Wie man einen Staat zerstört

Um staatliche Strukturen zu zerstören, die einen am persönlichen Fortkommen und am schnellen Geldverdienen hindern, sind nur einige wenige Dinge nötig. In erster Linie geht es dabei um Erkenntnisse und Verständnis einiger polit-ökonomischer Kleinigkeiten. Hat man den Anfang gut angelegt, läuft der Putsch von ganz alleine. Und das Schöne dabei: Bei der Wahl der richtigen Mittel ist in heutigen Zeiten kaum noch zu merken, dass gerade ein Putsch läuft. Das ist wichtig, denn diese Subversivität lässt Kritiker und Gegner weiter fest schlafen. Hier die Anleitung: Zwanzig Punkte für einen Putsch für jedermann.

1. Zunächst sollten Sie Partner finden und ein dezentrales Netz aus schlagkräftigen Figuren in einflussreichen Positionen bilden. Sie werden fast in jedem Unternehmen Menschen finden, die ihr eigenes Wohl über das der Gemeinschaft stellen. Schlüsselqualifikationen sind Egoismus, Skrupellosigkeit, Verantwortungslosigkeit, mangelnde Empathie und insgesamt eine ausgeprägte Gefühlskälte. Hilfreich sind Persönlichkeitsstörungen wie Narzissmus und Größenwahn. Paranoiker können Sie im Fußvolk einsetzen.

2. Vereinbaren Sie Codes, über die Sie kommunizieren. Einen Putsch zu planen, ist in den meisten Staaten strafbar, daher ist Vorsicht geboten. Entwickeln Sie komplexe Zeichen, die Gleichgesinnte erkennen und die Außenstehende als beliebig und zufällig erachten. Einen blauen Hut zu tragen wäre ein primitives Zeichen, das viel zu leicht zu dechiffrieren ist. Besser sind bestimmte Vokabeln in Ihrer Wortwahl und die eine oder andere Routine in Ihrer Organisation. Machen Sie sich innerhalb Ihres Netzes anhand Ihrer Methoden erkennbar.

3. Nehmen Sie Abstand von der Idee, Ihren Putsch nach mittelamerikanischer Old-School-Manier mit Gewinnung der Militärspitze durchzuführen. Der beste Putsch ist der, den niemand erkennt: Putschen Sie, indem sie unbemerkt einen Parallelstaat aufbauen. Formal können Sie die Strukturen, die Sie an Ihrem Machtgewinn hindern, hinterher immer noch auflösen. Dazu ist selbstverständlich ein wenig Geduld nötig, die klassischen Narzissten oft abgeht. Üben Sie sich daher in Geduld — auch wenn Sie von Werten ansonsten wenig verstehen.

4. Wählen Sie sich für Ihren Putsch einen demokratischen Staat. Demokratien sind sehr viel leichter zu zerstören als Diktaturen. Denn schlaue Diktatoren erkennen subversive Strömungen sehr schnell und gehen sehr schnell rigide dagegen vor. Demokratien hingegen verlieren ständig Zeit. Nimmt ein Einzelner oder eine kleine Gruppe in einer Demokratie eine Gefahr wahr, spielt das keine Rolle, wenn sich das Bewusstsein über diese Gefahr nicht verbreitet. Während Sie Ihren Putsch planen, schlafen Demokratien, und erst wenn die ersten Anzeichen Ihres Erfolges am Horizont erscheinen, beginnen manche Demokraten darüber zu diskutieren, ob es hier überhaupt um einen Putsch geht, ob eine Gefahr besteht und ob man überhaupt etwas unternehmen sollte. Zudem können Sie in Demokratien hervorragend Ihre Leute an entscheidenden Stellen platzieren, um genau diese Diskussion weiter zu verzögern.

5. Lösen Sie das System von innen auf und behaupten Sie zugleich, es zu vertreten. Wenn Sie eine Verfassung zerstören wollen, sollten Sie sich selbst als verfassungskonform und patriotisch darstellen. Nur so können Sie Gegner Ihrer Pläne als Staatsfeinde denunzieren. Das Medienverhalten in einer Demokratie ist glücklicherweise so oberflächlich, dass sich die Wahrheit nicht durchsetzt, derzufolge natürlich Sie der Verfassungsfeind sind und nicht die Leute, die gegen Ihre Pläne protestieren, um die Verfassung und ihr Land zu retten.

