von Rechnern nachdächte und die Ansprüche richtig in Betriebssysteme und Programme gösse. Aber wir müssen ja immer rummachen mit geheimen Softwares und dafür sorgen, dass Kunden immer und immer wieder für Leistungen neu bezahlen, für die sie längst schon bezahlt haben. Nämlich einen funktionierenden Rechner zu haben, mit dem man arbeiten kann.

Die Firewall also. Ohne sie geht’s, mit ihr nicht. Seit dem Update. Was nun? Support-Anfrage stellen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn einmal handelt es sich bei der Firma, die diese Firewall herstellt, um eine von denen, die es ihren Kunden schwer machen, auf sie zuzugehen. Kein deutsches Telefon, keine einfache E-Mail-Adresse für zeitzonen- und sprachnahe Anfragen zu finden. Eine Eingabemaske unter „Support“ verlangt meinen Software-Schlüssel (den habe ich nicht da, der interessiert mich auch nicht, die dürfen mir ruhig glauben, dass ich Kunde bin oder es eben nachschlagen, wenn es ihnen wichtig ist). Dann eine völlig abstruse Wendung auf der Support-Webseite: Firefox-Nutzer wie ich sollen vor dem Absenden den „Reload“-Button des Browsers drücken, warum auch immer, irgendwann findet man den Hinweis – aber ein OK, dass mein Hilferuf raus ist, erhalte ich trotzdem nicht, weder im Browserfenster noch per Mail (bei ausgeschalteter Firewall, versteht sich). Möglicherweise ja wegen der Server-Überlastung infolge des Problems mit dem Update.

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Seltsamer Unsinn I: Extra-Klick für Firefox-Nutzer

Erst beim Durchklicken des kompletten Web-Angebots finde ich auf der englischen Seite „Contact us!“ den Hinweis auf das Problem. Auf dem Weg von der deutschen Homepage über „Kundenunterstützung“ zur deutschen Eingabeseite zunächst nichts davon (möglicherweise aktualisieren sie es später?). Woraus ich schließe, dass man sich bei Software-Unternehmen auch nicht sooo sonderlich aufs Kommunizieren versteht und den Blickwinkel anderer Menschen einzunehmen nicht unbedingt immer in der Lage ist. Mal abgesehen davon, dass man es mit einer Firma zu tun hat, die solche seltsamen Dinge auf ihre Support-Seite schreibt:

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Seltsamer Unsinn II: Unternehmen belästigt Kunden mit internem Kleinkram

Als wüsste ich aus dem Stand, wann ich diese eine von tausend Softwares gekauft habe, aber offenbar versteht man sich beim Hersteller der Software als Nabel der Welt und geht in seiner gottgleichen Durchleuchtigkeit davon aus, dass alle Welt über diese Leute und ihre unbekannten, nebensächlichen Produkte alles weiß, die die Leute dort in ihrer Betriebsblindheit für wichtig erachten.

Die Lösung ist ein Download. Es gibt ein Update der Firewall (seltsam, denn üblicherweise informiert mich das System ständig über Updates, und die ziehe ich sofort runter). Den Hinweis dazu finde ich auf der englischen Seite, nicht auf der deutschen. Ich folge den Anweisungen, die Internet-Verbindung funktioniert wieder – aber leider ist meine Firewall jetzt englisch. Nicht, dass ich kein Englisch könnte, aber die Software ist ja schon auf Deutsch kaum zu verstehen, so sehr ist sie von Ingenieuren für Ingenieure geschrieben. Insofern hätte ich auch nach diesem Software-GAU einer an sich als gut geltenden Firewall gerne wieder eine Variante in deutscher Sprache. Nur: Wie? Wie? Wie? Wie? Wie?

