Dies ist das Transkript von Thilo Baums Klartext-Podcast Nummer 340. Der Text ist leicht bearbeitet, die Zwischenzeilen und Cartoons wurden ergänzt.

Folge 340 vom Klartext-Podcast mit Thilo Baum. Heute: Mentale Stabilität.

Vielleicht haben Sie es in den Nachrichten schon gelesen: US-Präsident Donald Trump hat eine ganz richtungsweisende Rede angekündigt. Was machen Sie jetzt mit dieser Information? Da kündigt jemand etwas an und dieses Etwas soll richtungsweisend sein. Und zugleich kommt diese Ankündigung aus einem Mund, der schon sehr, sehr viel Unsinn erzählt hat, wenn wir ehrlich sind. Und deswegen neige ich zum Beispiel dazu zu sagen: Diese Information spielt überhaupt keine Rolle.

Ich thematisiere sie nicht, ich mache mir darüber keine Gedanken, sondern ich warte einfach ab, ob etwas passiert und ob es eine Rede gibt – und ob diese Rede dann auch wirklich richtungsweisend ist. Das heißt, ich habe es gerne konkret. Und wenn etwas nicht konkret ist, dann denke ich nicht weiter darüber nach. Ich belaste damit mein Gehirn nicht. Dieses Beispiel ist ganz simpel. Es geht einfach darum, dass wir entscheiden, was relevant ist und was nicht.

(Nachtrag 2. April 2026: Es war erwartungsgemäß viel Lärm um nichts.)

Womit befassen wir uns?

Also: Womit befassen wir uns? Womit belasten wir unser Gehirn und damit unsere Psyche? Sie wissen, wenn Sie meine Podcastfolgen kennen, dass ich kein Psychologe bin und auch kein Psychiater, sondern ich komme aus der Kommunikationswissenschaft. Ich bin Journalist, ich habe Publizistik studiert. Und in diesem Zusammenhang geht es darum, Informationen auszuwählen und dann zu bewerten und einzuordnen. Und genau das sollten wir auch tun im Alltag, wenn wir im Büro oder zu Hause mit Informationen konfrontiert werden.

Wenn also jemand sagt: Hey du, hast du das gelesen? Hast du das bei Facebook oder bei LinkedIn oder Instagram oder sonst wo gelesen? Das ist passiert und hier ist was passiert und so. Die Frage ist: Gehen wir damit überhaupt um? Also lassen wir diese Informationen überhaupt in unser Gehirn rein, insofern als wir uns damit befassen und damit auseinandersetzen?

Redaktionelles Denken heißt, Ordnung zu schaffen in den Informationen, in den Gedanken, die wir haben, in den Gedanken, die wir lesen, hören, sehen. Und dieses redaktionelle Verständnis, dieses Können, dieses Wissen zu entscheiden, auch relativ schnell und spontan, ob eine Information relevant ist oder nicht, das gehört zum Thema Informationskompetenz, mit dem ich mich seit einiger Zeit befasse.

Test für Medienkompetenztrainer

Sie kennen natürlich den Begriff der Medienkompetenz, und ich will einfach nur noch mal sagen, warum Informationskompetenz darüber weit hinausgeht. Ich war dieses Jahr auf der Didacta in Köln und habe dort alle möglichen Leute getroffen und kennengelernt, auch Medienkompetenztrainer. Und ich habe gefragt, sag mal, kleiner Test: Ist denn die Lüge in Deutschland von der Meinungsfreiheit gedeckt? Also: Ist die Lüge, die bewusste Unwahrheit, von Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt?

Ich hatte das schon mal in einer Podcastfolge erwähnt. Auch die Medienkompetenztrainer, mit denen ich gesprochen habe, hatten keine Ahnung. Die wussten das nicht. Die wissen, wie wir mit Kanälen umgehen, wie wir aussuchen, ob Kinder irgendwie reagieren sollten und so weiter. Aber der eigentliche Umgang mit Informationen, wie wir es in der Journalistenausbildung zum Beispiel durchgenommen haben, dieses Wissen ist in der Öffentlichkeit so gut wie überhaupt nicht verbreitet.