6. Beobachten Sie Ihre Gegner. Solange Ihre Gegner sich nicht eindeutig und klar gegen Sie und Ihre Pläne positionieren, haben Sie nichts zu befürchten. Politischer Widerstand in Demokratien beschränkt sich meist auf exotisch anmutende Grüppchen mit exotisch anmutenden Thesen. Die meisten dieser Widerständler fokussieren sich nicht auf Ihren Putschplan, sondern bieten dem Protestmarkt einen überbunten Blumenstrauß an politischen Anliegen. Der Hauptfehler dieser Leute ist es, sich nicht mit Scheinthemen zu inszenieren, sondern sich mit Dingen zu befassen, die existieren. Dies resultiert aus dem Markt heraus, denn auch politischer Protest ist ein Produkt — für unverbesserliche Idealisten, die noch nicht verstanden haben, dass Werte keine Rolle mehr spielen. Auf dem Markt des Protestes geht es um das Gefühl, ein engagierter Bürger zu sein. Solange es diesen Gruppen nicht gelingt, sich professionell zu positionieren und das gewohnt verlogene PR-Spiel unserer Zeit mitzuspielen, haben Sie freie Hand. Doch Vorsicht, wenn Ihre Gegner die Mechanismen Ihres Treibens durchschauen und den Kern formulieren: So gut wie die einzige Waffe gegen Sie ist die Wahrheit, dass eben Sie der Verfassungsfeind sind und die Gegner in Wahrheit die verfassungsliebenden Patrioten.

7. Agieren Sie über Parteigrenzen hinweg. Es muss gleichgültig sein, welche Gruppe das Land regiert und wie sich die Parlamente zusammensetzen. In keinem Falle darf sich eine Mehrheit bilden, die Sie ausbooten kann. Daher sollten Sie alle Parteien infiltrieren und natürlich niemals selbst als Partei auftreten. Denn Parteien muss niemand wählen, und Sie bieten unnötig Angriffsfläche.

8. Wenn Sie eine Partei oder eine andere gesellschaftlich relevante Gruppe infiltrieren, sollten Sie als trojanisches Pferd handeln. Sprechen Sie die Sprache derer, die Sie unterwandern. Geben Sie sich nach außen als Vertreter dieser Gruppe und inszenieren Sie in den Medien ruhig auch mal den einen oder anderen Scheinkampf gegen angebliche politische Gegner. Dass diese oft zu Ihrem Netz gehören, müssen Sie ja nicht zeigen. Mit solchen Scheindebatten können Sie die Öffentlichkeit ruhig stellen und den Eindruck erwecken, als gebe es in diesem zum Tode verurteilten System noch eine politische Öffentlichkeit. Zugleich wissen Sie: Die wahren Entscheidungen fällen Sie mit den Leuten aus Ihrem subversiven Netz jenseits der Beobachtung durch Volk und Medien.

9. Privatisieren Sie staatliche Organisationen. Dadurch machen Sie Zuständigkeit und Verantwortung intransparent und verstärken zugleich Ihre Subversivität. In einem geeigneten Firmengeflecht können Sie als privates Unternehmen viel besser Ihre Leute an den entscheidenden Stellen platzieren als in einer staatlichen Verwaltung. Merke: Die Übernahme von Unternehmen ist einfacher als die Übernahme eines Staates. Besonders wichtig ist es, dass Sie für die Existenz des Landes wichtige Aufgaben privatisieren, wie etwa die Wasserversorgung, die Energieunternehmen und das Stromnetz, Verkehrswege, Polizei, Bildung, das Telekommunikationsnetz und selbstverständlich die Rüstungsindustrie. Gestalten Sie durch flächendeckendes ignorantes Verhalten die öffentliche Meinung dahingehend aus, dass die Menschen Ihren Egoismus und Ihre Skrupellosigkeit als normales unternehmerisches Handeln erachten. So verhindern Sie, dass kritische Geister während der Vorbereitungsphase Ihres Putsches einen Zusammenhang herstellen zwischen Management und organisierter Kriminalität.