Meine Forderung an euch Softwarefirmen der Welt:

- Keine Egozentriker mehr einstellen, vorhandene Egozentriker feuern. Fristlos. Haut ihnen ihre Schreibtische und Rechner um die Ohren und lasst sie alte Pizza-Kartons auslutschen.
- Produktmanager, Softwareentwickler und Programmierer sollten Scheuklappenverbot haben. Raus mit den typischen dummen Nerds, die wir aus den Callcentern kennen – rein mit intelligenten Leuten, die in mehr als nur ihrem Bereich denken können und die das Denken anderer Menschen und vor allem Ansprüche anderer Menschen an Produkte nachvollziehen können.
- Wenn ihr schon Daten für Marketingzwecke sammelt, dann schickt mir als Kunde bei Problemen eine SMS aufs Handy mit der nötigen Information und lasst mich (und tausend andere) nicht ewig suchen und recherchieren. Das macht ihr bitte auch, wenn ihr Mobilfunkanbieter seid und plötzlich meint, für die Auslandsabfrage ein Passwort verlangen zu müssen.
- In der SMS wäre ein Hinweis darauf praktisch, dass ich bei ausgeschalteter Firewall eine neue Version downloaden soll unter Hinweis auf den Download-Link.
- Bei Fehlern dieser Art nicht nur den Hinweis auf der US-Seite unterbringen, sondern auf allen Seiten.
- Irgendeine Form von Schadenersatz für die draufgegangene Zeit.

Zu viel verlangt? Mein Gefühl ist: Bevor es Software gab, war der Verbraucherschutz besser. Und als ihr Garagen-Firmen angefangen habt, war meine Hoffnung groß, dass ihr es besser macht als die alten TK-Riesen der Old Economy. Heute muss ich leider sagen: Ihr macht es schlechter und seid noch viel dümmer als die alten.

15 Kommentare zu „Nieder mit der Softwarebranche!“

  1. Ralf Buchholz

    Auch mir war es in den letzten Tagen vergönnt, einige Zeit mit der vergeblichen Internetfehlersuche nach Windows-Update zu verbringen. Dabei hat sich mein Bürorechner äußerst verdächtig gemacht, weil er nach dem Update eben nicht gezickt hat. Nun, heute weiss ich mehr: Google sei Dank. Immerhin wäre ich ohne diese wundersamen Ereignisse nicht auf diesen köstlichen Aufsatz gestossen. Allerdings glaube ich an das Gute im Menschen, auch bei denen, die sich in ehemaligen Garagenfirmen tummeln, die heute oft schon zur modernen Old Economy zählen. Trotzdem: Wer viel mit Software arbeitet, kann sich viel ärgern. Vielleicht ist das ja alles Absicht, damit wir in unserer hochtechnisierten Kommunikationswelt nicht auf andere (dumme, gute, bessere) Gedanken kommen…

  2. Carsten Holtkamp

    Die Masse der Menschen hat über jahrzente den falschen Menschen vertraut und die falschen Entscheidungen getroffen. Unterstützen die GNU/Linux und somit die regionale Wirtschaft.
    Ich sehe mit das Drama seit über 23 Jahren an.
    Vergessen sie Computer BILD und Microsoft, unbedingt! Fragen sie nach Menschen die sich mit Linux auskennen, die der BASH, C und Assembler mächtig sind. Es gibt tausende Menschen die es besser können!

  3. Thilo

    Ralf: Dein Rechner hat nach dem Windows-Update ganz normal funktioniert, und du fandst das verdächtig? Hast du das den Leuten von Microsoft schon erzählt?

  4. Patrick

    Ja, das kenne ich. Frustbloggen und andauernde Fehlersuche wegen Problemen, die nicht ich sondern die ganzen verdammten Software-Hersteller zu verantworten haben.

    Früher, da war alles besser, könnte man meinen. Zumindest war früher bei mir alles schlimmer, in Bezug auf Software und der furchtbaren Auswirkungen auf Job und Gesundheit.