Und jetzt der Bogen zur mentalen Stabilität: Wenn es Ihnen gelingt, zum Beispiel auszuwählen, welche Information relevant ist und welche nicht, dann trägt das maßgeblich zu Ihrer psychischen, zu Ihrer mentalen Stabilität bei. Denn Sie haben dadurch natürlich weniger Stress. Sie setzen sich nicht irgendwelchen Dingen aus, die vielleicht sein könnten.

Deswegen lehren wir in der Informationskompetenz zum Beispiel mit den Infolotsen, die Sie auf infolotsen.de kennenlernen können die Fähigkeit zu unterscheiden zwischen Fakten, gesicherten Informationen einerseits, und auf der anderen Seite Behauptungen.

Unbegründete Behauptungen unbegründet ablehnen

Und da spielen dann eben auch wissenschaftliche Prinzipien eine Rolle, zum Beispiel „Hitchens Rasiermesser“. „Rasiermesser“ sind Modelle, mit denen wir das eine vom anderen trennen können, das Relevante vom Irrelevanten. Und Hitchens sagt eben: Wir müssen uns nicht ernsthaft mit einer Behauptung auseinandersetzen, die einfach so im Raum steht, für die es keine Belege gibt. Also wenn jemand etwas behauptet, ohne es zu belegen, sagt „Hitchens’ Rasiermesser“, dürfen wir das auch ohne Begründung ablehnen.

Das wissen Menschen mit Informationskompetenz. Und wissen Sie, was daraus folgt?

Diese Menschen machen sich nicht irre. Die lassen sich nicht von irgendeiner News, die Donald Trump verbreitet, verrückt machen. Die schauen sich das an und sagen: Ah, Donald Trump sagt wieder was. Aber sie machen sich weder die Inhalte dieser Informationen zu eigen, noch glauben sie sie auf Anhieb, noch lassen sie sich davon beirren. Und das ist mentale Stabilität, beziehungsweise das trägt dazu bei. Informationskompetenz trägt dazu bei, dass wir in unserer permanenten Reizüberflutung, die wir so erleben, besser klarkommen. Und dadurch auch keinen Kontrollverlust erleben.

Im Moment haben wir in Unternehmen unglaublich viele überforderte Führungskräfte, die unglaublich unter Strom stehen. Und was diesen Menschen helfen könnte, wäre Informationskompetenz, nämlich die Besonnenheit zu sagen, diese Information ist relevant, diese Information ist nicht relevant, und das anhand sachlicher Kriterien begründen zu können.

Information oder Meinung?

Warum ist etwas nicht relevant? Also wenn wir Entscheidungen treffen, treffen wir dann Entscheidungen im Unternehmen anhand von gesicherten Informationen oder zum Beispiel von Meinungen?

Oft geht es gar nicht um Meinungen. Also was jemand meint, ist oft nicht der Punkt. Was ich meine, spielt möglicherweise für Sie überhaupt gar keine Rolle. Wenn jemand etwas meint, dann können wir zustimmen oder ihm widersprechen. Das ist alles in Ordnung. Aber wenn Sie eine Information haben und diese Information stimmt, dann steht die im Raum. Und dann haben Sie damit eine völlig andere Qualität von Information, als wenn jemand eine Meinung äußert.

Also: Entscheiden wir über ein Budget zum Beispiel, weil eine Kollegin oder ein Kollege der Meinung ist, das wäre eine schöne Sache? Oder gibt es objektivierbare Kriterien?

Das ist alles Informationskompetenz. Das fehlt in unserer Gesellschaft bei der Bewertung von Informationen, wenn es um gesellschaftliche und politische Entwicklungen geht. Und das fehlt auch in Unternehmen. In Unternehmen sind die gleichen Leute unterwegs wie außerhalb der Unternehmen. Menschen, die keine Journalistenschule besucht haben und die Quellen möglicherweise nicht kritisch kritisch hinterfragen, die Fakten nicht von Meinungen unterscheiden und die vielleicht auch keine Manipulationsversuche erkennen.