10. Verhindern Sie die Autarkie der Bürger. Sorgen Sie dafür, dass die Menschen bei einer Krise auf Sie angewiesen sind. Verhindern Sie Möglichkeiten, selbst Strom und Wärme zu erzeugen. Setzen Sie auf Energieversorgungssysteme, die großflächig arbeiten und daher leicht zerstörbar sind.

11. Schaffen Sie Möglichkeiten, die Menschen zu überwachen. Am besten zerstören Sie die Informationsfreiheit, wenn das Land, das Sie putschen wollen, als Demokratie gilt. Dadurch halten Sie sich den Protest vom Leib, denn Ihr zerstörerisches Treiben dient ja „unser aller Sicherheit“. In einer Diktatur dient die Beschneidung der Informationsfreiheit in der öffentlichen Wahrnehmung unmittelbar Ihren Interessen; in einer Demokratie können Sie Ihre wahren Beweggründe kaschieren. Und durch die öffentliche Debatte über die Sicherheitsfrage lassen die oberflächlichen Medien nicht das eigentliche Thema aufkommen: dass Sie durch die eine oder andere Schönheitsoperation an der Rechtslage Ihren diktatorischen Entscheidungen den Weg bereiten.

12. Nutzen Sie die Schwerfälligkeit der Bildung öffentlicher Meinung und den Kerndenkfehler der Demokratie. In Demokratien glauben die meisten Menschen, es bedürfe zur Änderung der herrschenden Verhältnisse einer Mehrheit. Dieser naive Glaube hilft Ihnen, die Kritik und den Protest gegen Ihre Pläne klein zu halten. Medien neigen dazu, die Mehrheitsmeinung misszudeuten als Tendenz, in welche Richtung die künftige Politik geht. Intrigante Strategen wie Sie wissen natürlich, dass das nicht stimmt. Sie wissen, dass Sie mit Ihrem trojanischen Pferd auch als Minderheit eine Mehrheit mundtot machen können, und das wesentlich effektiver als durch demokratisches Wirken.

13. Blockieren Sie. Demokratien sind schwerfällig genug, und sie lassen sich noch zusätzlich lähmen, wenn Sie an entscheidender Stelle in Behörden Ihre Leute haben, die anstehende Projekte liegen lassen, das Kleingedruckte verfälschen und die Initiatoren mit Intrigen aufhalten. Bei kritischen Nachfragen lässt sich der Grund für jede Verzögerung meist auf die Komplexität des Systems schieben. Verlieren Sie durch allzu fahrlässiges Handeln Ihren offiziellen Job, werden Sie dank Ihres subversiven Netzes weich fallen und bald die nächste Aufgabe erhalten. Dass Sie Ihren Job verlieren, ist aber unwahrscheinlich, denn nach einiger Infiltration haben sich die Menschen in Ihrem Zielland schon bald daran gewöhnt, dass politische Entscheidungen jenseits aller Vernunft getroffen werden und offenbar nicht der Demokratie dienen.

14. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre wirklichen, gefährlichen Gegner und schüchtern Sie sie ein. Nutzen Sie alle technischen Möglichkeiten, um an alle Informationen zu kommen, die Sie brauchen. Im Unterschied zu demokratisch legitimierten Geheimdiensten sind Sie schnell und können alle technischen Möglichkeiten nutzen. Die gefährlichsten Gegner sind die, die Ihre Absichten durchschauen.

15. Führen Sie Buch über den Grad Ihrer Unterwanderung. Behalten Sie im Blick, wie systemgewollt Ihr subversives Handeln schon ist. Solange Sie noch nicht ungehindert agieren können, bleiben Sie vorsichtig. Ihre Tätigkeiten sind gefährdet, wenn Sie Ihren Zielstaat noch nicht an jeder wichtigen Position unterwandert haben. Sie müssen immer darüber informiert sein, ob ein bestimmter Entscheider bei einer Polizeibehörde, in einer Personalabteilung, einer PR-Agentur oder in einem Ministerium einer der Ihren ist oder nicht.

