Sind die Medien noch zu retten? (PDF)

Sind die Medien noch zu retten? Ja, finden Thilo Baum und sein Co-Autor Frank Eckert – wenn sich die Menschen in den Medien wieder aufs journalistische Handwerk besinnen. Journalisten sollen berichten und kommentieren – nicht verzerren und verschweigen. Das aber ist ein berechtigter Vorwurf in diesen Tagen, ob es um Lokalzeitungen geht oder um sogenannte Leitmedien.

Neues Buch über Medien: „Lügenpresse“ oder nicht?

In ihrem neuen Buch „Sind die Medien noch zu retten? Das Handwerk der öffentlichen Kommunikation“ analysieren Thilo Baum und Frank Eckert zahlreiche Merkwürdigkeiten in den Medien, beleuchten die Gründe – und diskutieren auch die Frage, inwiefern der Vorwurf „Lügenpresse“ gerechtfertigt ist oder nicht.

Letzten Endes stellen die Autoren fest: Es mangelt heutigen Journalisten an Handwerk. Insbesondere fehlt die Ausgewogenheit – sehr oft berichten Medien äußerst einseitig. Warum beispielsweise verteufelt ein öffentlich-rechtlicher Sender das „Geoblocking“, mit dem Unternehmen Kunden regional eingrenzen können, ohne die Unternehmen nach ihren Gründen zu fragen?

Und klare Tipps für heutige Journalisten lesen Sie auch: Journalisten sollten aufhören, die Menschen zu belehren, sie sollten die Häme einstellen und ihre Weltbilder hinterfragen. Denn diese sind oft sehr eng. Viele brauchen Nachhilfe in Aussagenlogik und Statistik.

Wie Medien zum Rechtsruck in der Gesellschaft beitragen

Und es geht um Ideologie: Der Großteil der heutigen Medien steht politisch links, und Journalisten transportieren zahlreiche ideologische Aussagen. Damit tragen Medien zum Rechtsruck in der Gesellschaft bei, ohne es zu wollen: Beispielsweise ist es angesichts der Hassarien gegenüber US-Präsident Donald Trump kaum möglich, sich anhand klassischer Medien eine fundierte Meinung über ihn zu bilden – also informiert man sich woanders. Und wenn Medien demokratische Entscheidungen nicht akzeptieren, wenden sich die Menschen von den etablierten Parteien und Medien ab.

Die Autoren sind Profi-Journalisten: Thilo Baum war bis 2003 Schlussredakteur beim „Berliner Kurier“ und Dozent an der Journalistenschule „Klara“ in Berlin, Frank Eckert war bis 2014 Redaktionsleiter bei der „Volksstimme“. Heute sind beide selbstständig: Thilo Baum hilft als Klartextexperte Unternehmen, sich klar auszudrücken. Frank Eckert ist Medienberater und unterstützt Unternehmen bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Wissen aus diesem neuen Buch brauchen alle, die öffentlich kommunizieren – ob in einer Redaktion, im Blog, im Marketing oder in der Unternehmenskommunikation. Was Journalisten in einer Journalistenschule lernen, ist heute für alle wichtig, die posten. Auch wenn sich Journalisten oft selbst nicht daran halten.

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© Thilo Baum

Format: PDF

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