Compliance vermittelt keine gesunde Skepsis

Beim Themenkomplex „hybride Angriffe“ und „betriebliche Resilienz“, also die Sicherheit von Unternehmen, setzen Unternehmen in aller Regel auf IT und auf Prozesse. Das ist das, was diese ganzen KRITIS-Unternehmen bevorzugt machen. Die beschäftigen sich damit, wie sie über technische Prozesse und über Automatisierung Risiken möglichst ausschließen können. Sie schauen, dass die Updates aktuell sind und so weiter und so fort. Was den Faktor Mensch betrifft, und der Faktor Mensch ist das Haupteinfallstor für Gefährdungen, für Risiken, kümmern sich die Unternehmen in aller Regel über Compliance-Themen damit.

 

Eine Compliance-Richtlinie wird erlassen und die Unternehmen geben sie ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, damit sie sie zur Kenntnis nehmen und vielleicht unterschreiben. Das hat aber nur eine Verantwortungsverlagerung zur Folge. Die mag sinnvoll sein, aber was ich eben immer wieder gerne sage, gerade gegenüber Führungskräften: Keine Compliance-Vorschrift vermittelt gesunde Skepsis.

Es gibt keine Compliance-Vorschrift, die uns Informationskompetenz verleiht und die Gelassenheit, zwischen einer Information und unserer Reaktion darauf eine Pause einzulegen – und erst mal zu überlegen, was diese Information bedeutet, bevor wir aus der Hüfte schießen und emotional affektiv reagieren.

Also: Klares Denken oder klareres Denken reduziert Stress. Mit Informationskompetenz ordnen wir Wissen besser ein. Wir erkennen Zusammenhänge. Wir erkennen es, wenn etwas nicht zusammenhängt. Und wir vermeiden auch Denkfehler und Irrtümer, weil wir einfach etwas von Logik verstehen, von falschen und richtigen Schlussfolgerungen. Das gehört alles zum Thema Informationskompetenz, das sehr, sehr weit über die klassische Medienkompetenz hinausgeht.

Ohne Informationskompetenz keine klugen Entscheidungen

Mit Informationskompetenz können wir mit Informationen besser umgehen als ohne Informationskompetenz. Am Schluss haben wir dadurch auch eine bessere Entscheidungskompetenz. Wir treffen Entscheidungen, die fundiert sind. Also wir wissen dann eben, ob wir zum Beispiel aufgrund einer Vermutung oder aufgrund einer gesicherten Information entscheiden oder eben aufgrund einer Meinung.

 

Und wir können Probleme strukturiert lösen, in aller Ruhe, indem wir nämlich wissen, was ist relevant, was ist nicht relevant. Womit befassen wir uns? Und da gilt das eiserne Prinzip, das immer im Leben gilt: Entweder du machst was oder du machst machst es nicht. Und wenn du es machst, machst du es richtig. Und wenn du es nicht machst, machst du es gar nicht.

Diese Konsequenz dann auch zu haben und unbeirrbar zu sein in dem, was wir tun, bewirkt auch, dass wir über unser Handeln eine, sagen wir mal, stärkere, bessere Kontrolle haben.

Und das wiederum trägt dazu bei, dass wir uns ein dickeres Fell zulegen in diesen Zeiten der Destabilisierung. Ich habe gerade mal meinen Spamfilter durchgeschaut. Was mittlerweile an Betrugsversuchen da reinkommt jeden Tag, an Phishing-Geschichten, das ist unfassbar. Du kannst kaum noch überhaupt auf irgendeine E-Mail reagieren. Wir müssen im Grunde bei jeder E-Mail erstmal den Absender, den wir da vermuten, anrufen und fragen: Sag mal, bist du das wirklich?

