Das Buch der 1000 Gebote

Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist schlecht? Wir leben in einer verrückten Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung suchen. In Thilo Baums neuem Buch finden Sie 1000 Anregungen für sinnvolles Handeln – vom klaren Denken über die empfängerorientierte Kommunikation bis hin zum Sinn des Lebens. Ideal zum Verschenken!

„Das Buch der 1000 Gebote“ eignet sich für alle, die tiefer nachdenken und dabei konkret bleiben. Das Buch schaut hinter die Kulissen unseres gewohnten Denkens und regt zum Nachdenken an. Es hinterfragt das in unserer Gegenwart übliche Denken und Handeln und schlägt Alternativen vor. Aus zahlreichen Querverweisen ergeben sich Sinnzusammenhänge, die die lineare Lektüre ergänzen und bereichern. Das Buch besteht aus folgenden Hauptkapiteln:

I. Das Leben
II. Die Menschen
III. Das Denken
IV. Das Handeln
V. Die Kommunikation
VI. Die Gemeinschaft
VII. Der Erfolg
VIII. Die Arbeit
IX. Der Sinn
X. Die Zukunft

Die folgende Leseprobe vermittelt Ihnen einen Eindruck – und Sie sehen, wie das vernetzte Lesen funktionieren kann. Beachten Sie einfach jeweils die unterstrichenen Verweise, durch die Sie durch die zehn Hauptkapitel springen können.

15. Gebot: Vermindern Sie Leid!

Es ist ein schwacher Trost, dass das Leid mehrerer Wesen nicht kumuliert. Jedes leidende Individuum leidet individuell. Entwickeln Sie einen Blick dafür und vermindern Sie Leid! Nur weil ein leidendes Wesen Ihnen kein klares Signal gibt, bedeutet das übrigens nicht, dass es nicht leidet (→ 47. Gebot). Und wenn Sie klare Signale erkennen – dann erst recht! Wäre eine Welt ohne Leid nicht schön?

47. Gebot: Achten Sie auf Nebengeräusche!

Wer sich hundertprozentig konzentriert, hört im schlimmsten Fall den Feueralarm nicht. Was geht um Sie herum vor? Sehr viele Dinge transportieren Bedeutungen, die sich uns nicht auf Anhieb erschließen. Warum beispielsweise schweigen plötzlich die Vögel? Seien Sie offen für Nebensignale, Zwischentöne und Subtiles (→ 46. Gebot) – ohne sich dabei in Interpretationen zu versteigen (→ 215. Gebot)!

215. Gebot: Lassen Sie sich nicht vom Anschein leiten!

Beißt Sie eine Katze, die Sie streicheln, muss sie nicht aggressiv sein – sie will vielleicht nur ihre Ruhe haben (→ 148. Gebot). Wie sollte sie es Ihnen sonst sagen? Und wenn jemand nicht auf Ihre Worte reagiert, ist nicht gesagt, dass er sich nicht für Sie interessiert – er könnte taub sein. Viele Menschen lassen sich vom Anschein leiten und operieren mit Mutmaßungen statt mit Fakten. Tun Sie das nicht! Aus dem Anschein folgende Interpretationen sind oft ebenso falsch wie der Anschein (→ 437. Gebot).

437. Gebot: Lernen Sie, interpretationsfrei zu kommunizieren!

Stellen Sie sich vor, jemand verbreitet eine Unwahrheit über Sie und Sie stellen die Sache richtig. Daraufhin unterstellt Ihnen Ihr Gegenüber, Sie seien kritikresistent (→ 128. Gebot). Diese Interpretation dürfte falsch sein – denn vermutlich erkennen Sie lediglich unberechtigte Kritik (→ 466. Gebot). Immer wieder gehen Leute mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit davon aus, sie lägen mit ihren Fehlinterpretationen richtig. Wie sieht es mit Ihnen aus? Kommunizieren Sie interpretationsfrei?

466. Gebot: Erkennen Sie unberechtigte Kritik!

Manchmal ist Kritik unberechtigt: Entweder sie geht von falschen Annahmen aus (→ 258. Gebot), oder die Meinung dahinter ist nicht vertretbar (→ 859. Gebot). Bisweilen zielt Kritik auch auf irrelevante Fehler oder Unschärfen, die in der geforderten Perfektion nicht nötig sind (→ 360. Gebot). Wenn sich jemand über den Claim »Wir gegen Viren« beschwert, mit dem das Robert-Koch-Institut fürs Händewaschen wirbt, ist die Kritik nicht berechtigt. Denn das auf Präzision zielende Argument, bei Infektionen gehe es vielmehr um Bakterien, ist irrelevant gegenüber der Aufmerksamkeit erzeugenden Prägnanz des Claims (→ 441. Gebot).

859. Gebot: Tolerieren Sie keine Intoleranz!

Die Forderung nach Toleranz wird absurd, wenn wir sie absolut formulieren – denn sollten wir dann auch Intoleranz tolerieren? Der Ausweg aus dieser logischen Falle: Tolerieren wir nur Werte, die keine Grenzen verletzen (→ 119. und 522. Gebot)! Daraus ergibt sich die Forderung, keine Intoleranz zu tolerieren. Ein intoleranter Wert zerstört wie ein fauler Apfel den gesamten Obstkorb, während tolerante Werte friedlich miteinander leben (→ 627. Gebot).

Und wie sieht das Buch im Detail aus? Schauen Sie in die Leseprobe mit den ersten 150 Geboten hinein! „Das Buch der 1000 Gebote“ ist ein konstruktiver Vorschlag für Ihr Leben. Es ist …

Habe mir Ihr wunderbares „Buch der 1000 Gebote“ geschenkt
und bin begeistert, fasziniert, angeregt, nachdenklich
und alles in allem sehr angetan von dieser kostbaren Lektüre.
Danke vielmals.
Annette Grassi
Das Buch der 1000 Gebote bei amazonThilo Baum AnfrageLeseprobe ansehen