Die oft unnötig komplizierte Sprache von Unternehmen zeigt sich auch in Stellenanzeigen. Da ist von „Aufgabenbereichen“ die Rede, obwohl es nur um „Aufgaben“ geht. Wir lesen darunter: „Eigenständige Bearbeitung von Projekten“ – unnötig kompliziert dafür, dass wir Projekte bearbeiten. Insgesamt wirkt die Sprache in Stellenanzeigen oft wie von einer Behörde. Und vor allem: Der Nutzen der Stelle für den Bewerber wird selten klar – stattdessen listen Unternehmen Anforderungen auf, die oft ohnehin erfüllt sind, wie beispielsweise ein abgeschlossenes Studium bei einem Ingenieur. Die Wirkung solcher Stellenanzeigen: Der Bewerber fragt sich, wie schön es an einem so formalistischen Arbeitsplatz sein wird zu arbeiten. Das heißt: Unternehmen schrecken attraktive Bewerber mit ihrer Sprache ab. Wie gelingt Ihnen eine Sprache, die Menschen anzieht, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels? Das verrät Ihnen diese Podcastfolge. Ein Tipp bereits jetzt: Indem Sie Ihre Sprache nicht aus Ihrem Kerngeschäft herleiten – also als Ingenieurunternehmen technisch sprechen –, sondern aus Ihren Werten.

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