    Nur um hier mal eine Alternative aufzuzeigen und um meine Erfahrung kurz zusammenzufassen: apple.de/buy aufrufen, Händler aussuchen, beim netten Fachhändler beraten lassen und mit einem Mac fortan ohne die ganzen kleinen Querelen die normalen Aufgaben erledigen, sich am Abend über das Tagesergebnis freuen und einen guten Wein aufmachen. :-)

    Während der letzten sechs Jahre hatte ich am Mac keinen einzigen ernsthaften Fehler, keine Abstürze, alles lief immer perfekt für mich. Die Software-Industrie scheint nur wegen ihrem totalen Chaos so desaströse Bilanzen in Bezug auf Kundenzufriedenheit, Usability und allgemeiner Stabilität zu haben. – Bei Apple tritt man zwar in einen teureren Kreis ein, der nach Glaubensgemeinschaft riecht und diverse Einschränkungen hat. Die meisten davon wurden, bzw. werden aktiv abgebaut und wenn ich mal ein spezielles Programm nur unter Windows nutzen kann, dann starte ich eben VMWare oder boote den Rechner mit Windows neu.

    Natürlich ist Linux auch ein sehr guter Weg aus der Softwaremisère, er erfordert aber meist wesentlich mehr technisches Verständnis, einen gewissen Hang zum Basteln und Verzicht auf einige Bequemlichkeiten. Man kann mit Linux so gut wie alles schaffen, aber der durchschnittliche Normalanwender will sich nicht wirklich mit Neuem befassen. Das ist dann auch wieder ein Hinderniss für den Mac, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. ;)

    Ein Bekannter aus dem beratenden Gewerbe (vulgo Consulting) hat mir mal gesteckt, er würde ohne Windows und Konsorten sofort aufhören können. Der Support für Windows und Software von Drittanbietern umfasst für eine kleine Abteilung ca. drei Mitarbeiter in Vollzeit. Für Linux und Mac reichen für die gleiche Anwenderzahl ein oder zwei Leute, die ca. zwei Stunden pro Tag damit zu tun hätten. Auch die ganz großen Konzerne ächzen unter den Kosten, können sich aber keine anderen Konzepte, bzw. Systeme vorstellen, eben weil sich alles mit allem vernetzt und verwoben hat.

  5. Kai

    Nur das ich das jetzt richtig verstehe: das Windows-Update schießt ZoneAlarm ab und daran ist jetzt ZoneAlarm Schuld? :-P

    Das ist nun mal das Schicksal „dritter“ Softwaranbieter (OK, ihren eigenen Support könnten sie wohl deutlich verbessern).

  6. Thilo

    Na ja, ich denke mir so in meiner laienhaften Naivität, dass ein Sicherheitsupdate so ist, wie es ist, weil es eine Lücke schließt und das System sozusagen auf seinen Flat-Zustand bringt. Und gemessen an dem sollten weitere Softwares funktionieren. Aber vermutlich ist das mal wieder total oldschool gedacht.