16. Bleiben Sie mit Ihren Geschäften unter sich. Haben Sie in jeder Branche Partner. So können Sie Ihr System allmählich aufbauen, ohne dass Geld in falsche Hände gerät. Da Sie in Wahrheit ein branchenübergreifendes Kartell bilden, verlieren Sie nichts: Jeder Euro und jeder Cent bleibt in der Verfügung Ihres Netzes.

17. Arbeiten Sie mit legalen Strohmännern und Tarnfirmen. Jede finanzielle Transaktion zwischen den Beteiligten in Ihrem Netz lässt sich durch eine Steuerprüfung nachvollziehen. Stricken Sie ein möglichst kompliziertes Netz aus Beteiligungen, damit die Finanzbehörden oder neugierige Schnüffler Ihre Strukturen erst dann durchschauen, wenn Sie längst an der Macht sind.

18. Behalten Sie nach dem Putsch die Staatsform des geputschten Staates zunächst bei. Bleiben Sie in der Subversivität. Da die meisten Menschen sehr dumm sind, werden sie noch sehr lange glauben, sie lebten in einer Demokratie. Die Menschen hinterfragen nicht, warum viele Politiker, die qua Position Macht und Entscheidungsgewalt haben müssten, in Wahrheit machtlose Puppen sind — sie halten diesen Zustand für normal und thematisieren ihn in der Regel nur am Stammtisch.

19. Sorgen Sie dafür, dass die Menschen in Ihrem geputschten Land beschäftigt sind. Geben Sie Ihnen unwichtige Aufgaben und nebensächliche politische Themen, über die sie sich aufregen können. Die Medien, ob unterwandert oder nicht, werden Ihnen helfen: Medien behandeln vor allem das Dringende, Augenfällige, und nur sehr selten das wirklich Wichtige. Relevante Dinge thematisieren viele Medien auch ohne Einschüchterung Ihrerseits kaum.

20. Schreiben Sie die Verfassung um.

26 Kommentare zu „Wie man einen Staat zerstört“

  1. Robert

    schreiben Sie bitte als nächstes den 20-Punkte-Plan, wie man das verhindert!

  2. Alexander Tetzlaf

    Das einzig Erstaunliche ist, dass, obwohl bekannt, es genauso immer- und gerade wieder zu funktionieren scheint.

    Bestohlen und Betrogen wähnen sich doch die meisten -naja, langsam nicht mehr- in einer Demokratie.

    Lemming Michel.

    (…)

  3. Thilo

    @ Robert: Wird gemacht. Bitte um ein wenig Geduld. Heilsame Dinge zu entwickeln ist mühsamer als Zerstörung zu beschreiben.

  4. holgi

    Darf ich diesen Text öffentlich vorlesen?

  5. Frank

    Das Schlimme an der Sache ist, daß es so einfach ist. Ein paar Handvoll Leute mit dem nötigen Kapital und der nötigen Egomanie reichen aus, um das in Gang zu setzen und zu kontrollieren. Die willigen Helfershelfer finden sich wie von selbst ein. Traurig aber wahr.

  6. Thilo

    @ holgi: Gerne mit Verweis auf die Quelle …

  7. kandelaber

    „Das Medienverhalten in einer Demokratie ist glücklicherweise so oberflächlich, dass sich die Wahrheit nicht durchsetzt“

    Nun haben Medien mit Wahrheit ja auch wenig zu tun – Wahrheitsfindung ist (soziologisch streng genommen) Sache der Wissenschaft und auch darüber können Sie in den Medien lesen (sonst wüssten Sie ja nichts darüber), gerade weil es Funktion der Medien ist, die Gesellschaft abzubilden. Die besteht nunmal aus Meinungen und Widersprüchen und weder aus Wahrheiten, noch – wie Sie schreiben – aus Werten.

  8. XiongShui

    Quo vadis Bundesrepublik Deutschland

  9. Christoph

    Kann man eigentlich berechnen wie viele Jahre wir noch hinter den russischen Verhältnissen hinter her hinken?

  10. Harry Schwiebert

    Ich hoffe, daß wir Demokraten bei Punkt 19 durch Lastenausgleich und Währungsreform einen Reset auslösen, dann haben wir wieder 60 Jahre.

