„Mach dein Ding!“: Das Buch ist da

Eine Existenzgründung gilt in Deutschland nach wie vor als „mutig“ – obwohl es oft viel mutiger ist, sein Leben in die Hände unberechenbarer Manager zu legen. Feste Jobs sind schon lange nicht mehr sicher. Doch viele Arbeitnehmer wähnen sich in einer äußerst trügerischen Sicherheit: Nicht nur wenn das Geschäft schlecht läuft, kann der Arbeitsplatz zackig weg sein. Und trotzdem lassen sich die Menschen von regelmäßigen Zahlungen einlullen. Klassische Arbeitnehmer stützen sich auf eine einzige Einnahmequelle und müssen ihren Chef um Erlaubnis bitten, wenn sie weitere erschließen wollen.

Obwohl das im Grunde krasse Zustände sind, die wir für normal halten, hören Menschen, die ihr Ding machen wollen, abschreckendes Zeug: Du musst Buchhaltung beherrschen, Steuerrecht und so weiter – oft kompletter Unsinn, wenn man dafür Experten hat. Wären die Vorurteile richtig, wären nur BWLer und Juristen selbstständig und keine Künstler, Handwerker oder Seminarentwickler und Buchautoren. Durch den Glauben, abhängige Beschäftigungen seien der Standard, leiden wir gesellschaftsweit unter einer massiven Demotivationsmaschinerie, die Menschen davon abhält, ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Mein neues Buch „Mach dein Ding!“ (Eichborn 2010) will Menschen ermutigen, die Initiative für ihr Leben zu ergreifen. Es zeigt, warum es geht, und wie. Es sagt nicht, alle müssten selbstständig sein, sondern es sagt, wie man auch in einem Arbeitsverhältnis sein Ding macht und sich vor allem einen Plan B für den worst case aufbaut. Denn ein Plan B ist das, was viele 9-to-5-Arbeiter brauchen, ohne sich darüber im Klaren zu sein.

Zugleich wird das Buch dem Klartext-Anspruch gerecht, indem es mit vielen Denkfehler unserer Gesellschaft aufräumt („Die Lüge, man müsse sich nur richtig bewerben“, „Die Lüge, der Staat kümmere sich um uns“, „Die Lüge, Erfolg sei Glückssache“, „Die Lüge, Erfolg hänge von der Qualifikation ab“ u.v.m.). Es zeigt, wie man sich von falschen Denkmustern verabschiedet und unbeirrt an seiner Sache arbeitet. Informationen zum Buch finden Sie bei Eichborn, der Amazon-Link ist hier.

Dieses Buch zu schreiben, war ziemlich spannend, denn ich selbst war früher ebenfalls ein Nine-to-five-Denker und hielt das Streben nach Feierabend, Wochenende, Urlaub und Ruhestand für ebenso normal wie die Trennung zwischen Berufs- und Privatleben, die ich rückblickend als Schizophrenie erachte. In diesem Punkt umzudenken ist eine Frage der Denkmuster, der Sozialisation, der Erfahrungen. Den Wandel, den ich in meinem Buch beschreibe, habe ich selbst vollzogen, und darum holt es auch die ab, die noch in klassischen Denkmustern der alten Arbeitswelt verhaftet sind.

Heute ist es unsere Aufgabe, die Methoden und Wege zum persönlichen Erfolg zu broadcasten und sie allen Menschen zugänglich zu machen – unabhängig vom individuellen Hintergrund. Ich bin überzeugt, eine Menge Arbeitnehmer und Arbeitslose würden die Initiative ergreifen, würden sie erkennen, wie es um die Arbeitswelt momentan wirklich bestellt ist. Es geht um Klartext für Beruf und Arbeit und um die Definition dessen, wovon jemand lebt.

„Mach dein Ding!“ ist die ultimative Aufforderung, selbst die Verantwortung für das Geschehen im Leben zu übernehmen. Es hilft zu begreifen, dass meine heutige Situation das Ergebnis meines gestrigen Handelns ist. Es geht immer, ganz egal wie übel man dran sein mag, nur darum, stets das Richtige zu tun.

Als Autor stehe ich selbstverständlich für Vorträge zur Verfügung, bitte mailen Sie mich dazu einfach an. Das Thema ist interessant für alle, die sich mit Berufswahl, Existenzgründung oder Selbstständigkeit befassen. Und es ist auch spannend für Unternehmen, die gute Mitarbeiter halten wollen, indem sie ihnen mehr Sinn vermitteln.

Mehr über die Seminar- und Vortragsinhalte erfahren Sie ganz einfach per Internet: Am 17. Mai findet um 19.30 Uhr die Premiere des Webinars „Mach dein Ding!“ statt – und um 21 Uhr folgt die erste Internet-Lesung aus dem Buch. Informationen und die Login-Links zu diesen beiden kostenlosen Veranstaltungen finden Sie hier.

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