Warum die SPD abschmiert

By |2018-10-12T21:13:39+00:0029. Juli 2018|Categories: Kommunikation|0 Comments

Manche Dinge sind klar, aber in den klassischen Medien ist dennoch nichts davon zu lesen. Der Abstieg der SPD liegt nach allgemeiner Medienmeinung am Hin-und-her bei der Koalitionsverhandlung und beim Postenverteilen – aber das bildet nur einen Teil der Gründe ab.

Ich sehe noch folgende Gründe:

  • Olaf Scholz sitzt während der G20-Krawalle als Hamburgs Erster Bürgermeister im Konzert, statt sich ein Beispiel an Helmut Schmidt zu nehmen (Sturmflut 1962) und sich sofort um seine Stadt zu kümmern.
  • Nach den G20-Krawallen war von SPD-Politikern zu hören, die Gewalttäter seien keine Linken, weil die Linken nicht gewalttätig seien. Damit verdrehte die SPD die Fakten und leugnete die linke Gewalt, die seit Lenin und Stalin über Pol Pot, die DDR und Kuba Teil der politischen Linken ist.
  • Martin Schulz gilt als EU-Sitzungsgelder-Millionär. Das nehmen die Menschen als unsozial wahr, also nicht als sozialdemokratisch.
  • Martin Schulz denkt, er könne Bätschi einfach so als Nachfolgerin einsetzen. Demokratische Prozesse sind dem Mann egal.
  • Manuela Schwesig schickt ihr Kind in Schwerin auf eine Privatschule.
  • SPD-geführte Verwaltungen unterstützen linksextreme Strömungen wie das Café Marat in München. Die SPD ist verbandelt mit dem DGB, der der Antifa Räume zur Verfügung stellt. SPD-geführte Ministerien unterstützen die linksextreme Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS), die es in ihrer Broschüre „Hetze gegen Flüchtlinge in sozialen Medien“ als rassistisch bezeichnet, wenn jemand zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten unterscheidet (was übrigens inzwischen auch Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident fordert – ist er nach Ansicht der AAS nun Rassist?).
  • Heiko Mass differenziert in seinem Buch „Aufstehen statt wegducken. Eine Strategie gegen Rechts“ nicht zwischen rechts und rechtsextrem. Alles, was weiter rechts ist als er, gilt als rechter Rand.
  • Aydan Özoguz behauptet, es gebe jenseits der Sprache keine erkennbare deutsche Kultur. Als Alexander Gauland (AfD) sie dafür kritisierte, griffen Medien lediglich dessen Formulierung auf, er wolle „Özoguz in Anatolien entsorgen“, aber verschwiegen den Anlass von Gaulands missglückter Äußerung.
  • Ebenso sagt Aydan Özoguz, wir müssten das Zusammenleben täglich neu aushandeln. Das müssen wir im Rechtsstaat zum Glück nicht. Aydan Özoguz will an diesem offenbar rütteln.
  • Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung schreibt in ihrer Broschüre „Miteinander in Vielfalt“, Identitäten würden sich ständig ändern und Werte ständig wandeln – ohne zu erklären, warum und inwiefern sich unsere westlichen Werte, auf denen das Grundgesetz basiert, ändern sollten. Auch hier ist grundgesetzwidrig die Rede davon, „gesellschaftlicher Zusammenhalt“ müsse „immer wieder neu ausgehandelt werden“.

Über all diese Dinge schreiben Medien kaum. Weil Menschen sich nicht gerne falsch oder gar desinformieren lassen wollen, ist der Niedergang der SPD auch als Parallele zum Niedergang der klassischen Medien zu sehen.

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