Informationen verifizieren, ohne uns verunsichern zu lassen

Wir müssen Informationen verifizieren und wir dürfen uns nicht von diesen vielen Angriffen verunsichern lassen. Denn sonst funktioniert das Unternehmen nicht mehr. Wenn Sie ein Unternehmen haben, in dem die Leute alle durchdrehen, weil sie im Moment überfordert sind, weil sie nicht wissen, wie das weitergeht mit der Straße von Hormus und dem Krieg im Iran und den Energielieferungen und den Strompreisen und den Spritpreisen und so weiter – wenn wir das alles nicht wissen und uns verunsichern lassen, dann sind wir auch für unsere Unternehmen, in denen wir arbeiten, keine große Hilfe.

 

Und deswegen brauchen Unternehmen ganz dringend Informationskompetenz, damit Menschen, Entscheiderinnen, Entscheider, aber auch auf Mitarbeiterebene tatsächlich etwas an die Hand bekommen, um qualifiziert zu entscheiden, was ist richtig, was ist nicht richtig, wohin geht die Reise und wohin geht sie nicht. Und so, dass wir weniger impulsiv reagieren und auch reflektierter mit Konflikten umgehen.

Informationskompetenz im Unternehmen ist am Schluss eine Art mentales Filtersystem. Informationskompetenz schützt uns vor Überforderung. Das ist eine ganz entscheidende Sache, denn die Leute in den Unternehmen sind, soweit ich das überblicke, alle unter Wasser.

Informationskompetenz ist so wichtig wie Microsoft Office

Das Entscheidende bei diesem mentalen Filtersystem ist außerdem: Es stützt und stärkt unser Urteilsvermögen. Das heißt, wir können besser bewerten, ob etwas so ist oder so. Es gibt uns sozusagen die Kontrolle zurück, die uns der Informations-Overflow nehmen will.

Ich habe ja in den vergangenen Podcastfolgen sehr viel über Desinformation gesprochen und über solche Dinge. Das Entscheidende ist: Die Desinformation will uns die Orientierung rauben, und zwar auf politischer Ebene, auf gesellschaftlicher Ebene. Hannah Arendt hat mal gesagt: In einer Umgebung der Lüge können wir nicht mehr entscheiden, weil wir, um Entscheidungen zu treffen oder um uns Meinungen zu bilden, wissen müssen, woran wir sind. Und wenn wir nicht wissen, woran wir sind, dann verlieren wir die Orientierung.

Damit lösen Sie eine Gesellschaft auf, damit zerstören Sie eine Demokratie. Und Unternehmen sollten langsam mal verstehen, dass die Angriffe, die sie versuchen, über IT und Prozesse abzuwehren, dass das Destabilisierungsversuche sind, die auch auf die Wirtschaft zielen. Die Wirtschaft ist gut beraten, sich zu schützen. Es geht bei Informationskompetenz wirklich um ein Hard Skill, den Umgang mit Informationen.

Genauso, wie wir lernen, wie wir mit Microsoft Office umgehen, sollten Menschen in Unternehmen auch lernen, wie sie mit Informationen umgehen.

Die allerwenigsten Menschen, die Sie auf der Straße treffen, werden Ihnen den Unterschied sagen können zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung. Kaum jemand auf der Straße, wenn Sie Menschen treffen, weiß das. Oder fragen Sie Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen: Sag mal, sind Lügen Meinungen?

Was ich auf der Didacta erlebt habe, also selbst dort, wo wir ein gebildetes Publikum erwarten, ist die Informationskompetenz vollkommen unterrepräsentiert. Schlimm ist das. Es ist katastrophal, wenn sogar Lehrerinnen und Lehrer, mit denen ich spreche, nicht wissen, dass das Bundesverfassungsgericht ganz eindeutig sagt, dass die bewusste Unwahrheit eben nicht von Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt ist.