  7. Fieser

    Keiner zwingt einen Windows Rechner zu nutzen, es gibt auch alternativen. Z.B. Macs, die wahrscheinlich weniger Probleme haben da Apple die Zügel viel straffer hält und selbst bestimmt auf welchen Rechnern ihr Betriebsystem laufen darf (nur ihren eigenen!).
    Doch beide Lösungen, ob von Microsoft oder Apple gehen am Kern der Sache vorbei: Keine Haftung für Ihre Fehler, (fast) kein persönlicher Support. Ich kenne keine Industrie, die für Fehler ihrer Produkte nicht geradestehen muss, ausser Software.
    Aber natürlich gibt es auch da eine lösung: Linux! Nicht dass Linux (und verwandte ala BSD, Solaris, etc.) fehlerfrei wären, sie sind es natürlich nicht. Nicht dass man die Hersteller dafür Haftbar machen könnten wenn die Produkte schaden verursachen, nein, aber dafür kosten sie auch nichts! Das macht die Sache wieder fair, finde ich. Ich löse meine Probleme selbst, suche im Notfall auf englischen Webseiten nach den erlösenden Patches, aber schliesslich habe ich dafür auch nichts bezahlt.
    Alles andere läuft wie bei den anderen Betriebssystemen, die normalen updates kommen automatisch, sie haben hier und da ihre kleinen Macken an die man sich gewöhnt, alles in allem kann man damit (meistens) arbeiten.
    Das z.B. ein Ubuntu Linux schwieriger einzurichten/zu bedienen sei als ein windows ist blödsinn. Es ist tendenziell eher einfacher -> runterladen, cd brennen, einschieben, rechner booten, schon ist man im system. Das nennt sich LiveCD, das booten dauert ca 5min, dafür kann man sich in ruhe ohne etwas auf die Festplatte zu installieren im neuen Betriebssystem umschauen. Wenns einem gefällt, klickt man auf installieren, beantwortet ein paar Fragen, wartet 10min bis alles kopiert ist, startet den rechner neu und fertig. Richtig fertig, nicht wie bei windows. Man braucht keine Treiber suchen&installieren, die wichtigsten programme ala Firefox, ein Messenger, ein Office-Äquivalent mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsssoftware, Emailclient, Bildbearbeitung, etc.
    Das läuft in 90% der Fälle so glatt ab, man kann natürlich pech haben und zu den 10% unglücklichen zählen wo es zu problemen kommt, aber so ist das nunmal in der computerwelt, da heisst es auf englischen seiten stöbern, patches suchen, etc. aber hey, schliesslich hat man auch nichts dafür bezahlt :)

  8. Oliver

    Hört sich stark danach an, als ob du dich nach Linux sehnst ;)
    ….wenn du dann auch noch zwei Laptops hast, dann installiere doch auf eins mal zur Anschauung z.B. Ubuntu….

  9. LostBit

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer ZoneAlarm installiert hat es nicht anders verdient. Wie Linux bringt auch Windows alle Voraussetzungen zum Absichern des Systems selbst mit, man braucht keine 3rd-Party-Produkte. Schmeiße ZoneAlarm runter, nutze den Windows-Paketfilter und jut ist’s.

  10. Thilo

    Hm. Stell dir es einfach so vor: Da ist der Computer für einen wie mich ein Arbeitsmittel, mit dessen Funktionsweise ich beruflich nichts zu tun habe. Mit Computern habe ich seit ich denken kann Probleme, aber ich studiere den Kram deswegen trotzdem nicht (schließlich werde ich auch nicht Kfz-Mechaniker, um mich in die Probleme meines Montagsautos reinzudenken). Auf Apple habe ich die Systeme 7 bis X durch, und das mit drei verschiedenen Rechnern, also verschiedener Hardware. Es gab *immer* Freeze und Bomben. Bis ich 2004 beschlossen habe: Schluss mit Apple. Jetzt kommt eine Dose ins Haus.

    Die Probleme haben sich mit diesem Schritt um 80 Prozent reduziert, ok. Aber leider gab es dieses Sicherheitsproblem, das Windows immer hatte (und das war so, sonst hätte es keine SP2 etc. gegeben). Der Verdacht, dass das Ding an sich unsicher ist, besteht fort.

    Ein Experte empfiehlt mir dann eine bestimmte Firewall, übrigens weil Windows entgegen deiner Aussage eben nicht von alleine sicher sei. Ich gehorche und bin seit einigen Jahren auch sehr zufrieden mit dieser Firewall.

    Ende der Geschichte.