  11. Thilo

    @ kandelaber: Genau. Und solange sich Akademiker mit Fragen wie „Was ist Wahrheit“ aufhalten, gewinnt unser hübsches Kartell auch Zeit. ;-)

    @ Harry: Vollbeschäftigung als Putschmittel?

  12. Harry Schwiebert

    Ja, und als Abfallprodukt einen Innovationsschub in sämtlichen Bereichen wie ihn die Welt lange nicht mehr gesehen hat.
    Wahrscheinlich müßen wir Demokraten auch das GG wieder auf Originalausgabe zurücksetzen, an Punkt 20 ist nämlich zwischendurch auch schon gefummelt worden.

  13. Harry Schwiebert

    Ich sehe zwei Möglichkeiten:
    1. Wir Demokraten machen das so und haben wieder 60 Jahre.
    2: Es gibt ein paar Katastrophen, Kriege und Kriesen und dann müßen wir das so machen und dann haben wir wieder 60 Jahre.

  14. Thilo

    Wie kommt denn dieser 60-Jahre-Rhythmus zustande, der da in drei Kommentaren anklingt?

  15. me@privacy.net

    1945 bis 2005 = 60 Jahre …

  16. Thilo

    Hm. 1945-60=1885? 1885-60=1825? Wattn jetze? 1945+60=2005 – was war 2005? 2005+60=2065 – was wird 2065 sein? Verschwörungstheoretiker aller Länder, vereinigt euch …

  17. Harry Schwiebert

    Zinseszins führt in unseren Markwirtschaften zu Verwerfungen im Machtgefüge.
    Der bibelfeste Agnostiker in mir verweist da auf alte Regelungen mit 49 Jahren.
    Die 60 war nur über den breiten Daumen gepeilt.
    Eine Schätzung wielange es dauert die Punkte 1…19(mit gefummel an 20) abzuarbeiten.

  18. Thilo

    Bibelfeste Agnostiker sind mir per se sympathisch.

  19. Ein Zerstörer

    Oh Staat, du Blume unseres Herzens, du zerbrechliches, reines und tugendhaftes kleines Wesen. Keine Angst, wir schützen dich. Denn Staat, DU bist gut und wir sind es nicht.

  20. Harry Schwiebert

    Zerstörer sind solche, die wenn sie dann was auf ´s Maul bekommen haben, als erste zum Staatsanwalt rennen.

  21. Thilo

    Leseempfehlung: http://www.tagesschau.de/wirts.....ar120.html

  22. Harry Schwiebert

    Tschuldigung, war zu kurz gezielt, du lieber Obelix erinnerst mich an Trubadix und seiner Teilname an Festen.

  23. Cujau

    Wer die wahren mächtigen sind, stand im vorigen Spiegel (Nr. 17/2008) in der Geschichte „Die neue Klassengesellschaft“ von Marcel Rosenbach. Der wahre Mächtige ist nämlich der Chef der Schufa, Rainer Neumann. Er ist der Herr über 64 Millionen Datensätze, Datensätze, hinter denen Namen stehen – von uns allen – 64 Millionen, das sind „praktisch alle über 18 Jahre“, schreibt Rosenbach.

    Ich würde ja gern die Story hier verlinken; sie stand auch einen Tag (24. April) bei Spiegel Online vollständig lesbar. Dann nicht mehr. War das ein Versehen? Oder kapier ich das neue Archivsystem bei SpOn nicht mehr?

  24. Charno

    Hallo,

    Darf ich den Text weiter veröffentlichen?

    Unter was für einer Lizenz steht der Text?

    Soll eine Quellenangabe angefügt erden?

    Grüsse

  25. Thilo

    Wo wollen Sie den Text den veröffentlichen?

    Quellenangabe mit Link versteht sich doch von selbst?

  26. Charno

    Hallo,

    die Veröffentlichung würde auf Plakaten, Reden auf Demonstrationen usw. stattfinden.

    Die Frage nach der Quellenangabe ist selbstverständlich ;) jedoch werden nicht alle Autoren politischer Texte gerne genannt.

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