Der Mangel an Informationskompetenz ist eine Katastrophe

Das ist eine Katastrophe, dieses Unwissen, dieses Improvisieren auf der Basis Basis von Annahmen. „Es wird schon so gewesen sein.“ Dass die Leute nicht wissen, was ein Gerücht ist, eine unbelegte Behauptung, für die es keine Anhaltspunkte gibt, die in aller Regel auch schwer zu widerlegen ist.

Also Wissenschaftsmodelle wie Karl Poppers Falsifizierbarkeit, das ist Informationskompetenz, die wir in Unternehmen vermitteln können: Du, pass mal auf, wenn du eine Behauptung vor dir hast, wenn irgendjemand sagt, die Frau X klaut, und du hast dafür keine Anhaltspunkte, du hast keinen Grund dafür, warum das stimmen sollte, und es fällt dir schwer, das zu widerlegen, dann hast du eine toxische Kombination: keine Anhaltspunkte und gleichzeitig nicht prüfbar. Menschen ohne Informationskompetenz werden sagen: Hm, ich sehe keine Gegenargumente, also wird es schon stimmen.

Verstehen Sie, was ich meine? Das ist fatal. Wie wir mit Gerüchten umgehen, mit bewussten Falschinformationen, die jemand streut, das ist Informationskompetenz. Und deswegen bitte ich Sie, sich mit dem Thema zu befassen.

Gehen Sie mal auf auf die Seite informationskompetenz.eu. Wenn Sie Trainerin oder Trainer werden wollen, wenn Sie Infolotse werden wollen und das Wissen selbst ausrollen wollen bei sich im Unternehmen, dann besuchen Sie die Seite training-informationskompetenz.de. Dort finden Sie Hintergründe zu der Möglichkeit einer Ausbildung.

Mitarbeiter/-innen, die sich nicht verunsichern lassen

Ich wollte Ihnen heute am 1. April diesen Impuls geben: Informationskompetenz ist wichtig für die mentale Stabilität. Mentale Stabilität ist eine Basis dafür, dass Unternehmen funktionieren.

 

Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine mentale Stabilität haben, wenn die sich von jeder Information wegpusten lassen und da nicht stehen bleiben und nicht standhaft sind, wenn die sich leicht beirren, verunsichern lassen und jeden Quatsch glauben, den sie hören, sehen oder lesen, dann funktioniert ein Unternehmen nicht. Informationskompetenz ist die mentale Basis für das Gelingen von Unternehmen in diesen Zeiten, in Krisenzeiten, und deswegen sollten wir uns damit auseinandersetzen.

Und ja, heute ist der 1. April. Ich habe heute darüber nachgedacht, ob ich einen Aprilscherz machen will. Ich finde den Aprilscherz meines lieben Freundes Jörg Runge aus dem Kölner Karneval, bekannt als „Tuppes vum Land“, den finde ich grandios. Der hat nämlich gepostet, dass der Kölner Karneval und die Mainzer Fastnacht tauschen, dass die Mainzer in Köln auftreten und die Kölner in Mainz. Das fand ich super witzig.

Es ist aber auch sofort als Aprilscherz erkennbar, was auch gut ist. Denn unter dem Strich sind Aprilscherze natürlich kleine Falschinformationen, die uns dann möglicherweise dazu bringen, uns eine schiefe Meinung zu bilden. Ich erinnere mich noch, als Kind, als Jugendlicher, irgendwann hat mir eine meiner älteren Schwestern am 1. April gesagt, sie hätte mit meinem Lateinlehrer telefoniert und meine schlechte Note würde dann doch noch mal in eine 2 umgewandelt. Ich habe mich total gefreut, aber es war natürlich nichts dran.

Wir bilden uns anhand von Falschinformationen keine sinnvollen Meinungen. Wir treffen anhand von Falschinformationen keine sinnvollen Entscheidungen. Und deswegen brauchen Unternehmen unbedingt Informationskompetenz. Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald.

Figuren: ChatGPT, Dialoge: Thilo Baum