  11. thogo

    Ach wat, hier ist Internet, da gibts kein Ende der Geschichte ;-). Da muß ich dann doch noch meinen Senf dazu abgeben:

    Ich verstehe die Argumente des nichtbeschäftigwollen mit den Internas des Rechenknechts. Aber falls doch die Argumente interessieren warum einige von uns Personal Firewalls wie Zonealarm für Snakeoil halten, hier was zum Nachlesen:

    http://www.fefe.de/pffaq/halbesicherheit.txt

    http://www.iks-jena.de/mitarb/.....ewall.html

  12. Oliver

    man kann sich auch einfach einen Router (ist ja eine Firewall, auf der nicht selten Linux läuft) kaufen und „dazwischenhängen“… alles was dann noch an Unsicherheiten existiert geht im Grunde auf den Benutzer zurück, der a) unsichere Programme benutzt und dann b) damit unsichere Seiten/Dienste besucht

    einen Windows-Rechner direkt an das Netz anzuschließen ist so, wie es dieses Bild hier darstellt: http://diepresse.com/images/up.....130516.jpg

  13. LostBit

    Windows ist nicht von Haus aus sicher, das habe ich nicht gesagt. Aber es bringt selbst alle Mittel mit, um es abzudichten, man muss sich keine Speicherbremse installieren, mit deren Meldungen ein unbedarfter Nutzer sowieso nichts anfangen kann und die ihn nur nervös machen, und andererseits Leuten, die sich mit Netzverkehr auskennen, nur ein müdes Lächeln entlocken.
    SP2 war gut, weil damit erstmalig bei der Installation der Paketfilter standardmäßig aktiviert wurde, statt eine Kiste mit offenen Diensten ans Netz zu lassen. Vorher musste man immer selbst sehen, dass man die Dienste und die Einfallstore smb und netbios schließt. Und MS – der Himmel möge sie niederkrachen – hat es leider immer versäumt, die User über solche Grundlagen aufzuklären, also sind viele ohne Schutz ins Netz gegangen und waren dann froh, wenn Symandreck oder Zonealarm daherkamen und ihnen „Sicherheit“ verkauften (die das Geld nicht wert ist). Und alle PC-Zeitschriften, die nicht auf die Werbung der Sicherheitsmafia verzichten wollen, bringen natülich auch Testberichte und tun so, als ob die Betriebssysteme von Haus aus unsicher wären.
    Der Zusammenhang ist mir schon klar, und ich verstehe vollkommen, dass niemand sich in die Niederungen des OSI-Schichtenmodells begeben will, der seinen Rechenknecht nur für banale Alltagsaufgaben verwenden will. Das wäre zuviel verlangt.
    Braucht man nun bei Windows ab XP mit SP2 nun auch nicht mehr. Der Windows-Paketfilter ist gut, wenn dann noch Umsicht des Users beim Surfen, Herunterladen und beim Mailöffnen dazukommen, dann lässt sich mit einer Windowskiste prima über Jahre hinweg ohne Schaden arbeiten.
    Falls Du selbst mal schauen willst, wie sicher Dein Rechner ist, arbeite die Anleitung von Frank Kaune ab. Kleiner Hinweis: Mit dem Befehl „netstat – anb“ in der DOS-Eingabeaufforderung (oder netstat -ano; so genau weiß ich das nicht mehr) wird Dir angeziegt, welche Dienste aufs Internet lauschen.

  14. Thilo

    Der ZoneAlarm-Support schreibt übrigens solche Mails:

    ZITAT

    Hallo,

    Für das In Verbindung treten ZoneAlarm mit technischem Support danke.

    Ich verstehe, dass Sie ein Problem mit ZoneAlarm haben. Ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeit.

    Dieses setzt Ihre Einstellungen zurück, die das Problem lösen, das, Sie machen.

    Wenn meine Antwort nicht Ihr Problem löste oder Sie weitere Unterstützung zu diesem Punkt möchten, auf diese eMail bitte antworten. Indem sie antwortet, und die vorbehaltliche Zeile intakt lässt, kommt Ihre Antwort direkt zu mir. Wenn Sie ein unterschiedliches Problem haben, das Sie Unterstützung mit möchten, einen neuen Antrag unter Verwendung der Web site bei http://www.zonealarm.com/tsform bitte eingeben.

    Für das Wählen der ZoneAlarm Sicherheit danke!

    Alan
    Technischer Support
    ZoneAlarm, eine Abteilung der Check Point-Software

    /ZITAT

  15. LostBit

    Ui, das ist arg.

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